
Für eine erste Orientierung, ob es sich bei einem Auftragsverhältnis um eine selbstständige Tätigkeit oder um eine abhängige Beschäftigung handelt, bietet die Deutsche Rentenversicherung ab sofort online einen „Selbstcheck Erwerbsstatus“ an.

Verbund arbeitsmarktpolitischer Dienstleister in Bremen
Kooperation statt Konkurrenz — Wege in Arbeit durch Fortbildung, Weiterbildung und Beschäftigung

Für eine erste Orientierung, ob es sich bei einem Auftragsverhältnis um eine selbstständige Tätigkeit oder um eine abhängige Beschäftigung handelt, bietet die Deutsche Rentenversicherung ab sofort online einen „Selbstcheck Erwerbsstatus“ an.

Die EU verhandelt aktuell über den mehrjährigen Finanzrahmen (MFR) für die Jahre 2028-2034. Es drohen deutliche Kürzungen für Soziales, z. B. bei der Förderung von diversen Projekten für Bildung, Beschäftigung, Inklusion und Armutsbekämpfung.

Die Studie „KMU unter Druck: Die Fachkräftesituation in den Bundesländern“ zeigt, wie stark die Situation je nach Region variiert und welche Fachkräfte besonders fehlen.

Im ersten Quartal 2026 gab es bundesweit 1,15 Millionen offene Stellen – 105.800 oder rund 8 Prozent weniger als im Vorquartal. Im Vergleich zum ersten Quartal 2025 lag die Zahl um 23.800 Stellen oder rund 2 Prozent niedriger.

Bei 46 von 1.000 erwerbsfähigen Leistungsberechtigten (ELB), die 2025 mindestens in einem Monat Anspruch auf Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts hatten, wurde 2025 einmal oder öfter das Existenzminimum gekürzt.

Vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) wurden von Januar bis Mai 2026 insgesamt 106.565 Asylanträge entschieden, davon 83.150 Erstanträge (31,7 Prozent weniger als von Januar bis Mai 2025) und 23.415 Folgeanträge (65,4 Prozent mehr als von Januar bis Mai 2025).

Der Mitarbeiter des Jobcenters Bremen, der in der umstrittenen Bürgergeld-Doku des ZDF über Leistungsmissbrauch gesprochen hat, soll seinen Job verlieren. Der 60-Jährige will dagegen klagen.

Zur aktuellen Debatte über Sozialleistungsmissbrauch erklärt die Senatorin für Arbeit, Soziales, Jugend und Integration, Dr. Claudia Schilling: „Die Behauptung, 30 bis 40 Prozent der Leistungsbeziehenden würden Sozialleistungen missbräuchlich beziehen, entbehrt jeder belastbaren Grundlage. Solche pauschalen Aussagen verzerren die Realität, beschädigen das Vertrauen in den Sozialstaat und stellen hunderttausende Menschen bundesweit unter Generalverdacht, die Leistungen rechtmäßig beziehen.“

Im Rahmen einer Delegationsreise hat die Senatorin für Arbeit, Soziales, Jugend und Integration europäische Institutionen in Brüssel besucht. Im Mittelpunkt des Besuchs standen Fragen der Armutsbekämpfung, der Zukunft der Arbeitswelt, der Integration sowie die Stärkung des Sozialen Europas.

Auf dieser Sitzung der Deputation für Arbeit sind folgende Vorlagen aus arbeitsmarktpolitischer Sicht von Interesse:
Umsetzung des Qualifizierungsbonus für Beschäftigte durch die
Bremer Aufbaubank GmbH (BAB)
Vorlage 21/7539
Vorlage 21/7539 Anlage
Aktueller Sachstand zur Umsetzung der Reform des Tariftreue- und
Vergabegesetzes sowie Ausblick auf die weitere Umsetzungsphase
Vorlage VL 21/7540
Erster Bericht über Angebot und Teilnehmer:innen-Zahlen an
berufsbezogenen Deutschkursen im Land Bremen
Vorlage 21/7541
Sachstandsbericht zum Klima Campus (Berichtsbitte der Fraktion
der CDU)
Vorlage 21/7542
Stand der Umsetzung des Nationalen Aktionsplans zur Förderung
von Tarifverhandlungen (Berichtsbitte der Fraktion der SPD)
Vorlage 21/7543

In den 12 Monaten von Juni 2025 bis Mai 2026 wurden von der Bundesagentur für Arbeit (BA) für das beitragsfinanzierte Arbeitslosengeld (SGB III) insgesamt 28,325 Milliarden Euro ausgegeben, 4,371 Milliarden Euro mehr als in den 12 Monaten ein Jahr zuvor (Juni 2024 bis Mai 2025).

Nicht die Älteren, sondern junge Leute haben Angst vor KI. Sie sind sogar wütend auf die neue Technologie, die sie einerseits kräftig nutzen. Andererseits steigt aber die Sorge, dass KI ihnen ihre Jobzukunft raubt.

Bürgergeldbezieher werden in Deutschland permanent dämonisiert. Denn der moderne Sozialneid funktioniert nach unten. Nach oben wäre er zu anstrengend. Das ist ein Open-Source-Beitrag von Jürgen Köhler, freier Konzeptioner, Artdirector und bildender Künstler.

Von Januar bis Mai 2026 – wurden von der Bundesagentur für Arbeit 4,629 Milliarden Euro mehr ausgegeben als eingenommen. Von Januar bis Mai des Vorjahres (2025) betrug dieser negative Finanzierungssaldo 2,998 Milliarden Euro – im Haushaltsjahr 2025 dann insgesamt 4,232 Milliarden Euro.

Dabei wurden fachliche Klarstellungen zur Abgrenzung zulässiger Förderinhalte, insbesondere zu den Möglichkeiten der Deutschsprachförderung, Verfahrensregelungen und Ausführungen zur Durchführungsqualität ergänzt.

Ein Blick auf die Entwicklung der „Armutsgefährdungsquoten“ und die Entwicklung der absoluten Anzahl der armutsgefährdeten Personen vor und nach Sozialtransfers in der Bundesrepublik Deutschland und in den 16 Bundesländern in den Jahren 2021 bis 2025.

Wie kann digitale Teilhabe gestärkt werden? Welche Kompetenzen sind dafür notwendig und wie lassen sich Potenziale nutzen, ohne die Risiken aus dem Blick zu verlieren? Diese und weitere Fragen stehen im Mittelpunkt einer Kooperationsveranstaltung des Landesbehindertenbeauftragten und der Zentralstelle der Landesfrauenbeauftragten (ZGF).
15. Juni 2026 von 17 bis 19 Uhr in der Arbeitnehmerkammer Bremerhaven

Bremen ist keine wohlhabende Stadt – das spüren vor allem Kinder. Der Anteil von armutsgefährdeten Kindern und Jugendlichen ist in drei Stadtteilen groß.

Angesichts des demografischen Wandels sollte die Förderung älterer Arbeitsloser eigentlich an Bedeutung gewinnen. In der Praxis ist davon jedoch nichts zu spüren.

Seit zwei Jahrzehnten gibt es nun schon das Bremer Geschichtenhaus im Schnoor, ein Projekt des Beschäftigungsträgers bras e.V. in Bremen. Und das, obwohl eigentlich seit Jahren die Finanzierung in Frage steht.