
Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit soll illegale Beschäftigung bekämpfen. Ein interner Bericht des Bundesrechnungshofes stellt der Zoll-Einheit allerdings schlechte Noten aus. Dem Bundesfinanzministerium sind die Probleme seit Jahren bekannt.

Verbund arbeitsmarktpolitischer Dienstleister in Bremen
Kooperation statt Konkurrenz — Wege in Arbeit durch Fortbildung, Weiterbildung und Beschäftigung

Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit soll illegale Beschäftigung bekämpfen. Ein interner Bericht des Bundesrechnungshofes stellt der Zoll-Einheit allerdings schlechte Noten aus. Dem Bundesfinanzministerium sind die Probleme seit Jahren bekannt.

Ausgerechnet im Land der Dichter und Denker bilden sich zuwenige Arbeitnehmer fort. Warum das in Zeiten der Digitalisierung und des Strukturwandels ein Problem ist.

In vielen Unternehmen ist die Buchführung bereits digital. Auch die Mitarbeiter erhalten ihre Lohnabrechnungen nicht mehr auf Papier, sondern elektronisch. Die Betriebe setzen einen mobilen Monteur ein. Die Digitalisierung läuft im Elektrohandwerk auf vollen Touren. Wie sieht es aber mit der betrieblichen Fortbildung aus?
Interview mit Unternehmensberater Dominik Heckner zum digitalen Know-how-Transfer im Elektrohandwerk.

Sinkt die Zahl der Langzeitarbeitslosen, ist das eigentlich eine gute Nachricht. Weniger erfreulich wird es allerdings, wenn das nur ein statistischer Effekt ist. Auf Anfrage der Linken räumt das Bundesarbeitsministerium ein, dass immer mehr Hartz-IV-Empfänger, die über 58 Jahre alt sind, nicht mehr in der Statistik erscheinen.

Es handelt sich eher um eine Minimallösung für ein Problem, das durch Deregulierung des Arbeitsmarktes, Teilprivatisierung der Altersvorsorge und Absenkung des Rentenniveaus entstanden ist, schreibt Christoph Butterwegge, bis 2016 Professor für Politikwissenschaft an der Universität zu Köln, in einem Blog-Beitrag.

Zu viel überwiesene Hartz-IV-Leistungen werden zurückgefordert. Dahinter verbirgt sich bei Beträgen unter 100 Euro oft ein Minus-Geschäft. Die Linke fordert eine Bagatellgrenze.

Jedes Jahr im Frühjahr entscheidet der Vorstand der Metropolregion Nordwest über die Vergabe der Mittel aus dem Förderfonds der Länder Bremen und Niedersachsen an regionale Kooperationsprojekte. Drei dieser Projekte können sich über einen Zuschlag in Höhe von rund 490.000,- Euro freuen.

In einer „Gemeinsamen Erklärung zur Situation von Soloselbstständigen im Handwerk“ weisen der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) und der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) auf die zunehmende Anzahl von Soloselbstständigen im Handwerk hin, die wettbewerbsverzerrend agieren.

In einem Video zeigt das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), wie Jobcenter die neuen Instrumente des Teilhabechancengesetzes nutzen. Menschen, die lange Zeit arbeits- und beschäftigungslos waren, könnten dadurch einen Platz im Arbeitsleben finden und Existenzen neu aufbauen.

Die Bundesarbeitsgemeinschaft Arbeit e.V. (bag arbeit) veranstaltet am 26. Juni 2020 in Berlin den Fachtag: ReUse For Future – Wiederverwendung für eine lebenswerte Welt.

Bei der Förderung von Langzeitarbeitslosen wurde auch 2019 wieder viel weniger ausgegeben als geplant. Kritiker beklagen, dass viele Erwerbslose keine Weiterbildungsangebote oder andere Fördermaßnahmen absolvieren dürfen.

Gesunde Unternehmen, gute und sichere Arbeitsplätze, auskömmliche Löhne, ein leistungsfähiger Sozialstaat und der sparsame Umgang mit natürlichen Ressourcen – das seien Kennzeichen eines nachhaltigen Wachstums. Die Bundesregierung habe deshalb die Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe im Blick, achte aber genauso auf sozialen Ausgleich und die Teilhabe aller.

Mit dem Senatsbeschluss am Dienstag, 18. Februar 2020 zum Haushalt 2020/2021 habe die Landesregierung die Weichen für eine nachhaltige Entwicklung Bremens gestellt.
Mit fünf Millionen zusätzlich im Bereich Arbeit könnten die notwendigen Maßnahmen im Bereich Arbeit angeboten werden.

In einer Debatte am 12. Februar 2020 über die EU-Finanzen für 2021-2027 betonten die Abgeordneten, dass das Parlament nur einem Haushalt zustimmen wird, der den Ambitionen der Europäischen Union entspricht.

Vom 11. bis 13. Dezember 2019 fand am Max-Planck-Institut für ethnologische Forschung (MPI) eine Konferenz mit dem Titel „Work, Ethics and Freedom“ statt. Ethnologen, Soziologen und Juristen untersuchten meist anhand von Fallstudien, welche Tätigkeiten heute als Arbeit anerkannt sind und welche rationalen, emotionalen, moralischen und manchmal sogar spirituellen Dimensionen Arbeit in unterschiedlichen Kontexten hat.

In ihrer Antwort auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion weist die Bundesregierung darauf hin, dass sie zu migrationsspezifischen Unterschieden beim Ausbildungsabbruch wegen mangelnder Daten, vor allem bezüglich des Jahres 2019, teilweise keine Angaben machen kann.

Die Bundesregierung will mit dem Teilhabechancengesetz mehr Langzeitarbeitslose in Lohn und Brot bringen. Aber Menschen, die besonders viele Probleme auf dem Arbeitsmarkt haben, werden davon vermutlich kaum profitieren.
Interview u.a. mit Kerstin Thiele (Bundesnetzwerk für Arbeit und soziale Teilhabe).

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen mitteilt, nahm die Zahl der Beschäftigten gegenüber Dezember 2018 um knapp 30 000 ab (-0,5%).

Interview mit Hubertus Heil, Bundesminister für Arbeit und Soziales, in der Rhein-Neckar-Zeitung.

888.000 Menschen haben im Januar Arbeitslosengeld I bezogen. Dies sind deutlich mehr als im Vorjahr. Die Linkspartei wirft dem Arbeitsminister vor, die Lage am Arbeitsmarkt schönzureden.