
Die Zahl der Langzeitarbeitslosen, die im Bürgergeld festhängen, hat sich in den vergangenen zwei Jahren deutlich erhöht. Die AfD nutzt die Situation für eine populistische Kampagne.

Verbund arbeitsmarktpolitischer Dienstleister in Bremen
Kooperation statt Konkurrenz — Wege in Arbeit durch Fortbildung, Weiterbildung und Beschäftigung

Die Zahl der Langzeitarbeitslosen, die im Bürgergeld festhängen, hat sich in den vergangenen zwei Jahren deutlich erhöht. Die AfD nutzt die Situation für eine populistische Kampagne.

Die Zahl der bestandenen Abschlussprüfungen in der dualen Berufsausbildung sank 2025 auf den tiefsten bisher ermittelten Stand.

2027 kommt es in einem Großteil der Bundesländer zu einem Beschäftigungsrückgang. Einzig Berlin mit 0,7 Prozent sowie Brandenburg und Niedersachsen mit jeweils 0,1 Prozent erzielen noch Beschäftigungszuwächse. Die Arbeitslosigkeit steigt hingegen in zehn Bundesländern, wobei sich die Arbeitslosenquoten allerdings kaum ändern dürften.

Die Verfahrensregelungen zum § 16 h SGB II „Förderung schwer zu erreichender junger Menschen“ wurden in Fachliche Weisungen überführt.
Mitteilung lesen
Fachliche Weisungen zu § 16h SGB II (gültig ab 25.09.2026)

Unter diesem Motto veranstaltet die Arbeitnehmerkammer Bremen in Kooperation mit der Stadtbibliothek Bremen am 06. November 2026 den ersten Kammer Care Day. In Vorträgen, Workshops und Diskussionen gehen wir gemeinsam der Frage nach, wie Sorgearbeit gerechter verteilt, besser anerkannt und verlässlich abgesichert werden kann – im privaten Alltag sowie im Beruf.
Freitag, 06. November 2026, 09:30 − 15:00 Uhr

Wie gelingt der Wiedereinstieg in den Arbeitsalltag? Susanne Garbrecht und Ines Leibküchler geben Einblicke in das Reboarding-Konzept des Jobcenters Kiel.

Ein bis Ende September 2026 aktualisierter Blick auf die Entwicklung der Einnahmen und Ausgaben der Bundesagentur für Arbeit (BA) und des Finanzierungssaldos (Einnahmen minus Ausgaben) seit 2005.

Beim offiziellen Start des Projekts in Gröpelingen wünschten Bürgermeister Andreas Bovenschulte und Arbeitssenatorin Claudia Schilling dem Team des neuen Quartier-Services sowie ÖkoNet-Geschäftsführer Michael Vespermann viel Erfolg. Zum Start sind zunächst 32 Menschen im Einsatz, perspektivisch soll das Team weiterwachsen.

Steffen Kampeter, Hauptgeschäftsführer der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), und Prof. Dr. Simone Kauffeld, Professorin für Arbeits-, Organisations- und Sozialpsychologie an der TU Braunschweig, bei einem öffentlichen Fachgespräch zum Thema „Zukunft der Arbeit“ vor dem Parlamentarischen Beirat für nachhaltige Entwicklung und Zukunftsfragen (PBnEZ) am Mittwoch, 7. Oktober 2026.

Zum dritten Mal in Folge droht bei der Grundsicherung eine Nullrunde für die Leistungsberechtigten. Eine Neuermittlung der Regelbedarfe steht unverändert aus. Ein Hintergrundpapier des Paritätischen führt aus, warum die Regelbedarfe nicht ausreichend sind und unter welchen finanziell erzwungenen Entbehrungen die SGB-II-Leistungsberechigten bereits jetzt leiden.

Befragungsergebnisse des IAB zeigen , dass viele Leistungsberechtigte den Begriff „Kooperationsplan“ nicht kennen. Soweit sie einen Kooperationsplan erhalten haben, sind die meisten damit zufrieden.

Für arbeitsmarktpolitische Leistungen und Programme stellt der Bund – zusätzlich zu den Mitteln der Bundesagentur für Arbeit (BA) – Finanzmittel in Höhe von insgesamt rd. 56,5 Mrd. Euro zur Verfügung.

Der Düsseldorfer Professor für Volkswirtschaftslehre Jens Südekum kennt sich aus mit Außenhandel, Strukturwandel auf dem Arbeitsmarkt, Regional- und Industriepolitik. Und er weiß einiges darüber, wie Finanzpolitik, öffentliche Investitionen und Staatsverschuldung mit all dem zusammenwirken.
Mittwoch, 14. Oktober 2026, 11:00 – 11:30 Uhr | Digital via Zoom

Ein Blick auf die Mittel für „Verwaltungskosten“ und „Eingliederungsleistungen“, die den Jobcentern im Haushaltsjahr 2026 zur Verfügung stehen, und auf die Ausgaben von Januar bis September 2026 für „Leistungen zur Eingliederung in Arbeit“ und die Ausgaben aus dem Passiv-Aktiv-Transfer (PAT).

In den zwölf Monaten von Oktober 2025 bis September 2026 wurden von der Bundesagentur für Arbeit (BA) für das beitragsfinanzierte Arbeitslosengeld (SGB III) insgesamt 29,640 Milliarden Euro ausgegeben, 4,232 Milliarden Euro (16,7 Prozent) mehr als in den 12 Monaten ein Jahr zuvor (Oktober 2024 bis September 2025).

Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) hat die Sätze der Mindestausbildungsvergütung gemäß Berufsbildungsgesetz (BBiG) für das Jahr 2027 berechnet. Die neuen Sätze sind durch das zuständige Bundesministerium ist am 7. Oktober im Bundesgesetzblatt veröffentlicht worden.

Mit weniger Bürokratie und mehr Transparenz will die Bundesregierung mit dem SGB-III-Modernisierungsgesetz die Weichen für eine zukunftsgerechte Arbeitsförderung und eine zeitgemäße Arbeitslosenversicherung stellen.
Montag, 12. Oktober 2026, 14 bis 15.30 Uhr
Die Sitzung ist öffentlich und wird auf www.bundestag.de übertragen.

Dr. Yvonne Kaiser leitet die Abteilung II des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS). Im Interview beschreibt sie die Hintergründe des neuen Zielsteuerungssystems SGB II ab 2027.

Vierzehn Organisationen aus dem Sozialstaatsbündnis warnen vor Kürzungen bei Rente, Pflege und weiteren Sozialleistungen. Die Bundesregierung müsse soziale Sicherheit gewährleisten und das Vertrauen in den Sozialstaat stärken.

Die Arbeitslosigkeit von Akademikerinnen und Akademikern hat einen neuen Höchststand erreicht: Sie ist stärker gestiegen als die allgemeine. Welche Rolle spielt KI dabei?