
Rund 110 Teilnehmende aus Wirtschaft, Verwaltung, Wissenschaft und Politik kamen am 1. Juni 2026 zur zweiten Regionalen Fachkräftewerkstatt des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales zusammen.

Verbund arbeitsmarktpolitischer Dienstleister in Bremen
Kooperation statt Konkurrenz — Wege in Arbeit durch Fortbildung, Weiterbildung und Beschäftigung

Rund 110 Teilnehmende aus Wirtschaft, Verwaltung, Wissenschaft und Politik kamen am 1. Juni 2026 zur zweiten Regionalen Fachkräftewerkstatt des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales zusammen.

Antworten des Senats auf vier Kleine Anfragen der Fraktion der CDU in der Bremischen Bürrgerschaft.
Wirkt die neue Migrationspolitik auch im Land Bremen?
Aktuelle Zahlen zur aufenthaltsrechtlichen Struktur und Schutzstatus im Land Bremen

Die gerade beschlossene „Neue Grundsicherung“ setzt vor allem bei Sanktionen an – und lässt die eigentliche Aufstiegsfalle unangetastet. Denn das Steuer-, Abgaben- und Transfersystem bremst niedrige und mittlere Einkommen aus, während Kapitalerträge und hohe Einkommen strukturell geschont werden.

Hamburgs Sozialämter sollen auch in Zukunft Hilfebeziehenden die Grundsicherung kürzen, wenn sie sich durch Pfandsammeln etwas dazuverdienen. Allerdings gibt es jetzt einen Freibetrag.

Damit stieg die Zahl der Einbürgerungen im fünften Jahr in Folge. Noch nie seit der Einführung der Statistik im Jahr 2000 waren innerhalb eines Jahres mehr als 300 000 Personen eingebürgert worden.

Laut dem Bericht des Paritätischen Wohlfahrtsverbands ist der Anteil an armen Menschen in keinem Bundesland so groß wie in Bremen. Dazu im Studio: Sozialwissenschaftler René Böhme.

Die Bundesregierung äußert sich derzeit noch nicht zu Details der geplanten Neuberechnung der Regelbedarfe in der Grundsicherung und verweist auf laufende Beratungen dazu. In einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke verteidigt sie außerdem die pauschalierte Berechnung der monatlichen Leistungen für Lebensmittel und Dinge des täglichen Bedarfs.

Bis 2022 stiegen die Elterngeld-Ausgaben auf das bisherige Maximum von 7,64 Milliarden Euro (Ist 2022). In den folgenden drei Jahren (2023 bis 2025) sanken die Ausgaben für das Elterngeld um 580 Millionen Euro auf 7,06 Milliarden Euro im vergangenen Haushaltsjahr 2025. Anmerkung des Säzzers: Ein weiteres, bemerkenswertes Beispiel, wo mit angeblich explodierenen Kosten im Sozialbereich eine Kürzung begründet wird.

Zu Medienberichten über ein höheres Defizit bei der Arbeitsagentur sagteAnja Piel, DGB-Vorstandsmitglied: „In Zeiten steigender Arbeitslosenzahlen zeigt sich, wie falsch es war, mit Darlehen statt Zuschüssen die Arbeitsagentur zur Schuldnerin zu machen.“

Die SPD-Bürgerschaftsfraktion hat ein Jahr vor der nächsten Landtagswahl auf einer Klausursitzung im Weserstadion zusätzliche parlamentarische Impulse für die laufende Legislaturperiode beschlossen. An erster Stelle zielt sie auf ein Landesprogramm zur niedrigschwelligen Beschäftigungsförderung im Quartier.

Wie verändern sich Berufe und welche Kompetenzen werden wichtiger? Antworten darauf bietet das neue Berufe- und Kompetenzradar des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB).

Die Bundesagentur für Arbeit (BA) veranstaltet auch in diesem Jahr gemeinsam mit Bund, Ländern, Wirtschaft und Gewerkschaften den „Sommer der Berufsausbildung”.

Zum Start des „Sommers der Berufsausbildung“ am 1. Juni 2026 ist die neue Vereinbarung der Allianz für Aus- und Weiterbildung für den Zeitraum 2026 bis 2029 veröffentlicht worden.

Ausbildung, Studium oder doch etwas anderes? Viele Schulabgängerinnen und Schulabgänger stehen derzeit vor dieser Entscheidung. Zum Start des „Sommers der Berufsausbildung“ wirbt Bundeskanzler Merz für die Chancen einer Ausbildung – und betont: „Unser Land braucht Sie!“

Ohne Fachkräfte aus dem Ausland wird das Arbeitskräfteangebot in Deutschland weiter abnehmen. Das gilt auch für Berufe, in denen ein Hochschulabschluss nötig ist – schon heute sind unter den Hochqualifizierten hierzulande viele Zuwanderer. Besonders groß ist ihr Anteil in den Stadtstaaten.

Vom Fachkräftemangel ist seit Jahren die Rede – doch die Künstliche Intelligenz verändert die Lage. Eine ganze Generation muss jetzt um ihren Platz auf dem Arbeitsmarkt bangen.

Der Paritätische Gesamtverband hat unter dem Titel „Wachsende Armut, schrumpfende Sicherheit“ seinen neuen Armutsbericht mit alarmierenden Befunden veröffentlicht: Die soziale Spaltung in Deutschland verschärft sich. 13,3 Millionen Menschen leben in Armut, die Armutsquote steigt auf 16,1 Prozent. Gleichzeitig wächst die Kluft zwischen Regionen und Bevölkerungsgruppen.

Der DGB-Beschluss umfasst konkrete Forderungen für alle Bildungsbereiche: Vom Ausbau qualitativ hochwertiger Kita-Plätze und der Ganztagsplätze an Grundschulen über die Ausweitung des Startchancen-Programms an Schulen, eine umfassende BAföG-Reform, die Einführung einer bundesweiten, gesetzlichen Ausbildungsgarantie mit Ausbildungsumlage bis hin zur Verankerung der Weiterbildung als vierter Säule des Bildungssystems.

Unübersichtliche Strukturen und Zuständigkeiten sind Hindernisse bei der Arbeitssuche. Der Staat ignoriert die Lebensrealitäten vieler Empfänger. Ein Kommentar von Sarah Myriel Trost, die mehrere Jahre in einem Jobcenter und heute als Lehrkraft in Integrationskursen arbeitet.

Diese betreffen unter anderem das Bundesprogramm AVB, die Integrations- und weitere Sprachkurse, die MBE und JMD sowie die Psychosozialen Zentren und die EU-Freizügigkeit. Eine Auswahl dieser Beschlüsse wird im Folgenden dargestellt und eingeordnet.