Der Deutsche Landkreistag erachtet es für notwendig, trotz guter Konjunktur und einer großen Zahl zu besetzender Stellen mehr für Langzeitarbeitslose zu tun. Dafür müssen laut Präsident Landrat Reinhard Sager auch neue Wege ermöglicht werden: „Wir sind davon überzeugt, dass es besser ist, Arbeit statt Arbeitslosigkeit zu finanzieren. Hier kommt der sog. Passiv-Aktiv-Transfer ins Spiel, der es den Jobcentern ermöglicht, das Arbeitslosengeld II zur Finanzierung sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze einzusetzen.
Landesprogramm PASS – BSAG stellt ihre 20 mobilen Service-Mitarbeitenden vor
Der Einsatz der mobilen Service-Kräfte wird durch das Beschäftigungsprogramm „Perspektive Arbeit Saubere Stadt« (PASS) des Senators für Wirtschaft,
Arbeit und Häfen ermöglicht.
Mit PASS soll bis zu 130 arbeitslosen Menschen in Bremen und Bremerhaven die Rückkehr in das Erwerbsleben erleichtert werden. Der Senat der Stadt unterstützt das zunächst über zwei Jahre laufende Programm mit 3,5 Millionen Euro.
Jobcenter: Bundesmittel für „SGB II-Eingliederungsleistungen“ und „Gesamtverwaltungskosten“ 2018
Den 407 Jobcentern wurden insgesamt 4,078 Milliarden Euro für „Leistungen zur Eingliederung nach dem SGB II“ („SGB II-Eingliederungsleistungen“) und 4,782 Milliarden Euro für den Bundesanteil (84,8 Prozent) an den „Gesamtverwaltungskosten“ in 2018 zugeteilt (zugewiesen).
Die BIAJ-Materialien weisen die Verteilung der Bundesmittel für „Leistungen zur Eingliederung nach dem SGB II“ (Hartz IV) und den Bundesanteil an den „Geamtverwaltungskosten“ auf die einzelnen insgesamt 407 Jobcenter aus.
Bundesagentur für Arbeit warnt indirekt vor einem Scheitern des geplanten sozialen Arbeitsmarktes
Die Bundesagentur für Arbeit (BA) warnt indirekt vor einem Scheitern des geplanten sozialen Arbeitsmarktes. BA-Vorstand Valerie Holsboer mahnte Korrekturen an den bisherigen Plänen an und sagte unserer Redaktion: „Die Bedingungen für die Arbeitgeber müssen stimmen, sonst wird das nichts.“ Holsboer wandte sich außerdem dagegen, bei Hartz-IV-Beziehern auf Sanktionen zu verzichten.
Förderung für Arbeitslose: Einbruch im ersten Quartal 2018
Im ersten Quartal 2018 gab es rund 15 Prozent weniger Zuweisungen in arbeitsmarktpolitische Maßnahmen als im gleichen Zeitraum in 2017. Hauptsächlicher Grund dafür ist aber lt. O-Ton Arbeitsmarkt nicht der Rückgang der Arbeitslosigkeit, sondern die angespannte Finanzsituation, vor allem auf der Seite der Jobcenter.
Flüchtlinge und Arbeitsmarkt – Besser als gedacht
Die Integration von Geflüchteten funktioniert auch über den Arbeitsmarkt. Aber wie viele haben bereits einen Job? Was machen die anderen? Eine Analyse in fünf Zahlen von Nadine Oberhuber auf Zeit Online.
Flüchtlinge und Fachkräftemangel – Der lange Weg der Integration auf dem Arbeitsmarkt
Flüchtlinge können helfen, den Fachkräftemangel zu beheben – das hieß es 2015 immer wieder. Inzwischen ist Ernüchterung eingekehrt, berichtet der Deutschlandfunk: Viele Geflohene beziehen Sozialleistungen oder arbeiten im Niedriglohnbereich. Denn der Weg in den Arbeitsmarkt ist lang und beschwerlich.
Scheele in Gelsenkirchen: Sozialer Arbeitsmarkt kann starten
Allerdings gibt es noch Hürden zu überwinden. Eine trägt den Namen Mindestlohn. Wenn nämlich, wie angedacht, auch Kommunen Träger von Beschäftigung nach der „Teilhabe am Arbeitsmarkt“ werden – und ohne sie, so Scheele (Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit) und Baranowski (Oberbürgermeister von Gelsenkirchen) in der Westdeutsche Allgemeine Zeitung (WAZ), werde das nicht gehen – dann müsste nach Tariflohn – wenn auch im unteren Tarifbereich – bezahlt werden. Wer die Differenz zwischen Mindest- und Tariflohn zahlt, darüber werde man noch reden müssen.
Paritätisches Jahresgutachten
90 Prozent der Bevölkerung sorgen sich um sozialen Zusammenhalt. Der Paritätische Gesamtverband fordert ein soziales Reform- und Investitionsprogramm.
„Das Jahresgutachten zeigt: In der Gesetzgebung der vergangenen Jahre gibt es ein doppeltes Defizit. Es fehlt an politischen Maßnahmen, die gezielt darauf gerichtet sind, gerade besonders von Einkommensarmut betroffene oder gefährdete Personengruppen zu unterstützen. Und es fehlt am politischen Willen, die bestehende Ungleichheit durch eine stärkere Besteuerung leistungsfähiger Bevölkerungsgruppen beseitigen zu helfen“, so Prof. Dr. Rolf Rosenbrock, Vorsitzender des Paritätischen Gesamtverbands.
