
Bezogen auf das ganze Bundesgebiet geht fast die Hälfte des gesamten Beschäftigungszuwachses bei Frauen auf nichtdeutsche Frauen zurück.

Verbund arbeitsmarktpolitischer Dienstleister in Bremen
Kooperation statt Konkurrenz — Wege in Arbeit durch Fortbildung, Weiterbildung und Beschäftigung

Bezogen auf das ganze Bundesgebiet geht fast die Hälfte des gesamten Beschäftigungszuwachses bei Frauen auf nichtdeutsche Frauen zurück.

Die Zahl der Erwerbslosen nähert sich der Marke von drei Millionen. Das treibt die Kosten für den Staat auf neue Rekordstände. Experten fordern den Ausbau der aktiven Arbeitsmarktpolitik.

Die Senatorin für Arbeit, Soziales, Jugend und Integration hat erfolgreich knapp zehn Millionen Euro aus Bundesmitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) eingeworben. Durch die Förderzusage des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales können zentrale Projekte zur Förderung von Teilhabe, Integration und Beschäftigung in Bremen bis Ende 2028 gesichert und weiterentwickelt werden.

Nur jeder zehnte Beschäftigte in Bremen macht sich Sorgen, im Zuge der Digitalisierung den eigenen Arbeitsplatz zu verlieren. Gleichzeitig sehen zwar vier von fünf Arbeitnehmerinnen einen Bedarf an Weiterbildung. Sie werden von ihren Betrieben dabei bisher aber noch zu wenig unterstützt. Das zeigt eine Analyse der Beschäftigtenbefragung „Koordinaten der Arbeit im Land Bremen“.

Die wirtschaftliche Lage belastet viele Menschen im Land. Wirtschaftspsychologin Katharina Klug erklärt die Mechanismen hinter Arbeitsplatzunsicherheit und deren weitreichende Folgen. Aus psychologischer Sicht spielen klare Kommunikation und ein funktionierendes System der sozialen Absicherung eine zentrale Rolle, um Menschen in Krisenzeiten zu entlasten.

Das Bürgergeld soll bald Geschichte sein. Den Arbeitgebern reicht das nicht. Deren Präsident Rainer Dulger, bezeichnet den deutschen Sozialstaat als „Großbaustelle“. Wer arbeiten kann, muss auch arbeiten. Anmerkung des Säzzers: Dann stellt doch alle ein.

In Deutschland sind zum Stichtag 31. Mai 2025 in der Kraftfahrzeugtechnik deutlich mehr als zehn Jahre zuvor beschäftigt. Diese Daten führt die Bundesregierung u.a. in ihrer Antwort auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion auf.

Die Kosten der Arbeitslosigkeit, also die Belastung der öffentlichen Haushalte durch Mehrausgaben und Mindereinnahmen infolge von Arbeitslosigkeit, erhöhten sich 2024 im Vorjahresvergleich um 12,6 Prozent. Sie beliefen sich insgesamt auf 76,6 Milliarden Euro.

Master-Abschluss mit Note 1,3 – und trotzdem keine Stelle. Während Luisa Neumann eine Bewerbung nach der anderen schreibt, findet Ingenieur Thomas Nußbaum keine Nachwuchskräfte. Wie passt das zusammen? Eine Spurensuche.

Wer heute einen Job sucht, hat es so schwer wie lange nicht. Seit Monaten geht auf dem Arbeitsmarkt nichts voran, sagt Arbeitsagenturchefin Andrea Nahles. Welche Probleme Deutschland lösen muss und was sie Berufseinsteigern und Arbeitssuchenden rät.

Übersicht über die wesentlichen Änderungen und Neuregelungen, die zum Jahresbeginn und im Laufe des Jahres 2026 im Zuständigkeitsbereich des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales wirksam werden.

Bereits seit mehr als 30 Jahren besteht die Möglichkeit, Asylbewerber zu gemeinnütziger Arbeit zu verpflichten – doch viele Kommunen scheuen den Aufwand, der damit einhergeht. Der Landkreis Osnabrück will jetzt den Ausbau dieser sogenannten 80-Cent-Jobs fördern.

Michael Groß fordert angesichts des SPD-Mitgliederbegehrens eine Diskussion über soziale Sicherheit. Es dürfe nicht immer um neue Sanktionen gehen.

Die duale Berufsausbildung in Deutschland gilt als ein Schlüssel zur Fachkräftesicherung. Trotz eines längerfristigen Rückgangs der Auszubildendenzahl auf rund 1,1 Mio. im Jahr 2024 bleibt der Mittelstand mit über 90 % der Auszubildenden eine tragende Säule im deutschen Ausbildungssystem.

Jobcenter in alleiniger kommunaler Trägerschaft integrieren Hilfeempfänger seltener in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung als vergleichbare Jobcenter, die gemeinsam von Arbeitsagentur und Kommune betrieben werden. Damit bestätigen sich Befunde früherer Untersuchungen. Anmerkung des Säzzers: Alles ein Drehtüreffekt? Schnell in Arbeit und schnell wieder raus?

Manchen Jobcentern gelingt es, binnen eines Jahres mehr als jeden dritten Leistungsbezieher in den Arbeitsmarkt zu integrieren, anderen dagegen nur knapp jeden siebten. Warum die Unterschiede so groß sind, zeigt eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW).

Die Analysen deuten darauf hin, dass die Weiterbildungsbeteiligung mit einer Vielzahl an Faktoren zusammenhängt, die Ansatzpunkte bieten, die Weiterbildungsteilnahme künftig zu verbessern. Mögliche Maßnahmen, um die Weiterbildungsbeteiligung zu erhöhen, betreffen etwa den Ausbau von Beratungs- und Informationsaktivitäten oder ein besseres Angebot an digitalen Lernformen, die den besonderen Bedürfnissen bestimmter Personengruppen eher gerecht werden können.

Ein Blick auf die Verteilung der Bundesmittel für Leistungen zur Eingliederung nach dem SGB II und für den Bundesanteil an den Gesamtverwaltungskosten der Jobcenter in 2026.

Erhebungen zeigen: KI ist in der Arbeitswelt angekommen. Entsprechend werden auch Risiken thematisiert. Auch wenn das Bundesarbeitsministerium auf Anfrage Chancen der KI hervorhebt – welche Folgen KI-Einsatz für den Sozialstaat hat, wird diskutiert.

Es wurden dabei Ausführungen zur Förderung von Personen mit befristetem Aufenthalt, zur Definition von Unterricht sowie zur Qualitätsprüfung nach § 183 aufgenommen. Dabei sind Prüffeststellungen des Bundesrechnungshofes und Hinweise aus den Dienststellen eingeflossen.