
Ein Blick auf die Entwicklung der Ausgaben der Jobcenter für „Teilhabe am Arbeitsmarkt“ (§ 16i SGB II) im Bund und in den drei Stadtstaaten (Bremen, Hamburg und Berlin) bis Januar 2026

Verbund arbeitsmarktpolitischer Dienstleister in Bremen
Kooperation statt Konkurrenz — Wege in Arbeit durch Fortbildung, Weiterbildung und Beschäftigung

Ein Blick auf die Entwicklung der Ausgaben der Jobcenter für „Teilhabe am Arbeitsmarkt“ (§ 16i SGB II) im Bund und in den drei Stadtstaaten (Bremen, Hamburg und Berlin) bis Januar 2026

„Der aktuelle Zulassungsstopp zu den Kursen ist ein riesiger Skandal!“, erklärt Detlef Zunker,Weiterbildungsexperte der GEW Hamburg. „Die Gelder sind im Bundeshaushalt bewilligt, finanzielle Gründe können also nicht der Hintergrund sein. Hier wird Integration sehenden Auges blockiert.“

Der Bundesrat fordert Nachbesserungen am Gesetzentwurf (21/3541) der Bundesregierung für eine Änderung des SGB II (Zweites Sozialgesetzbuch). Der Bundesrat kritisiert unter anderem die Regelung im Entwurf, wonach keine Karenzzeit für die Übernahme von Unterkunftskosten gelten soll, wenn die Wohnkosten mehr als eineinhalbmal so hoch sind wie die abstrakt als angemessen geltenden Aufwendungen.

Der Bundesrat kritisiert die geplanten Neuregelungen im Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG), die eine schnellere Arbeitsmarktintegration der Leistungsberechtigten bewirken sollen. Dies geht aus der Stellungnahme des Bundesrates zum Entwurf für das Leistungsrechtsanpassungsgesetz der Bundesregierung (21/3539) hervor, mit dem ukrainische Geflüchtete wieder in das System des AsylbLG integriert werden sollen.

Von der Uni direkt in den Job? Von wegen. Bei Banken, in Versicherungen, sogar in der Industrie und in der IT: Immer häufiger sind fertig studierte Expertinnen und Experten deutlich länger auf Jobsuche. Woran das liegt und was Betroffene tun können.

Für diesen Report wurden zwischen September 2024 und April 2025 mehr als 2.500 Auszubildende aus NRW befragt. Dabei wurden Fragen in vier Kategorien gestellt: Zur fachlichen Qualität der Ausbildung im Betrieb und am Berufskolleg, zu den Ausbildungszeiten und Überstunden, zur Ausbildungsvergütung, und zur persönlichen Bewertung der Ausbildung.

Weiterbildungen werden von Erwerbstätigen in Deutschland in relativ geringem Umfang in Anspruch genommen. Das zeigt eine Erhebung des Statistischen Amts der Europäischen Union (Eurostat).

Eine Studie zeigt: KI-Kompetenzen steigern die Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Punkten können damit vor allem ältere und gering qualifizierte Bewerber. ein Gastbeitrag von Fabian Stephany, Dozent für KI und Arbeit am Oxford Internet Institute der Universität Oxford, Research Affiliate am Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft in Berlin, Fellow des Think Tanks Bruegel sowie Mitglied des Global Future Councils des World Economic Forums.

Ab Sommer 2026 soll die neue Grundsicherung das Bürgergeld ablösen. Der entsprechende Gesetzentwurf wird derzeit im Bundestag beraten. Klar ist schon jetzt: Die Reform bringt deutlich strengere Regeln für Miete und Wohnungsgröße mit sich. Für viele Haushalte könnte das höhere Eigenanteile oder sogar einen erzwungenen Wohnungswechsel bedeuten.

Nach Angaben des Bundesinnenministeriums wird der Zugang zu Integrationskursen, die die deutsche Sprache und Kenntnisse über das Leben in Deutschland vermitteln sollen, wieder an eine langfristige „Bleibeperspektive“ geknüpft. In diesem gerade begonnenen Jahr soll es vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) keine Zulassungen mehr für die Teilnahme an den Sprachkursen nach dem entsprechenden § 44 Absatz 4 des Aufenthaltsgesetzes geben – selbst wenn Plätze dafür frei wären.

m ESF Plus-Förderprogramm „MY TURN – Frauen mit Migrationserfahrung starten durch“ haben über 60 Projekte in ganz Deutschland von September 2022 bis Ende 2025 Frauen mit Migrationserfahrung für den Arbeitsmarkt aktiviert und auf dem Weg in Qualifizierung, Ausbildung und (sozialversicherungspflichtige) Beschäftigung begleitet. Fast die Hälfte der Frauen ist nach der Teilnahme in Beschäftigung oder Aus-/Weiterbildung.

Vom 1. Januar 2023 bis 30. November 2025 sind bundesweit rund 76.000 Vertreterinnen und Vertreter von Unternehmen, Kommunen, Jobcentern, Migrationsberatungsstellen und Migrantenorganisationen zu Fragen der Fachkräfteeinwanderung und betrieblichen Integration beraten worden. Das schreibt die Bundesregierung in einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion.

Diese Forderung hat Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Schulze erneut aufgegriffen. Das zuständige Bundesministerium reagiert skeptisch. Schulze selbst bekräftigt seinen Vorstoß und will nun einen Zeitplan vorlegen. Er halte die Debatte für absolut gerechtfertigt.

Ökonomen warnen vor Hürden beim Vorstoß von Sachsen-Anhalts Regierungschef Sven Schulze (CDU), Bürgergeld nur im Gegenzug für gemeinnützige Tätigkeiten zu zahlen.

Gestellt wurden im Januar 2026 lediglich 7.649 Erstanträge (48,7 Prozent weniger Asylerstanträge als im Januar 2025 – 71,0 Prozent weniger als im Januar 2024) und 3.793 Folgeanträge. Im Januar 2026 waren 928 der Asylerstantragstellenden (12,1%) in Deutschland geborene Kinder im Alter von unter einem Jahr.

Antwort des Senats auf eine Große Anfrage der Fraktion der FDP in der Bremischen Bürgerschaft.

Das dient im Wesentlichen der Vereinfachung und Beschleunigung der Anerkennungs-verfahren. So werden u.a. Bearbeitungsfristen verkürzt, es wird geregelt, dass auch englischsprachige Dokumente und Übersetzungen von im Ausland zugelassenen Dolmetscher:innen akzeptiert werden. Ferner wird geregelt, dass grundsätzlich keine Beglaubigungen mehr erforderlich sind, sondern stattdessen Kopien zur Antragstellung ausreichen.

Bremer Koalitionsparteien einigen sich auf die Eckwerte für die Haushalte 2026/2027.

Der vorliegende Bericht basiert auf einer Ad‑hoc‑Erhebung im Rahmen der IAB‑Online‑Personenbefragung „Arbeiten und Leben in Deutschland“ (IAB‑OPAL), zu der Geringqualifizierte im Alter zwischen 25 und 60 Jahren unabhängig von ihrem Erwerbsstatus eingeladen wurden. Knapp 61 Prozent der Teilnehmenden bezogen eigenen Angaben zufolge Bürgergeld.

Einführung einer Arbeitspflicht für Stütze-Empfänger – gefordert von Sachsen-Anhalt-Regierungschef Sven Schulze. Auf BILD-Anfrage erklärt Bundesarbeitsministerium Bärbel Bas: Arbeitslose in gemeinnützige Arbeit zu bringen, sei zu aufwendig, zu bürokratisch und zu teuer.