
Für diese Programme stehen ab jetzt rund vier Millionen Euro zur Verfügung. Am 21. August 2026 hat der Verwaltungsrat des Ausbildungsfonds einstimmig über die Umsetzung der ersten konkreten Maßnahmen entschieden.

Verbund arbeitsmarktpolitischer Dienstleister in Bremen
Kooperation statt Konkurrenz — Wege in Arbeit durch Fortbildung, Weiterbildung und Beschäftigung

Für diese Programme stehen ab jetzt rund vier Millionen Euro zur Verfügung. Am 21. August 2026 hat der Verwaltungsrat des Ausbildungsfonds einstimmig über die Umsetzung der ersten konkreten Maßnahmen entschieden.

Die Bundesagentur für Arbeit rechnet in diesem Jahr mit einem Defizit von 9,8 Milliarden Euro (kumuliert), das bis 2030 auf 23,4 Milliarden Euro steigen wird. Das nicht kumulierte Defizit liegt den Berechnungen zufolge 2027 bei 5,2 Milliarden Euro und sinkt bis 2030 auf 2,7 Milliarden Euro. Diese Zahlen nennt die Bundesregierung in einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion.

Das Medianentgelt von Ausländern lag somit um 1.038 Euro oder 24 Prozent unter dem von Deutschen. Das schreibt die Bundesregierung in einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion.

Die Auswirkungen der zunehmenden Verbreitung und Nutzung von Künstlicher Intelligenz (KI) auf den Arbeitsmarkt sind grundsätzlich schwer zu trennen von den Folgen der anhaltenden wirtschaftlichen Schwächephase sowie dem Strukturwandel durch Demographie, Dekarbonisierung und Digitalisierung. Das schreibt die Bundesregierung in ihrer Antwort auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion.

Antworten der Servicestelle SGB II, eine Initiative des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS), auf die wichtigsten Fragen zum neuen Zielsteuerungssystem, das mit dem Planungsjahr 2027 in Kraft tritt.

Was bleibt? Und was verändert sich? Frau Dr. Katharina Grienberger erforscht am Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) seit über zehn Jahren, welche Tätigkeiten automatisierbar sind – und welche Folgen das für Arbeitsuchende und Beschäftigte hat.

Die Mehrheit der Auszubildenden bewertet ihre Ausbildung positiv: 65,7 Prozent der befragten Auszubildenden sind mit ihrer Ausbildung “zufrieden” oder “sehr zufrieden”.

Bleibt die Zuwanderung in den ostdeutschen Flächenländern aus, schrumpft die Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter bis 2045 um mehr als ein Fünftel, zeigt eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW). Die Versorgung der Bevölkerung wäre dann gefährdet.

Im Jahr 2025 haben die Sozialhilfeträger in Deutschland 21,5 Milliarden Euro netto für Sozialhilfeleistungen nach dem Zwölften Buch Sozialgesetzbuch (SGB XII) ausgegeben. Der Großteil der Ausgaben für Sozialhilfeleistungen ging mit 54,9 % wie in den Vorjahren auf die Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung zurück. Ihr Anteil an den Gesamtausgaben der Sozialhilfe ging jedoch im dritten Jahr in Folge zurück (2022: 59,0 %).

Von Januar bis Juli 2026 wurden vom Bund für das „Bürgergeld“ (ab 01.07.2026 „Grundsicherungsgeld“) insgesamt 17,1 Milliarden Euro ausgegeben, 376 Millionen Euro (2,1 Prozent) weniger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum (Januar bis Juli 2025).

Bei schulischer und beruflicher Bildung schneiden junge Frauen oft besser ab als junge Männer. Dieser Gender Education Gap zeigt sich unter anderem bei Schulabschlüssen und bei Abschlussquoten an Hochschulen.

Der Geschäftsführer der Arbeitsagentur Bremen-Bremerhaven, Joachim Ossmann, wurde heute (19. August 2026) im Rahmen einer Feierstunde in den Räumen der Arbeitsagentur offiziell in den Ruhestand verabschiedet. Die Senatorin für Arbeit, Soziales, Jugend und Integration, Dr. Claudia Schilling, würdigte die neunjährige Amtszeit von Joachim Ossmann als Leiter der Bremer Arbeitsagentur und dankte ihm im Namen des Bremer Senats für die vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit.

Für 174 junge Menschen beginnt ein neuer Abschnitt: Sie starten in diesen Tagen ihre Ausbildung bei der Freien Hansestadt Bremen. Dabei stehen ihnen insgesamt 25 verschiedene Fachrichtungen offen. Das Spektrum reicht beispielweise von Tätigkeiten in der Justiz, der Medizin und der Umwelttechnologie, bis hin zu Aufgaben im Bereich der klassischen Verwaltungstätigkeiten.

Im Arbeits- und Sozialministerium wird auf Basis der Empfehlungen der Kommission zur Sozialstaatsreform die Zusammenlegung der Grundsicherung mit Kinderzuschlag, Wohngeld und weiteren Sozialleistungen vorbereitet. Im Auftrag des AWO Bundesverbandes hat das ifo-Institut ausgearbeitet, wie diese Zusammenlegung so gestaltet werden kann, dass Armut reduziert und Erwerbstätigkeit stärker gefördert wird.

Damit zeigt sich allerdings eine Verlangsamung des Wachstums, das in den beiden vorherigen Jahren wesentlich höher lag (2024: +21 %, 2023: +25 %).

Ein Blick auf die Mittel für „Verwaltungskosten“ und „Eingliederungsleistungen“, die den Jobcentern im Haushaltsjahr 2026 zur Verfügung stehen, und auf die Ausgaben von Januar bis Juli 2026 für „Leistungen zur Eingliederung in Arbeit“ und die Ausgaben aus dem Passiv-Aktiv-Transfer (PAT) im Bund und in den Ländern.

Am niedrigsten war der Anteil in den Niederlanden (5,6 %), Schweden (7,3 %) und Tschechien (7,6 %). In Rumänien (22,8 %), Bulgarien (17,3 %) und Frankreich (16,2 %) waren junge Menschen anteilig am häufigsten nicht in Ausbildung oder Beschäftigung.

In Deutschland sind kurz vor Beginn des neuen Ausbildungsjahres im September noch 162.000 Stellen unbesetzt. Darauf hat die Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit, Nahles, im „Interview der Woche“ des Deutschlandfunks hingewiesen.

Der Bundestag hat über einen Antrag der AfD-Fraktion debattiert, den Missbrauch von Sozialleistungen zu stoppen und Einwanderung in das Sozialsystem zu beenden. Nach einer teilweise hitzigen Diskussion wurde der Antrag an den zuständigen Ausschuss für Arbeit und Sozialordnung überwiesen.

Von Januar bis Juli 2026 wurden von der Bundesagentur für Arbeit 5,7 Milliarden Euro mehr ausgegeben als eingenommen. Von Januar bis Juli des Vorjahres (2025) betrug dieser negative Finanzierungssaldo 3,5 Milliarden Euro – im Haushaltsjahr 2025 dann insgesamt 4,2 Milliarden Euro.