
Die neue Grundsicherung erhöht unnötig den Druck auf Betroffene, sagt Arnold. Der Berliner war wegen Depressionen früher selbst „Totalverweigerer“.

Verbund arbeitsmarktpolitischer Dienstleister in Bremen
Kooperation statt Konkurrenz — Wege in Arbeit durch Fortbildung, Weiterbildung und Beschäftigung

Die neue Grundsicherung erhöht unnötig den Druck auf Betroffene, sagt Arnold. Der Berliner war wegen Depressionen früher selbst „Totalverweigerer“.

Nach den Rückgängen in den Jahren 2020 bis 2023 stiegen die Reallöhne in den Folgejahren wieder an. Im Jahr 2025 erreichte der Reallohnindex damit fast wieder das Reallohnniveau des Jahres 2019 vor Beginn der Corona-Pandemie.

Die Entscheidung des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF), die Zulassung zu Integrationskursen stark zu beschränken, stößt bei der Arbeitnehmerkammer, der Handelskammer und der Handwerkskammer in Bremen auf deutliche Kritik. Dadurch wird die Arbeitsmarktintegration von Zugewanderten massiv erschwert.

Die Übergangsregel nach dem sogenannten Herrenberg-Urteil wird bis Ende 2027 verlängert, wie der Tagesspiegel aus Koalitionskreisen erfuhr. Das verschaffe Musikschulen, Volkshochschulen und anderen, die mit freien Mitarbeitern arbeiten, erstmal Luft.

Ramona Stresemann – über 20 Jahre Vermittlung, neue Herausforderungen und warum sie sagt: „Nicht aufgeben heißt die Devise.
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In der repräsentativen Befragung von Jobcenter-Beschäftigten des IAB (OnJoB) gaben dies 61 Prozent an. Ein deutlich größerer Anteil spricht sich zudem für einen erleichterten Wechsel der betreffenden Personen in ein anderes Sicherungssystem aus.

Das Bundesnetzwerk für Arbeit und soziale Teilhabe und die Bundesarbeitsgemeinschaft Integration durch Arbeit (BAG IDA) im Deutschen Caritasverband begrüßen wir sehr den Vorschlag des Bundesrates im Rahmen der SGB-II-Reform, den § 16d SGB II dahingehend zu ergänzen, dass Arbeitsgelegenheiten (AGH) auch Qualifizierungsanteile enthalten können.

Die deutsche Industrie schwächelt – und die Politik diskutiert über Kündigungsschutz, Krankschreibungen und Sozialabbau. Warum das die falschen Antworten sind und was Deutschland stattdessen braucht, erklärt der Ökonom Sebastian Dullien, Wissenschaftlicher Direktor des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) in der Hans-Böckler-Stiftung.

Die Erzählung vom arbeitsunwilligen Arbeitslosen ist empirisch kaum haltbar, erfüllt aber eine politische Funktion: Sie legitimiert restriktive Reformen, individualisiert strukturelle Arbeitsmarktprobleme und verstärkt Stigmatisierung. Das zeigt eine Analyse von René Böhme und Irene Dingeldey, Institut für Arbeit (iaw) der Unversität Bremen.

Asylbewerber sollen laut Innenminister Dobrindt früher arbeiten dürfen. Das klingt gut – steht aber im Widerspruch zu seiner sonstigen Politik.

Hunderttausende Menschen fehlen auf dem Arbeitsmarkt, Millionen Boomer gehen bald in Rente. Wer kann die Lücke stopfen? Auch die älteren Menschen selbst, sind Ökonomen überzeugt.

Ein Blick auf die in den Stadtstaaten Berlin, Hamburg und Bremen (Land) arbeitenden bzw. die in diesen Ländern wohnenden sozialversicherungspflichtig Beschäftigten − insgesamt und darunter ohne deutsche Staatsangehörigkeit.

Fortbildung, ob im Job oder privat, ist wichtig. Stichwort: lebenslanges Lernen. Dr. Ute Leber vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung hat Fragen zum Thema Weiterbildung beantwortet.

Tausende Menschen warten auf ihr Geld, weil Bremer Jobcenter unnötige Unterlagen anfordern und Dokumente verlieren – das schreiben 15 Sozialberatungen.

Die Organisation kritisiert die Einführung von Arbeitspflichten für Geflüchtete in immer mehr niedersächsischen Kommunen und fordert Bund, Länder und Kommunen auf, bewährte Instrumente der Arbeitsmarktintegration konsequent auszubauen, anstatt den Arbeitszwang auszuweiten.

Der Fachausschuss „Arbeitsmarktpolitik und Grundsicherung“ der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (BAGFW) lädt alle Interessierten aus der Freien Wohlfahrt ein, an der Online-Veranstaltung zum Siebten Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung am 5. März 2026 von 14.30 Uhr bis 16.00 Uhr teilzunnehmen. Es werden zentrale Befunde vorgestellt und diskutiert.

In 15 von 400 Kreisen ist der Gender-Pay-Gap zwischen 2019 und 2024 sogar gestiegen. Diese gegensätzlichen Entwicklungen hängen mit unterschiedlichen Veränderungen in der regionalen Lohn-, Betriebsgrößen- und Berufsstruktur zusammen.

Die von der Bundesregierung geplante neue Grundsicherung, mit der viele Regelungen des Bürgergeldes abgeschafft werden sollen, ist von Sachverständigen in einer Anhörung des Ausschusses für Arbeit und Soziales überwiegend positiv aufgenommen worden. Gleichwohl mahnten fast alle von den verschiedenen Fraktionen geladenen Experten Korrekturen an.

Mehrere führende Sozialverbände haben gegen den von der Bundesregierung geplanten Rechtskreiswechsel von ukrainischen Geflüchteten in das Asylbewerberleistungsgesetz protestiert. In einer öffentlichen Anhörung des Ausschusses für Arbeit und Soziales am Montag warnte etwa der Deutsche Caritasverband vor einem „strukturellen Systemwechsel mit erheblichen integrationspolitischen Folgen“.

Dringlichkeitsantrag der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, DIE LINKE und der SPD für in der Bremischen Bürgerschaft.