
Einschnitte beim Bürgergeld. Die Sparpolitik der Koalition trifft mitnichten die vermeintlich oder tatsächlich Faulen. Sie bestraft sogar besonders fleißige Arme.

Verbund arbeitsmarktpolitischer Dienstleister in Bremen
Kooperation statt Konkurrenz — Wege in Arbeit durch Fortbildung, Weiterbildung und Beschäftigung

Einschnitte beim Bürgergeld. Die Sparpolitik der Koalition trifft mitnichten die vermeintlich oder tatsächlich Faulen. Sie bestraft sogar besonders fleißige Arme.

Im Jahresdurchschnitt 2023 waren rund 45,9 Millionen Menschen mit Arbeitsort in Deutschland erwerbstätig. Das waren so viele wie noch nie seit der deutschen Vereinigung im Jahr 1990.

Das Bürgergeld feiert erst Einjähriges, da fordern manche schon die Abschaffung. Zeit für eine Zwischenbilanz – und Ideen, wie die Grundsicherung zukunftsfähig wird.

Mit der Einführung war der Anspruch verbunden worden, Hartz IV zu überwinden und einen echten Neubeginn zu wagen. Von Anfang an bestanden Zweifel daran, dass sich in der Praxis viel mehr als nur der Name ändert. Heute sehen wir: Diese Befürchtungen waren berechtigt.

Nordrhein-Westfalens Arbeits- und Sozialminister Karl-Josef Laumann (CDU) hat eine zügige Verschärfung der Sanktionen für Bürgergeld-Empfänger gefordert, die zumutbare Arbeitsangebote immer wieder ablehnen.

Annina Hering, Arbeitsmarktexpertin der Jobbörse Indeed, über den Einfluss der Wirtschaftsflaute auf den Jobmarkt, das Potenzial des Quereinstiegs und künstliche Intelligenz.

Die Bundesagentur für Arbeit (BA) stellt ab 01.01.2024 das neue Onlineportal mein NOW zur Verfügung. Ziel ist, Menschen im Erwerbsleben, Arbeitgebern sowie Weiterbildungsanbietern einen zentralen Einstiegspunkt zum Thema berufliche Weiterbildung im Internet anzubieten.

Bürgergeld-Empfänger, die jedes Jobangebot ablehnen, sollen härter bestraft werden. Das sieht ein Entwurf des Arbeitsministeriums vor. Viel einsparen kann die Regierung damit aber nicht, meint Volker Finthammer. Die Zahl der Verweigerer ist gering.

Das hehre Bild vom Sozialstaat „auf Augenhöhe“ zerschellt an der harten Realität. Die Ampel-Koalition startet die Rückabwicklung vom Bürgergeld zu Hartz IV.

Hubertus Heil will Jobverweigerern das Bürgergeld für zwei Monate streichen. Das spart kaum Geld, verunglimpft Arbeitslose und führt dazu, dass Hartz IV bestehen bleibt.

Das Land fördert daher neun Projekte mit dem Ziel Langzeitarbeitslose und Arbeitslose, die Bürgergeld erhalten, in den Arbeitsmarkt zu integrieren. So bietet beispielsweise das Projekt „JOB-MOBIL“ aus Flensburg Einblicke in den Beruf als Bus- und Berufskraftfahrer und -fahrerin.

Am 1. Januar tritt eine kräftige Erhöhung des Bürgergelds, der deutschen Sozialhilfe, in Kraft. Dies hat im Vorfeld heftige Kritik provoziert. Zu Recht?

Auf Grundlage einer Online-Befragung unter allen Jobcentern in „gemeinsamen Einrichtungen“ wird in diesem Forschungsbericht untersucht, ob und wie Jobcenter auf spezielle (Förder)bedarfe der Zielgruppe eingehen, mit welchen Angeboten sie das tun und welche Erfahrungen sie mit der Zielgruppe machen.

Arbeitsminister Hubertus Heil will Stütze-Empfängern, die einen Job ablehnen, das Bürgergeld streichen. Und zwar komplett, erfuhr BILD. Anmerkung des Säzzers: Mit Populismus den Populismus schlagen? Wäre es nicht sinnvoller, die geltenden Sanktionsmöglichkeiten konsequenter umzusetzen? Würde aber wohl keine Schlagzeile bringen.

Es war eine der Fragen des Jahres: Soll ich mich noch jeden Morgen zur Arbeit schleppen – oder reicht das Bürgergeld nicht auch aus? Fernab aller finanzieller Vorzüge kennen Forscher viele positive Effekte der Arbeit.

Seit gut zwei Jahren gibt es das Modellprojekt Housing First in Bremen. Zur Umsetzung haben sich die Vereine Wohnungshilfe und Hoppenbank zusammengeschlossen. Obdachlose Menschen werden in Wohnungen vermittelt. Alice Marie Ahlers ist eine von ihnen. Wie die Bilanz des Projekts ausfällt.

Das Bürgergeld steigt im Januar im Schnitt um zwölf Prozent. Politiker von Union und FDP warnen, Arbeit würde sich dann nicht mehr lohnen. Was sagen Betroffene und Finanzexperten?

Übersicht über die wesentlichen Änderungen und Neuregelungen, die zum Jahresbeginn und im Laufe des Jahres 2024 im Zuständigkeitsbereich des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales wirksam werden.

Zweimal im Jahr starten entsprechende Programme für jeweils maximal 24 spanische Hochschulabsolventen. Sie erhalten einen Arbeitsvertrag für mindestens 15 Monate. In Bremen werden sie zusätzlich qualifiziert und erhalten Sprachunterricht.

Für viele Unternehmen ist der Fachkräftemangel ein riesiges Problem. Immer mehr Firmen bemühen sich darum, möglichst früh mit potenziellen Auszubildenden in Kontakt zu kommen. Welche Herausforderungen es gibt.