Baustellen des deutschen Arbeitsmarkts
Dem Arbeitsmarkt geht es auf den ersten Blick so gut wie lange nicht. Schaut man genauer hin, wird klar: Die Zahlen trügen. Millionen leben unsicher und verdienen zu wenig. Eine Analyse von im Tagesspiegel.
AZAV-Maßnahmezulassung
Die Bundesarbeitsgemeinschaft Arbeit e.V. (bag arbeit) bietet am 21./22. November 2018 in Hannover das Seminar AZAV-Maßnahmezulassung (Akkreditierungs- und Zulassungsverordnung Arbeitsförderung) an.
Arbeitsuchende, Arbeitslose, erwerbsfähige Leistungsberechtigte: Ländervergleich Juli 2018 (mit bremischen Städten)
Lt. Bremer Institut für Arbeitsmarktforschung und Jugendberufshilfe (BIAJ) reichten im Ländervergleich die Veränderungsraten bei den Arbeitsuchenden von -11,9 Prozent in Brandenburg (BB) bis -3,4 Prozent im Land Bremen (HB), bei den registrierten Arbeitslosen von -10,1 Prozent in Sachsen (SN) bis -2,2 Prozent im Land Bremen (HB) und bei den nicht arbeitslosen Arbeitsuchenden von -15,6 Prozent in Mecklenburg-Vorpommern (MV) bis -1,8 Prozent in Nordrhein-Westfalen (NW).
Sommerparty AUCOOP
Assistierte-, Teilzeit- und Verbundausbildung – Alternative Ausbildungsmodelle zur passgenauen Vermittlung Benachteiligter
Die Bundesarbeitsgemeinschaft Arbeit e.V. (bag arbeit) bietet am 14. November 2018 in Hannover das Seminar Assistierte-, Teilzeit- und Verbundausbildung – Alternative Ausbildungsmodelle zur passgenauen Vermittlung Benachteiligter an.
Chance für Hoffnungslose
Die Regierung will jene fördern, die selbst im stärksten Aufschwung keine Aussicht auf einen Job haben. Die Kritik scheint überzogen. Der größte Fehler ist, dass dieses Angebot für die Schwächsten unter den Arbeitslosen erst jetzt auf den Weg gebracht wird. Schreibt Kolja Rudzio auf Zeit Online.
Hartz IV: Kinder, Kinder ohne Leistungsanspruch, Alleinerziehende – Bund Länder und Großstädte 2006 bis März 2018
In insgesamt 31 Abbildungen hat das Bremer Institut für Arbeitsmarktforschung und Jugendberufshilfe (BIAJ) die Entwicklung der Zahl der unverheirateten Kinder im Alter von unter 18 Jahren in SGB II-Bedarfsgemeinschaften, darunter die Zahl der „Kinder ohne Leistungsanspruch“, und die Entwicklung der Zahl der SGB II-Bedarfsgemeinschaften Alleinerziehender seit Dezember 2006 dargestellt.
Daten (Teil I) für Bund und Länder anschauen
Daten (Teil II) für Großstädte (inkl. Bremen und Bremerhaven) anschauen
Wie Schwerstvermittelbare Jobs bekommen sollen
Langzeitarbeitslose sollen durch das geplante „Teilhabechancengesetz“ staatlich finanzierte Arbeitsplätze bekommen. Ob Unternehmen sich darauf einlassen, ist allerdings fraglich. Das beschreibt der Tagesspiegel anhand eines Beispiels aus Berlin.
Ausstellung MITTENMANG – ALLEINERZIEHEND IN BREMEN
Bald schon wächst jedes dritte Kind bei der Mutter und ohne Vater auf. Ein-Eltern-Familien sind längst Normalität und stehen doch vor besonderen Herausforderungen.
Die Ausstellung MITTENMANG porträtiert alleinerziehende Frauen in ihrer Vielfältigkeit.
Vom 27. Juli bis 22. August 2018 ist die Ausstellung MITTENMANG zu Gast bei der Waller Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft mbHg (WaBeQ) in den Räumen des Café Vielfalt, Lindenhofstr. 34/36 in Bremen-Gröpelingen.
Berliner Kabinett beschließt Maßnahmen für sozialen Arbeitsmarkt
Den Entwurf von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil, hält der SoVD-Landesvorsitzende in Hamburg, Klaus Wicher, grundsätzlich für einen guten Ansatz.
Bei den Details sieht er allerdings noch Nachbesserungsbedarf – und fordert auch von der Hansestadt mehr Engagement.
„Neue Perspektiven und Teilhabechancen durch öffentlich geförderte Arbeit“
Das Bundeskabinett hat heute den Entwurf eines Zehnten Gesetzes zur Änderung des Zweiten Buches Sozialgesetzbuch – Schaffung neuer Teilhabechancen für Langzeitarbeitslose auf dem allgemeinen und sozialen Arbeitsmarkt (Teilhabechancengesetz – 10. SGB II-ÄndG) beschlossen.


