Die Zahl der Leiharbeiter steigt, vor allem durch Flüchtlinge: Denn hier haben sie eine Chance, auch ohne perfekte Deutschkenntnisse einen Job zu ergattern, berichtet Deutschlandfunk Kultur. Gewerkschafter befürchten, dass die Betroffenen für immer in Niedriglohnjobs feststecken.
Monitoringbericht Jugendberufsagentur – Ausgangslage Schule
Die Deputation für Kinder und Bildung wird am 17. Oktober 2018 (die Deputation für Wirtschaft, Arbeit und Häfen am 25. Oktober 2018) den ersten Monitoringbericht der Jugendberufsagentur (JBA) mit dem Schwerpunkt „Ausgangslage Schule“ beraten.
Erster Monitoringbericht der Jugendberufsagentur: Ausgangslage Schule
Vorlage L152/19
Grünes Grundsatzprogramm – Grüne wollen Hartz IV absägen
Fraktionschef Anton Hofreiter und Sozialpolitiker Sven Lehmann wollen eine andere Grundsicherung. Jobcenter sollen entmachtet werden.
Die Grünen könnten sich in ihrem neuen Grundsatzprogramm endgültig von Hartz IV verabschieden. Die Grundsicherung werde „dem Anspruch jedes Menschen auf Würde und Achtung“ nicht gerecht, heißt es in einem Impulspapier für das Programm. „Deswegen müssen wir Hartz IV überwinden.“ Das Papier, das der taz (tageszeitung) vorliege, haben Fraktionschef Anton Hofreiter und Sven Lehmann, der sozialpolitische Sprecher der Bundestagsfraktion, geschrieben.
Ist Deutschland gerechter, als wir meinen?
Nostalgisch verklärten wir den Sozialstaat der ersten Nachkriegsjahrzehnte, kritisiert der frühere Caritas-Generalsekretär Georg Cremer. Dem Gerede vom permanenten Sozialabbau hält er sein neues Buch entgegen: „Deutschland ist gerechter, als wir meinen“.
Wenn dennoch immer die Rede vom Rückzug des Sozialstaates sei, unterstütze das die Demagogie populistischer Kräfte, dass „die“ Politiker sich um die Belange des Volkes nicht kümmerten, warnt der frühere Caritas-Generalsekretär
Müller erzeugt mit „solidarischem Grundeinkommen“ zu hohe Erwartungen
Wenn Michael Müller über sein „solidarisches Grundeinkommen“ spricht, dann klingt das zunächst visionär, schon wegen des Namens. Der allerdings führt in die Irre: Mit einem bedingungslosen Grundeinkommen, also einer Zahlung an alle, hat das Modell des Regierenden Bürgermeisters gar nichts zu tun, schreibt die taz (tageszeitung).
Langzeitarbeitslose sollen öffentliche Jobs übernehmen, das ähnelt eher den altbekannten Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen – oder dem öffentlich geförderten Beschäftigungssektor, den es unter Rot-Rot schon einmal gab.
Arbeitsmarktpolitik des SGB II in der neuen Legislaturperiode
Tagung der Evangelischen Akademie Loccum vom 06. bis 07. Dezember 2018.
Nachdem die neue Bundesregierung nun ein gutes halbes Jahr im Amt ist, soll die Tagung der Frage nachgehen, welche Aufgaben im SGB II in der neuen Legislaturperiode anstehen und welche Maßnahmen zur Bewältigung dieser Aufgaben ergriffen werden sollten.
Heikler Personalwechsel in der Bundesagentur für Arbeit steht bevor
Bei der Bundesagentur für Arbeit (BA) könnte es kommende Woche zu einem Wechsel im Vorstand kommen, schreibt die Süddeutsche Zeitung. Am Freitag geht es auf der Sitzung des Verwaltungsrats, dem Kontrollgremium der BA, um die Frage, ob Raimund Becker für eine weitere Amtsperiode antritt.
Senat testet „Solidarisches Grundeinkommen“ 2019 in Berlin
Der Berliner Senat will im kommenden Jahr das „Solidarische Grundeinkommen“ als Alternative zu Hartz IV starten. Es sollen 1.000 geförderte Arbeitsplätze entstehen. Das berichtet der Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb).
Als Frage stellt sich: Handelt es sich dabei um solidarisches Grundeinkommen oder nicht vielmehr um arbeitsmarktpolitische Beschäftigungsmaßnahmen?
Beiträge lesen:
Senat testet „Solidarisches Grundeinkommen“ 2019 in Berlin
(rbb – Rundfunk Berlin-Brandenburg)
CDU kritisiert Grundeinkommen als „Etikettenschwindel“
(rbb – Rundfunk Berlin-Brandenburg)
Berlin testet staatlich geschaffene Jobs als Alternative zu Hartz IV
(Süddeutsche Zeitung)
Berlin testet solidarisches Grundeinkommen als Hartz-IV-Ersatz
(Handelsblatt)
Digitaler Salon: „Analog ist das neue Bio“
Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Digitaler Salon“ hat die Arbeitnehmerkammer den Autor Andre Wilkens am 17. Oktober 2018 von 18:00 – 19:30 Uhr eingeladen, um über seine Sicht des digitalen und analogen Seins zu sprechen.
Die Stimmung war ratlos bis stinkig
Mit der Wende waren die Karrierepläne von Millionen Deutschen in der DDR auf einmal obsolet. Sofern sie denn welche hatten: In einem Land, in dem es nicht nur ein Recht auf Arbeit, sondern sogar eine Pflicht dazu gab, war so ein Plan nicht notwendig. Arbeitsplätze wurden in den meisten Fällen zugewiesen, häufig in der Industrie und in staatseigenen Betrieben.
