
Neue Regeln mit neuer Grundsicherung: Heute debattiert erstmals der Bundestag über die geplante Reform des Bürgergeldes. Drei Menschen, die davon leben müssen, berichten von ihren Erfahrungen und Sorgen.

Verbund arbeitsmarktpolitischer Dienstleister in Bremen
Kooperation statt Konkurrenz — Wege in Arbeit durch Fortbildung, Weiterbildung und Beschäftigung

Neue Regeln mit neuer Grundsicherung: Heute debattiert erstmals der Bundestag über die geplante Reform des Bürgergeldes. Drei Menschen, die davon leben müssen, berichten von ihren Erfahrungen und Sorgen.

Dass zwischen Arbeitslosigkeit und psychischen Beeinträchtigungen grundsätzlich ein Zusammenhang besteht, ist seit langer Zeit bekannt. Eine aktuelle Studie des Ärztlichen Dienstes in Zusammenarbeit mit der Hochschule der Bundesagentur für Arbeit hat diesen Zusammenhang neuerlich bestätigt und weitergehende Daten dazu erhoben.

Sanktionen gegen Arbeitsverweigerer bringen wenig, wenn die Wirtschaft nicht in Schwung kommt, meint Andrea Nahles. Grundsätzlich begrüßt die Chefin der Bundesagentur für Arbeit im BR24-Interview verschärfte Mitwirkungspflichten von Arbeitslosen.

Anlässlich der Bundestagsdebatte zur neuen Grundsicherung kritisieren Gewerkschaften sowie Wohlfahrts- und Sozialverbände die geplante Reform des Bürgergeldes: Die Verschärfungen bringen kaum Einsparungen, können Betroffene im schlimmsten Fall aber ihr Zuhause kosten, so die Verbände.

Weiterbildung ist heute der Schlüssel, um Produktivität, Innovationskraft und die Zufriedenheit der Mitarbeitenden zu steigern. Das SZ Institut hat nun zum zweiten Mal eine Studie durchführen lassen, die die besten Anbieter für berufliche Weiterbildungen identifiziert hat.

Der Dortmunder Arbeitsmarkt wird anspruchsvoller. Was sich in den Vorjahren noch als vergleichsweise stabil erwiesen habe, sei inzwischen deutlich unter Druck geraten, erklärten Heike Bettermann, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Dortmund, und Stephanie Krömer, Geschäftsführerin des Jobcenters Dortmund bei der Vorstellung der Jahresbilanz.

Antwort des Senats auf eine Große Anfrage der Fraktion der CDU in der Bremischen Bürgerschaft.

Vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) wurden in 2025 insgesamt 310.930 Asylanträge (darunter 252.310 Erstanträge) entschieden, 9.580 (3,2 Prozent) mehr als im Vorjahr 2024.

Das geht aus einer Stellungnahme von Dr. Malte Lübker hervor. Der Mindestlohnexperte im Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Institut (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung zählt zu den Sachverständigen, die heute im Bundestagsausschuss für Arbeit und Soziales angehört werden. Diese Rechtsklarheit würde auch das Mandat der Mindestlohnkommission stärken, so Lübker.

Die Veranstaltung richtet sich an Betriebsräte, Gewerkschaftsmitglieder, Beschäftigte und alle, die KI nicht nur als technische Innovation verstehen wollen, sondern ihre Auswirkungen auf Macht, Mitbestimmung und Arbeitsbedingungen kritisch hinterfragen möchten.
Di 20.01.2026, 14.00 – 17.00 Uhr – Arbeitnehmerkammer Bremen

Ein Blick auf den nominalen Anstieg von Mindestlohn und Regelsatz (SGB II – Hartz IV – Bürgergeld – Grundsicherung) von 2015 (Einführung des Mindestlohns) bis 2026 und 2027.

Im Jahr 2025 gingen 501.667 Widersprüche in den Jobcentern ein – das sind 78.310 mehr als im Vorjahr. Im selben Zeitraum stieg die Zahl der Klagen um 4.379 von 48.785 auf 53.164.

Viele Geringqualifizierte erledigen Tätigkeiten, für die typischerweise eine berufliche, weiterführende oder sogar akademische Ausbildung erforderlich ist. Bislang werden sie aber nur unzureichend von Weiterbildungsangeboten erreicht. Ein Lösungsansatz können modulare Qualifizierungskonzepte sein.

Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit hat es im Jahresdurchschnitt 2024 rund 972.000 Langzeitarbeitslose gegeben. Im Jahresdurchschnitt 2024 haben demnach rund 155. 000 Langzeitarbeitslose eine Beschäftigung aus der Arbeitslosigkeit heraus aufgenommen, darunter 115.000 durch eine ungeförderte Beschäftigung. Diese Angaben macht die Bundesregierung in einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion.

Im vom Verwaltungsrat der BA festgestellten Haushalt 2026 der Bundesagentur für Arbeit sind 25,657 Milliarden Euro für das beitragsfinanzierte Arbeitslosengeld veranschlagt – 852 Millionen Euro weniger als die 26,509 Milliarden Euro, die 2025 ausgegeben wurden.

Der vorliegende BIBB Report analysiert auf Grundlage aktueller Daten aus der Betriebsbefragung „BIBB-Betriebspanel zu Qualifizierung und Kompetenzentwicklung“ stereotype Altersbilder in Betrieben sowie betriebliche Bedingungen, die die Beschäftigung Älterer fördern. Besonderes Augenmerk liegt auf dem Einfluss digitaler Technologien.

Aus diesen Einnahmen und Ausgaben ergibt sich ein negativer Finanzierungssaldo von 4,232 Milliarden Euro (2024: 0,605 Mrd. Euro).

Nach der Bürgergeld-Reform aus dem Jahr 2023 steht nun bereits die nächste Reform vor der Tür. Wohin steuert die Politik mit der neuen Grundsicherung? Erleben wir eine Rückkehr zu den aktivierungspolitischen Leitmotiven der Anfangsjahre von Hartz IV? Oder bildet sich ein neues Gleichgewicht zwischen Arbeitsmarktintegration und sozialer Teilhabe, zwischen Fördern und Fordern?
Online-Veranstaltung, 30.4.2026, 13.30 bis 15.00 Uhr