Maschinen schaffen mehr Jobs als sie vernichten

Ersetzen Maschinen den Menschen, fragt Alexander Hagelüken in der Süddeutschen Zeitung. Seit vor 200 Jahren die Industrialisierung begann, treibt diese Angst die Erdbewohner um.

Terry Gregory vom Institut zur Zukunft der Arbeit (IZA) kontert das nun mit einer Gegenrechnung: Demnach brachte die Automatisierung Europa im vergangenen Jahrzehnt zusätzlich 1,5 Millionen Jobs.

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„Die Überwindung von Hartz IV ist eine notwendige Reform“

Grünen-Bundesgeschäftsführer Michael Kellner kritisiert eine mangelnde Repräsentanz von Ostdeutschen in Führungspositionen. Im Interview mit dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) erklärt er, wo zudem Ungerechtigkeit herrscht – und wie eine neue deutsche Einheit gelingen kann.

Die Überwindung von Hartz IV ist eine notwendige Reform der sozialen Sicherungssysteme. Das bleibt eine Riesenaufgabe. Wir weichen dem Thema nicht aus.

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Mitarbeiter sollen leichter von zu Hause aus arbeiten können

Fast die Hälfte der Deutschen möchte wenigstens ab und zu im Homeoffice bleiben.

Das soll nach Plänen des Arbeitsministeriums bald leichter möglich sein. Björn Böhning, Staatssekretär im Bundesarbeitsministerium, will ein gesetzlich verankertes Recht auf Homeoffice schaffen. Der SPD-Politiker plant nach SPIEGEL-Informationen einen Vorstoß, nach dem Unternehmen Heimarbeit entweder erlauben müssen – oder aber begründen müssen, warum diese in der Firma nicht möglich ist.

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Was nach Hartz IV kommen muss

Schon eine Rezession würde das gegenwärtige System aus Arbeitslosengeld I und II überfordern, sagt der SPD-Politiker Thomas Kutschaty. Er fordert eine rasche Sozialstaatsreform und erklärt in einem Gastbeitrag in DIE WELT, welche Prioritäten es dabei gibt.

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Zeit für mehr Großzügigkeit

Die Zahl der Hartz-IV-Empfänger geht deutlich zurück. Erstmals seit der Einführung der Arbeitsmarktreform lebten Ende letzten Jahres weniger als drei Millionen Haushalte von der Grundsicherung.

Jetzt ist die Zeit für eine großzügige Reform gekommen, meint Ulrike Winkelmann im Deutschlandfunk.

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Jahresrückblick 2018

„Der Arbeitsmarkt 2018 hat sich sehr gut entwickelt. Dies ist auch der positiven konjunkturellen Entwicklung geschuldet. Erfreulich sind besonders der Rückgang der Langzeitarbeitslosigkeit und die Fortschritte bei der Arbeitsmarktintegration geflüchteter Menschen.“

Das sagte der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), Detlef Scheele, heute anlässlich der monatlichen Pressekonferenz in Nürnberg.“

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Solidarisches Grundeinkommen startet 2019

Berlin wird 2019 zur Modellstadt: Ab Juli können 1000 Langzeitarbeitslose das solidarische Grundeinkommen (SGE) beziehen. Hinter den Kulissen wird an der Konkretisierung des bundesweit einmaligen Projektes gearbeitet. Ende Februar soll das Konzept stehen, schreibt der BERLINER KURIER.

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Mittelzuteilung des Bundes an Jobcenter für SGB-II-Eingliederungsleistungen in 2019

Den seit dem 1. Januar 2019 noch 406 Jobcentern werden bzw. wurden insgesamt 4,819 Milliarden Euro für „Leistungen zur Eingliederung nach dem SGB II“ in 2019* zugeteilt (zugewiesen).

Dem Beitrag des Bremer Instituts für Arbeitsmarktforschung und Jugendberufshilfe (BIAJ) sind die Beträge zu entnehmen, die den einzelnen Jobcentern für Ausgaben in
2019 zugeteilt (zugewiesen) werden.

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CDU-Wirtschaftsrat widerspricht Arbeitgeberpräsident bei der Beschäftigung von Flüchtlingen

Bei der Integration von Zuwanderern in den Arbeitsmarkt sehen die CDU-Mitglieder deutliche Defizite. Arbeitgeberpräsident Kramer hatte sich jüngst anders geäußert.

Der CDU-Wirtschaftsrat sieht nach wie vor erhebliche Defizite bei der Integration der seit 2015 nach Deutschland gekommenen Flüchtlinge. Generalsekretär Wolfgang Steiger sagte der Deutschen Presse-Agentur, die Aussage „Wir schaffen das“ von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) aus dem Herbst 2015 sei „leider pauschal bis heute nicht erfüllt“.

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Kleiner Kompass für den Fortbildungsdschungel

Bildungsscheck, Bildungsprämie, Aufstiegs-BAföG – wer sich weiterentwickeln möchte, hat viele Möglichkeiten. Welche das sind, erklärt Anke Breitkopf, Bildungsberaterin bei der Volkshochschule Münster. Auch wer nicht will, dass der Arbeitgeber von der Fortbildung erfährt, hat einige Optionen.

Anke Breitkopf im Gespräch mit Kate Maleike im Deutschlandfunk.

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Spaltung am Arbeitsmarkt überwinden

Der deutsche Arbeitsmarkt ist weiterhin tief gespalten. „Der Aufschwung führt nicht automatisch dazu, dass alle mitgenommen werden. Viel zu viele bleiben zurück, Millionen von Menschen werden abgehängt“, sagt DGB-Vorstand Annelie Buntenbach im Interview mit der Neuen Osnabrücker Zeitung.

Frau Buntenbach fordert u.a. eine Minijobreform, eine Qualifizierungsoffensive für Langzeitarbeitslose sowie längere Zahlungen von Arbeitslosengeld I.

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