
Michael Groß fordert angesichts des SPD-Mitgliederbegehrens eine Diskussion über soziale Sicherheit. Es dürfe nicht immer um neue Sanktionen gehen.

Verbund arbeitsmarktpolitischer Dienstleister in Bremen
Kooperation statt Konkurrenz — Wege in Arbeit durch Fortbildung, Weiterbildung und Beschäftigung

Michael Groß fordert angesichts des SPD-Mitgliederbegehrens eine Diskussion über soziale Sicherheit. Es dürfe nicht immer um neue Sanktionen gehen.

Die duale Berufsausbildung in Deutschland gilt als ein Schlüssel zur Fachkräftesicherung. Trotz eines längerfristigen Rückgangs der Auszubildendenzahl auf rund 1,1 Mio. im Jahr 2024 bleibt der Mittelstand mit über 90 % der Auszubildenden eine tragende Säule im deutschen Ausbildungssystem.

Jobcenter in alleiniger kommunaler Trägerschaft integrieren Hilfeempfänger seltener in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung als vergleichbare Jobcenter, die gemeinsam von Arbeitsagentur und Kommune betrieben werden. Damit bestätigen sich Befunde früherer Untersuchungen. Anmerkung des Säzzers: Alles ein Drehtüreffekt? Schnell in Arbeit und schnell wieder raus?

Manchen Jobcentern gelingt es, binnen eines Jahres mehr als jeden dritten Leistungsbezieher in den Arbeitsmarkt zu integrieren, anderen dagegen nur knapp jeden siebten. Warum die Unterschiede so groß sind, zeigt eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW).

Die Analysen deuten darauf hin, dass die Weiterbildungsbeteiligung mit einer Vielzahl an Faktoren zusammenhängt, die Ansatzpunkte bieten, die Weiterbildungsteilnahme künftig zu verbessern. Mögliche Maßnahmen, um die Weiterbildungsbeteiligung zu erhöhen, betreffen etwa den Ausbau von Beratungs- und Informationsaktivitäten oder ein besseres Angebot an digitalen Lernformen, die den besonderen Bedürfnissen bestimmter Personengruppen eher gerecht werden können.

Ein Blick auf die Verteilung der Bundesmittel für Leistungen zur Eingliederung nach dem SGB II und für den Bundesanteil an den Gesamtverwaltungskosten der Jobcenter in 2026.

Erhebungen zeigen: KI ist in der Arbeitswelt angekommen. Entsprechend werden auch Risiken thematisiert. Auch wenn das Bundesarbeitsministerium auf Anfrage Chancen der KI hervorhebt – welche Folgen KI-Einsatz für den Sozialstaat hat, wird diskutiert.

Es wurden dabei Ausführungen zur Förderung von Personen mit befristetem Aufenthalt, zur Definition von Unterricht sowie zur Qualitätsprüfung nach § 183 aufgenommen. Dabei sind Prüffeststellungen des Bundesrechnungshofes und Hinweise aus den Dienststellen eingeflossen.

Zum 1. Januar 2025 ging die Zuständigkeit für die Beratung, Bewilligung und Finanzierung bei der Förderung beruflicher Weiterbildung einschließlich der Förderung von Grundkompetenzen von den Jobcentern auf die Agenturen für Arbeit (Agenturen) über. Der Bundesrechnungshof hat die Förderung von Grundkompetenzen (z. B. Lesen, Schreiben und Rechnen) erwerbsfähiger Leistungsberechtigter als berufliche Weiterbildung im Rechtskreis Zweites Buch Sozialgesetzbuch (SGB II) geprüft.

Master-Abschluss mit Note 1,3 – und trotzdem keine Stelle. Während Luisa Neumann eine Bewerbung nach der anderen schreibt, findet Ingenieur Thomas Nußbaum keine Nachwuchskräfte. Wie passt das zusammen? Eine Spurensuche.

Da die vorgesehenen Änderungen und Verschärfungen in dem fast 100 Seiten umfassenden Dokument Gesetzesbegründung nur schwer erkennbar sind, stellen wir Synopsen zum Gesetzesentwurf bereit.

Die Sozialdeputation hat die Mittelverteilung für die nächste Förderperiode beschlossen. Sie umfasst den Zeitraum 2026 bis 2031.

Eine vom Institut zur Zukunft der Arbeit (IZA) im Auftrag der Bertelsmann Stiftung erstellte Analyse zeigt, wie bestehende arbeitsmarktpolitische Instrumente Übergänge heute unterstützen – und wo sie diese eher erschweren.

Mit der neuen Sozialreform der Bundesregierung gibt es schärfere Sanktionen für unkooperative Arbeitslose. Der Direktor des Diözesan-Caritasverbandes in Münster, Dominique Hopfenzitz, hält das nicht für zielführend.

Das Bundeskabinett hat den Gesetzentwurf zur Umgestaltung der Grundsicherung für Arbeitsuchende beschlossen. Mit dem Gesetz soll das Verhältnis zwischen Solidarität und Eigenverantwortung im Zweiten Buch Sozialgesetzbuch neu ausbalanciert werden.

Die Bundesregierung will das Bürgergeldsystem zu einer neuen Grundsicherung umgestalten. Wer arbeiten kann, soll künftig schneller in Arbeit vermittelt werden. Wer dabei nicht mitwirkt, muss mit Konsequenzen rechnen.

Zur heute von der Bundesregierung beschlossenen Reform des Bürgergelds
Anja Piel, DGB-Vorstandsmitglied: „Das heute von der Bundesregierung beschlossene Gesetz ist unsozial und ungerecht – und es bringt nicht einmal die erhofften Einsparungen. Den Staatshaushalt kann und darf man nicht auf dem Rücken der Menschen im Bürgergeld-Bezug sanieren. Das Parlament muss jetzt nachbessern.“

Antwort des Senats auf eine Große Anfrage der Fraktion der FDP in der Bremischen Bürgerschaft.

Stadt und Land bieten über 1.000 Plätze für Auszubildende, Dual-Studierende sowie Praktikantinnen und Praktikanten an. Das geht aus der Ausbildungsplanung 2026 hervor, die der Senat beschlossen hat.

Insgesamt werden zunächst rund 5,1 Millionen Euro ausgeschüttet an Betriebe, bei denen keine Nachweis- oder Einzelfallprüfung erforderlich war. Ab Anfang 2026 folgen sukzessive weitere Auszahlungen.