Markt oder Moral? Brauchen wir eine neue Wirtschaftsethik?

Der „Ehrbare Kaufmann“, so scheint es vielen, hat ausgedient. Grund genug, über eine neue Wirt­schaftsethik nachzudenken, die wieder den Menschen und seine Lebensgrundlagen in den Mittelpunkt stellt. Doch wie kann diese aussehen? Und wie kann sie verbindlich um­gesetzt werden? Darüber diskutierte eine hochkarätig besetzte Podiumsrunde bei den Nürnberger Gesprächen.

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Rauf damit!

Die Bundesregierung sollte 2020 zum Jahr des Mindestlohns machen. Eine kräftige Erhöhung ist nötig, am besten in kleinen Schritten. Und eine wirksame Kontrolle, damit der Lohn nicht von Firmen umgangen werden kann.

Ein Gastbeitrag von Achim Truger, Mitglied des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung. Er ist Professor für Sozioökonomie mit Schwerpunkt Staatstätigkeit und Staatsfinanzen an der Uni Duisburg-Essen.

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Zwischen Frust und Hoffnung

Sie arbeiten dort, wo keiner gern hingeht. Angestellte im Jobcenter oder im Sozialamt entscheiden über Sozialleistungen. Oftmals aber auch über die schwierigen Schicksale ihrer Kunden.

Sie sollen Langzeitarbeitslose wieder fit für den Arbeitsmarkt machen, Menschen vor der Obdachlosigkeit bewahren und staatliche Zuwendungen gerecht verteilen.

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Anmerkungen zum Bericht “Ausschöpfung der Eingliederungstitel 2019 in den Jobcentern Bremen und Bremerhaven”

In der staatlichen Deputation für Wirtschaft und Arbeit vom 12. Februar 2020 wurde ein “Bericht zur Mittelausschöpfung” (Vorlage 20/064-L) vorlegt – mit u.a. irreführenden Daten zur Mittelzuteilung und bemerkenswerten “Erklärungen” der extrem geringen Mittelausschöpfung durch das Jobcenter Bremen Stadt . Einen Vergleich mit dem “Bericht zur Mittelausschöpfung” des Vorjahres (Vorlage 19/654-L) und einige Anmerkungen zu den zwei Deputationsvorlagen vom Bremer Institut für Arbeitsmarktforschung und Jgendberufshilfe (BIAJ).

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Digitale Teilhabe ist Grundrecht

Bürgermeister Andreas Bovenschulte hat die “Bremer Gespräche zur Digitalen Staatskunst” eröffnet.

“Es geht darum, die soziale Gerechtigkeit sicherzustellen und das soziale Auseinanderdriften unserer Gesellschaft zu verhindern”, hob Bürgermeister Bovenschulte hervor. Er verwies darauf, dass in Zeiten der Digitalisierung die Teilhabe an der digitalen Gesellschaft einem Grundrecht gleichkomme.

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Vermittlungsquote von Jobcentern

Rund zehn Prozent derjenigen Arbeitslosengeld-II-Beziehenden, die im Jahr 2018 wieder eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung begonnen haben, erhielten diese durch direkte Vermittlung der Jobcenter. Das führt die Bundesregierung in ihrer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen aus.

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