
Nach der SPD legt der CSU-Chef ein Konzept gegen Altersarmut vor. 175.000 Rentner würden demnach profitieren. Arbeitsminister Hubertus Heil nennt das unzureichend.

Verbund arbeitsmarktpolitischer Dienstleister in Bremen
Kooperation statt Konkurrenz — Wege in Arbeit durch Fortbildung, Weiterbildung und Beschäftigung

Nach der SPD legt der CSU-Chef ein Konzept gegen Altersarmut vor. 175.000 Rentner würden demnach profitieren. Arbeitsminister Hubertus Heil nennt das unzureichend.
Anlässlich der kommenden Bürgerschaftwahl hat der VaDiB e.V. den für die Bürgerschaft kanidierenden Parteien sieben Fragen zur Arbeitsmarktpolitik vorgelegt. Deren Antworten haben wir am 14. März 2019 mit den Parteien diskutiert.

Ein bemerkenswertes Fazit dieser Veranstaltung
Alle Vertreterinnen und Vertreter der Arbeitsmarktpolitik ihrer Parteien bekannten sich vorbehaltlos zum „Sozialen Arbeitsmarkt“. Wissend um Menschen, die dauerhaft aus dem Lohnarbeitsverhältnis herausfallen oder gar nicht erst eine Arbeit auf dem „ersten“ Arbeitsmarkt finden.
Das hätte es vier Jahre zuvor als gemeinsame Position noch nicht gegeben.

Für Erwerbstätige wird es immer wichtiger, sich beruflich weiterzubilden. Doch bei der öffentlichen Weiterbildungsfinanzierung klaffen Anspruch und Wirklichkeit nach wie vor weit auseinander – das zeigt die Bertelsmann Stiftung in einer Untersuchung der Jahre 1995-2015.

3,380 Milliarden Euro wurden im vergangenen Haushaltsjahr 2018 vom Bund für „Leistungen zur Eingliederung in Arbeit“ ausgegeben. Im Bundeshaushalt 2018 veranschlagt (Soll) waren für diesen Zweck 4,485 Milliarden Euro. Die Minderausgaben (Ist kleiner Soll): 1,105 Milliarden Euro.
Die Entwicklung seit 2005, zusammenstellung vom Bremer Institut für Arbeitsmarktforschung und Jugendberufshilfe (BIAJ).

In der Debatte um die Abschaffung von Hartz IV hat Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) im Gespräch mit der Berliner Zeitung eine klare Position bezogen: „Wenn wir als SPD auf etwas stolz sein können, dann auch auf diese Reform, die kein anderer gemacht hat und die zum wirtschaftlichen Erfolg Deutschlands beigetragen hat“, sagte Woidke.

Der Soziale Arbeitsmarkt nimmt Fahrt auf. 141 Langzeitarbeitslose sind durch ihn allein in Duisburg in den letzten Wochen neu in Arbeit gekommen, 551 sollen es zum Jahresende sein.

Daniel Terzenbach tritt sein Amt als neues Vorstandsmitglied der Bundesagentur für Arbeit (BA) an. Er wurde im Oktober 2018 vom Verwaltungsrat der BA einstimmig zum Nachfolger des scheidenden Vorstands Regionen, Raimund Becker, bestimmt.

Mit der Veröffentlichung der ESF-Förderrichtlinie „Zukunftszentren – Unterstützung von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU), Beschäftigten und Selbstständigen bei der Entwicklung und Umsetzung innovativer Gestaltungsansätze zur Bewältigung der digitalen Transformation“ hat das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) den Startschuss für die Schaffung von „Zukunftszentren“ in den ostdeutschen Bundesländern Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen gegeben.

Auf dieser Sitzung in der Bremischen Bürgerschaft, Am Markt 20, 28195 Bremen, Raum 2, sind einige Vorlagen der Deputation aus arbeitsmarktpolitischer Sicht von Interesse .
Ausschöpfung der Eingliederungstitel 2018 in den Jobcentern (JC) Bremen und Bremerhaven
Vorlage Nr. 19/654-L
Beschäftigungspolitisches Aktionsprogramm (BAP) – Umsetzung des Teilhabechancengesetzes im Rahmen des Landesprogramms „Perspektive Arbeit (LAZLO)“
Vorlage Nr. 19/655-L
Beschäftigungspolitisches Aktionsprogramm (BAP): Modellprojekt für Alleinerziehende (Projekt VIA – Vermittlung und Integration von Alleinerziehenden in Arbeit) und Netzwerk für Alleinerziehende – Bilanz nach dem ersten Jahr
Vorlage Nr. 19/656-L
Beschäftigungspolitisches Aktionsprogramm (BAP) – „Brücken bauen – Integration von Straffälligen in Bremen und Bremerhaven“
Vorlage Nr. 19/657-L
Verstärkungsmittel für die Handlungsfelder Sichere und Saubere Stadt, Digitale Verwaltung und Bürgerservice – Jahresbericht 2018 und Bericht zur Mittelbereitstellung 2019
Vorlage Nr. 19/670-L/S
Fortsetzung der Ausbildungsgarantie – Bereitstellung von Landesmitteln für die Jahre 2019 bis 2023
Vorlage Nr. 19/682-L

