
Ein Pilotprojekt findet bundesweit Beachtung: Das Jobcenter Kassel sucht seine Kunden auf. Jeder zweite von 470 Abgetauchten wurde erreicht.

Verbund arbeitsmarktpolitischer Dienstleister in Bremen
Kooperation statt Konkurrenz — Wege in Arbeit durch Fortbildung, Weiterbildung und Beschäftigung

Ein Pilotprojekt findet bundesweit Beachtung: Das Jobcenter Kassel sucht seine Kunden auf. Jeder zweite von 470 Abgetauchten wurde erreicht.

Eine breite Zivilgesellschaft aus Umwelt-, Finanz- und Sozialverbänden wie Gewerkschaften schließt sich für den solidarischen Herbst zusammen. Angesichts Krieg, Preissteigerungen und Klimakrise fordern wir mehr Zusammenhalt und ein Ende der fossilen Abhängigkeit.

Zwei Jahre Heizung und Miete vom Staat: Das ist viel zu lang, warnt der Ökonom Holger Schäfer, Ökonom am arbeitgebernahen Institut der deutschen Wirtschaft (IW). Das Bürgergeld setze falsche Anreize und lasse die Empfänger allein.

Arbeitgeber dienen sich Bewerbern an, die meisten Menschen haben künftig drei oder vier Karrieren, und alles wird digital. Im Panel „Future Work“ skizzierten die Experten eine neue Arbeitswelt, die in manchen Bereichen schon Realität ist.

Der Paritätische schlägt Alarm und fordert umfassenden Schutzschirm für soziale Einrichtungen und Dienste.

Durch ihre Unterschrift erklärte die Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa, Kristina Vogt, nun den aktuellen Entgelttarifvertrag des Hotel- und Gaststättengewerbes im Lande Bremen für allgemeinverbindlich. Die Allgemeinverbindlicherklärung (AVE) ist gestern, 19. Oktober 2022, im Bundesanzeiger öffentlich bekanntgemacht worden und damit wirksam. Sie gilt rückwirkend ab dem 1. April 2022.

Der Gesetzentwurf des Bürgergeldes bringt an vielen Punkten anerkennenswerte spürbare Erleichterungen für Leistungsberechtigte. Einen konsequenten Bruch mit der Hartz-IV-Systematik bedeutet er allerdings nicht.

Für die Beschaffung der Nationalen Bildungsplattform (NBP) sind rund 306,8 Millionen Euro des Gesamtvolumens von 630 Millionen Euro vorgesehen. Das führt die Bundesregierung in ihrer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke aus.

Nur noch rund die Hälfte der Beschäftigten in Deutschland arbeitet in einem Betrieb mit Tarifvertrag. Das schreibt die Bundesregierung mit Bezug auf Daten des IAB-Betriebspanels in einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke.

Ältere Arbeitnehmer können durch geeignete Weiterbildung bei digitalen Kompetenzen aufholen. Dies zeigt eine neue Studie des Forschungsnetzwerks EconPol, die diese Fähigkeiten unter verschiedenen Altersgruppen in Industriestaaten untersucht.

Der Haushaltsausschuss hat den Etat 2023 des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales vorerst ohne größere Änderungen gegenüber dem Regierungsentwurf beschlossen. Das bedeutet auch keine Änderungen beim Eingliederungstitel für Jobcenter.

Im Interview mit FOCUS online erklärt Eric Thode, Senior Advisor für Arbeitsmarkt und Beschäftigung bei der Bertelsmann Stiftung, ob das Bürgergeld tatsächlich der Weg aus der Misere ist, welches Land es am besten schafft, Langzeitarbeitslose wieder in Arbeit zu bringen und warum richtige Qualifizierungsmaßnahmen entscheidend sind.

Der Bundesrechnungshof lenkt den Blick auf kritische Punkte des Bürgergelds, zu Recht. Allerdings sollte man nicht aus dem Blick verlieren, wie viel es durch die Reform zu gewinnen gibt.

Der Senat Bremen hat am 18. Oktober 2022 entschieden, den Landesmindestlohn auf 12,29 Euro je Stunde anzuheben. Die Erhöhung tritt zum 1. Dezember 2022 in Kraft.

Die Industriestaaten stecken in einem Dilemma: Die kurzfristige Politik zur Bekämpfung der Inflation kollidiert mit dem drängenden Ziel, ein höheres Angebot an Arbeitskräften zu schaffen.

Interview von Hubertus Heil, Bundesminister für Arbeit und Soziales, mit dem Tagesspiegel.

Nach Angaben der Beschäftigungsstatistik der Bundesagentur für Arbeit haben sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigte im Jahr 2021 ein mittleres Bruttomonatsentgelt (Median) von 3.516 Euro erzielt. Vollzeitbeschäftigte mit einer ausländischen Staatsangehörigkeit erzielten ein Medianentgelt in Höhe von 2.728 Euro, während das Entgelt deutscher Staatsangehöriger im Mittel 3.643 Euro betrug. Diese Zahlen nennt die Bundesregierung in ihrer Antwort auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion.

Arbeitsminister Heil findet höhere Hilfsleistungen für Ukraine-Flüchtlinge im Vergleich zu Asylbewerbern gerechtfertigt. Dieser Status entlaste auch die Kommunen und Länder. Ukrainer werden in Deutschland wie Hartz-IV-Empfänger behandelt.

Erstmals geht die Bewegung von #Ichbinarmutsbetroffen auf die Straße. Die Beteiligung ist überschaubar; doch auch die Regierung ließ sich nicht blicken.

Der Bundesrechnungshof hat das geplante „Bürgergeld“ analysiert – und kommt zu einem vernichtenden Urteil!