3,4 % mehr Empfängerinnen und Empfänger von Grundsicherung im Alter

Rund 764 000 Personen erhielten im Dezember 2025 die Grundsicherung im Alter und erreichte damit einen neuen Höchststand. Demgegenüber sank die Zahl der Empfängerinnen und Empfänger von Grundsicherung bei Erwerbsminderung im Dezember 2025 gegenüber dem Vorjahresmonat um 0,5 % auf rund 520 000 Personen und damit auf den niedrigsten Stand seit Dezember 2018.

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Umsetzungsreife der geplanten Grundsicherung

Die Bundesregierung verteidigt die geplante neue Grundsicherung und die Abschaffung des Bürgergeldes. In einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen schreibt sie unter anderem: „Einer erwerbsfähigen leistungsberechtigten Person ist grundsätzlich jede Arbeit zumutbar. Ob eine Arbeit unzumutbar ist, ist darüber hinaus immer anhand der konkreten Umstände des Einzelfalls zu prüfen.“

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Verdienste in vielen Ausbildungsberufen im Handwerk unter dem Durchschnitt

Vollzeitbeschäftigte mit anerkannter Berufsausbildung verdienten im April 2025 durchschnittlich 4 125 Euro brutto. So erhielten vollzeitbeschäftigte Maurerinnen und Maurer durchschnittlich 3 910 Euro. Friseurinnen und Friseure verdienten durchschnittlich 2 470 Euro und somit über 1 500 Euro weniger als der Durchschnitt aller Beschäftigten mit Ausbildungsabschluss.

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Positionspapier zur Träger- und Maßnahmenzulassung im System der Akkreditierung- und Zulassungsverordnung Arbeitsförderung (AZAV)

Mit konkreten Vorschlägen möchte die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege e.V. (BAGFW) dazu beitragen, unter fairen Wettbewerbsbedingungen die Qualität der Arbeitsfördermaßnahmen zu sichern, die Praktikabilität und Flexibilität des Systems zu erhöhen sowie gleichzeitig die bürokratischen und finanziellen Hürden für Beschäftigungsträger auf das notwendige Niveau zu senken.

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Anhörung zum Armutsbericht: Wohnraum und Bildung im Fokus

Für eine wirksame Armutsbekämpfung muss Deutschland viel mehr in Bildung und sozialen Wohnraum investieren und die Passgenauigkeit von Sozialleistungen verbessern. Zu diesem Schluss kam eine Mehrheit der Experten in einer Anhörung des Ausschusses für Arbeit und Soziales, die sich mit dem „Siebten Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung – Lebenslagen in Deutschland“ befasste.

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„Aktive Arbeitsmarktpolitik reloaded: Wie gelingen im Strukturwandel Prävention und Anpassung?“

Die Fachtagung bringt Wissenschaftler*innen und Praktiker*innen aus der Arbeitsmarktforschung und Arbeitsförderung zusammen, um diese Herausforderungen zu diskutieren. Die Tagung ist eine Kooperationsveranstaltung mit der Deutschen Vereinigung sozialwissenschaftlicher Arbeitsmarktforschung (SAMF) und dem WSI.

Donnerstag, 21. und Freitag, 22. Mai 2026

Programm und Anmeldung zur Fachtagung

Arbeitsmarkt- und Integrationsprogramm (AMIP) 2026/27

Das Jobcenter Bremen erstellt jährlich ein Arbeitsmarkt- und Integrationsprogramm, das gemeinsam in der Trägerversammlung beschlossen wird. Das Arbeitsmarkt- und Integrationsprogramm (AMIP) beschreibt die Planungen, Eckpunkte und Ziele der aktiven Arbeitsmarktpolitik des Jobcenters Bremen. Es dient der Positionierung auf dem regionalen Arbeitsmarkt.

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