
Die Koalition möchte kostenlose Integrationskurse wieder für mehr Menschen öffnen. Wie viele tatsächlich teilnehmen dürfen, das hängt vom Haushalt ab.

Verbund arbeitsmarktpolitischer Dienstleister in Bremen
Kooperation statt Konkurrenz — Wege in Arbeit durch Fortbildung, Weiterbildung und Beschäftigung

Die Koalition möchte kostenlose Integrationskurse wieder für mehr Menschen öffnen. Wie viele tatsächlich teilnehmen dürfen, das hängt vom Haushalt ab.

Seit 2023 verliert die Fluktuation am Arbeitsmarkt an Tempo. Weil Betriebe weniger Stellen besetzen, kündigen weniger Beschäftigte ihre laufenden Verträge, um neue Jobs anzutreten.

Nach vorläufiger Einschätzung des Verwaltungsgerichts sind die bislang erlassenen Bescheide zur Ausbildungsabgabe im verfügenden Teil rechtswidrig. Vor diesem Hintergrund werden diese Alt-Bescheide derjenigen Unternehmen, die gegen diese Bescheide angefochten haben, zurückgenommen und neue – formal angepasste – Bescheide erlassen.

Sie hat Phasen der Massenarbeitslosigkeit und der akuten Fachkräfteknappheit miterlebt, umwälzende Reformen und makroökonomische Schocks wie die Finanzkrise oder die COVID-Pandemie. Zuletzt war sie die Leitung des Jobcenters Dortmund, und jetzt ist sie Geschäftsführerin für Förder- und Geldleistungen bei der Zentrale der Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg und berichtet im Tête-à-Tête aus ihrem reichhaltigen Erfahrungsschatz.
Donnerstag, 21. Mai 2026, 12:00 – 12:30 Uhr | Digital via Zoom

Vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) wurden von Januar bis April 2026 27,9 Prozent weniger Erstanträge als von Januar bis April 2025 und 89,3 Prozent mehr Folgeanträge als von Januar bis April 2025 entschieden.

Das Bundesinnenministerium will offenbar bei den Integrationskursen für Menschen ohne gesicherte Bleibeperspektive weniger kürzen als bislang geplant. Das Ministerium reagiert damit auch auf eine Bundesratsinitiative aus Bremen, der die Länderkammer am vergangenen Freitag mehrheitlich zugestimmt hat.

Gemeinnützige Arbeit oder zum Beispiel in der Erntezeit aufs Feld: Sachsen-Anhalts Regierungschef Sven Schulze will, dass erwerbsfähige Bürgergeldempfänger mehr zum Arbeiten gedrängt werden.

Nach dem erfolgreichen Auftakt im vergangenen Jahr setzt die Bundesagentur für Arbeit (BA) die Woche des Praktikums fort. Auch in diesem Jahr steht die praktische berufliche Orientierung durch Praktika im Mittelpunkt.

Die BA betont jedoch zugleich, dass wirklich schwerwiegende Missbräuche „eher selten“ vorkommen. Insgesamt 406 Fälle betrafen den sogenannten bandenmäßigen Missbrauch (2024: 421).

Um Orientierung zu schaffen, hat das SZ Institut nun bereits zum dritten Mal in Folge die herausragendsten Anbieter im Bereich der allgemeinen Weiterbildung ermitteln lassen.

Die Arbeitnehmerkammer Bremen lädt herzlich ein, sich gemeinsam ein Bild zu machen: Wie gelingt faire Teilhabe am Arbeitsmarkt – für Erwerbsmigrant*innen ebenso wie für Menschen, die aus humanitären Gründen zu uns gekommen sind? Und was braucht es, damit aus Ankommen nachhaltige berufliche Perspektiven in guter Arbeit entstehen?
Veranstaltung zum Bericht zur Lage 2026
Dienstag, 16.06.2026, 17:00 – 19:00 Uhr

Jobcenter ohne Durchgriff, Leistungs-Empfänger zwischen echtem Bedarf und dreistem Betrug. Sarah Tacke fragt: Was läuft schief im System Bürgergeld?

Die Bundesregierung plant keine Reform der Transferleistungen mit dem Ziel der Verzahnung mit dem Qualifizierungsgeld. Das schreibt sie in einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion.

In den letzten 12 Monaten von Mai 2025 bis April 2026 standen den Einnahmen in Höhe von 48,353 Milliarden Euro Ausgaben in Höhe von 53,889 Milliarden Euro gegenüber – darunter 27,983 Milliarden Euro für das beitragsfinanzierte Arbeitslosengeld. Aus den Einnahmen und Ausgaben insgesamt ergibt sich für die 12 Monate von Mai 2025 bis April 2026 ein negativer Finanzierungssaldo in Höhe von 5,536 Milliarden Euro.

Die Senatorin für Arbeit, Soziales, Jugend und Integration hat den Förderaufruf für arbeitsmarktpolitische Projekte ab 2027 im Rahmen des Europäischen Sozialfonds Plus (ESF) veröffentlicht. Damit sind Trägerinnen und Träger nun aufgerufen, Projektvorschläge einzureichen und die Arbeitsmarktpolitik in Bremen und Bremerhaven aktiv mitzugestalten.

Ältere Arbeitslose haben es schwerer als jüngere, eine neue Stelle zu finden. Das liegt auch daran, dass Unternehmen ihnen weniger zutrauen. Für Betroffene kann der Bewerbungsmarathon zur Qual werden.

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren das rund 3,9 % der Bevölkerung in Deutschland. Im Vergleich zum Jahresende 2024 ging die Zahl der registrierten Schutzsuchenden um 2,1 % oder 68 000 Schutzsuchende zurück.

Der IAB-Job-Futuromat zeigt, welche beruflichen Tätigkeiten durch digitale Technologien und KI potenziell automatisierbar sind – und welche nicht. Im Interview erklären die Forscherinnen Britta Matthes und Katharina Grienberger, wie das Tool funktioniert, welche Berufe besonders betroffen sind und warum es bei der Berufswahl nicht um die Angst vor der Automatisierbarkeit, sondern vielmehr um Chancen gehen sollte.

In den 12 Monaten von Mai 2025 bis April 2026 wurden von der Bundesagentur für Arbeit für das beitragsfinanzierte Arbeitslosengeld (SGB III) 4,388 Milliarden Euro mehr als in den 12 Monaten ein Jahr zuvor (Mai 2024 bis April 2025) aufgewendet.

Ziel der Fortbildung ist es, Handlungsmöglichkeiten einer inklusiven Unterrichtspraxis mit heterogenen Lerngruppen in Angeboten der Erwachsenenbildung zu erarbeiten.
Samstag, 20.06.2026, 10.00 bis 15.00 Uhr