Plötzlich aber mussten sich die Ostdeutschen weitgehend selbst auf dem Arbeitsmarkt zurechtfinden – und das in einer Zeit, in der Tausende Betriebe dicht gemacht wurden, weil sie sich nicht mehr rentierten. 28 Jahre nach der Wiedervereinigung erzählen hier vier Menschen, wie es ihnen dabei erging.
Arbeitslosen- und Armutsgefährdungsquoten 2007 und 2017 in den 14 Großstädten
Obwohl in allen Großstädten 2017 eine deutlich niedrigere Quote bei Arbeitslosen ermittelt wurde als 2007, wurde 2017 in 11 der 14 Großstädte eine höhere Quote bei Armutsgefährdung ermittelt als 2007, schreibt das Bremer Institut für Arbeitsmarktforschung und Jugendberufshilfe (BIAJ).
Mittleres Bruttomonatsentgelt Vollzeitbeschäftigter: Länder- und Kreisvergleich Wohnort – Arbeitsort 2017
Bei Betrachtung der einzelnen Länder und einzelnen Kreise differieren die „mittleren sozialversicherungspflichtigen Bruttomonatsentgelte der sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigten“ je nach Betrachtung der jeweiligen Region als Arbeitsort oder als Wohnort zum Teil beträchtlich, schreibt das Bremer Institut für Arbeitsmarktforschung und Jugendberufshilfe (BIAJ).
Einladung zu zwei kostenlosen Fachvorträgen in Bremen
Die wisoak – Wirtschafts- und Sozialakademie der Arbeitnehmerkammer Bremen gGmbH lädt zu zwei kostenlosen Fachvorträgen in Bremen ein.
Weiterbildung 4.0
06. November 2018, 16:00 Uhr
Rechtliche Rahmenbedingungen beim Einsatz von Social Media
08. November 2018, 18:00 Uhr
Eckpunkte zur Fachkräfteeinwanderung aus Drittstaaten vorgelegt
Bundesinnenminister Horst Seehofer, Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier und Bundesarbeitsminister Hubertus Heil haben heute in Berlin Eckpunkte zur Fachkräfteeinwanderung aus Drittstaaten vorgestellt.
Arbeitslosigkeit in Euro-Zone auf neuem Rekord-Tiefstand
In der Euro-Zone ist die Arbeitslosenquote im August auf den tiefsten Stand seit fast zehn Jahren gefallen. Die Quote sei um 0,1 Punkte auf 8,1% gesunken, teilte das Statistikamt Eurostat am Montag in Luxemburg mit. Das ist die niedrigste Quote, die seit November 2008 im Euro-Raum verzeichnet wurde. Experten hatten mit der positiven Entwicklung gerechnet, schreibt die Neue Zürcher Zeitung.
Wie Flüchtlinge zu Arbeit kommen
Ende 2015 hatten nur magere 7,6 Prozent der neu Zugewanderten aus den acht wichtigsten Asylherkunftsländern einen Job. Inzwischen hat sich diese Quote vervierfacht – auf knapp 30 Prozent. Bis Ende dieses Jahres, kalkuliert Herbert Brücker vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung in Nürnberg, wird jeder dritte seit 2015 eingewanderte Flüchtling im erwerbsfähigen Alter in Lohn und Brot stehen. Spätestens 2021 dürfte jeder Zweite eine Stelle haben.
Einzelfälle zeigen, für den Erfolg braucht es Zeit und Unterstützung, schreibt Christian Wernicke, NRW-Korrespondent in der Süddeutschen Zeitung.
Noch-IAB-Chef Möller: Arbeitsmarkt hat Vorbildfunktion
Der gut laufende deutsche Arbeitsmarkt hat nach Experteneinschätzung auch internationale Vorbildfunktion. Im Gegensatz zu anderen Ländern habe es in der Bundesrepublik während der Finanzkrise kaum Massenentlassungen gegeben, sagte der scheidende Direktor des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), Joachim Möller, der Deutschen Presse-Agentur.
Arbeitsuchende, Arbeitslose, erwerbsfähige Leistungsberechtigte: Ländervergleich September 2018 (mit bremischen Städten)
Die aktuellen Daten für September 2018, zusammengestellt vom Bremer Institut für Arbeitsmarktforschung und Jugendberufshilfe (BIAJ).
Geringqualifizierte und Arme bilden sich selten weiter
Nur wenige Menschen beteiligen sich an Weiterbildungsangeboten. Vor allem Ärmere und Geringqualifizierte bilden sich kaum weiter. Experten fordern deshalb, dass der Staat mehr Geld in die Hand nimmt.
Nur etwa jeder Achte ab 25 Jahren hat 2015 an einer allgemeinen oder beruflichen Weiterbildung teilgenommen. Das waren dem „Weiterbildungsatlas 2018“ zufolge 12,2 Prozent der Bevölkerung – und bedeutet eine leicht sinkende Tendenz im Vergleich zu 12,6 Prozent im Jahr 2012, teilte die Bertelsmann-Stiftung mit
Deutscher Weiterbildungsatlas – Teilnahme und Angebot in Kreisen und kreisfreien Städten
Wie sind Weiterbildungsangebote und Weiterbildungsteilnahme in Deutschland regional verteilt? Dieser Frage geht der Deutsche Weiterbildungsatlas der Bertelsmann Stiftung in der dritten Ausgabe nach. Wie die bereits im Juli 2016 veröffentlichte zweite Ausgabe so illustriert auch der aktuelle Atlas die Weiterbildungssituation in den Bundesländern sowie 401 deutschen Kreisen und kreisfreien Städten.
Zusammen mit dem Deutschen Institut für Erwachsenenbildung (DIE) haben die Autoren erhebliche regionale Unterschiede bei den Teilnahmequoten und der Verteilung von Weiterbildungsangeboten festgestellt.