Die Einschätzungen des Eidgenössischen Hochschulinstituts für Berufsbildung (EHB) in der Schweiz sowie des Österreichischen Instituts für Bildungsforschung (öifb) waren am 11. März 2019 Thema einer öffentlichen Anhörung der Enquete-Kommission „Berufliche Bildung in der digitalen Arbeitswelt“ unter Leitung von Dr. Stefan Kaufmann (CDU/CSU).
Die externen Sachverständigen sprachen in der achten Sitzung des Gremiums über die berufliche Aus- und Weiterbildung im internationalen Vergleich und darüber, welche Ansätze Hinweise zur Weiterentwicklung der deutschen Systeme liefern können.

Die Digitalisierung der Arbeit zwingt Berufsschulen und Ausbildungsbetriebe, ihre Lehrkonzepte und Ausbildungsinhalte anzupassen. Den Fachkräften von morgen soll vor allem das eigenständige Lernen beigebracht werden, um mit künftigen technologischen Entwicklungen mithalten zu können.
Ein Beitrag von Katja Scherer im Deutschlandfunk

Die Digitalisierung verändert nicht nur Arbeitsweisen, Wertschöpfungsketten und die Verfügbarkeit von Informationen. Sie hat auch Einfluss darauf, wie eine Gesellschaft funktioniert und welche Bedeutung Solidarität und Gerechtigkeit zukommt.
Ein Beitrag von Martin Flügel, Leiter Politik bei Caritas Schweiz.

6500 Bochumer sind langzeitarbeitslos. Die „Teilhabe am Arbeitsmarkt“ eröffnet vielen eine Perspektive. 200 haben seit Jahresanfang einen Job.

Deutschland ist ein sehr reiches Land, aber ein Gehalt fürs schiere Dasein wäre für uns eine Mutprobe, findet Friedrich Küppersbusch, Journalist, Autor und Fernsehproduzent.

Welche der insgesamt 406 Jobcenter haben die Ausbildungsvermittlung von Bewerberinnen und Bewerbern für Berufsausbildungsstellen, die bzw. deren Eltern auf Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts gemäß SGB II angewiesen sind, auf eine Agentur für Arbeit übertragen bzw. nicht übertragen?
Eien Zusammenstellung vom Bremer Institut für Arbeitsmarktforschung und Jugendberufshilfe (BIAJ).

Im Rahmen seiner arbeitsmarktpolitischen Besuchsreihe informierte sich Martin Günthner, Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen, über die Arbeit des Projektes „Sprinter“ des Trägers Förderwerk GmbH am Projektstandort in der Vahr.
Das Projekt „Sprinter“ ist Teil des Landesprogramms für öffentlich geförderte Beschäftigung und schafft in diesem Rahmen gezielt für Menschen mit Migrationshintergrund berufliche Perspektiven im Tätigkeitsfeld Kultur- und Sprachmittlung.

Den 406 Jobcentern wurden insgesamt 4,858 Milliarden Euro für „Leistungen zur Eingliederung nach dem SGB II“ und 5,332 Milliarden Euro für den Bundesanteil an den „Gesamtverwaltungskosten“ in 2019 zugeteilt (zugewiesen).
Die Verteilung dieser Bundesmittel auf die einzelnen 406 Jobcenter, zusammengestellt vom Bremer Institut für Arbeitsmarktforschung und Jugendberufshilfe (BIAJ).

Bedürftige ItalienerInnen können erstmals eine staatliche Unterstützung bis zu 780 Euro beantragen. Das „Bürgereinkommen“ ähnelt Hartz IV.

Der CDU-Sozialflügel will einen Kompromiss bei der von der SPD vorangetriebenen Grundrente. Jedoch sind alle Zahlen zu den Kosten bisher wolkig.