„Hohe Teilzeitquote ist eine Erfolgsgeschichte“

Müssten die Deutschen mehr arbeiten – und ist Teilzeit bloß ein „Lifestyle“? Peter Lysy, Leiter des Kirchlichen Dienstes in der Arbeitswelt, bezweifelt das. Erwerbsarbeit mache nur einen Teil des gesellschaftlichen Wohlstands aus, sagt er und verweist unter anderem auf Familienarbeit und Ehrenamt.

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Fünf Jahre Fachkräfteeinwanderungsgesetz

Die Erwerbsmigration hat sich seit 2020 mehr als verdoppelt: Im Juni 2025 hatten 420.000 sozialversicherungspflichtigen Beschäftigte eine Aufenthalts- oder Niederlassungserlaubnis aufgrund ihrer Erwerbstätigkeit. 2020 waren es etwas mehr als 200.000. Gut die Hälfte davon ist mit der Blauen Karte der EU nach Deutschland gekommen.

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Expertin zu Sozialstaatsreform: „Nicht die Fehler von Hartz IV wiederholen“

Die Vorschläge der Sozialstaatskommission stoßen weitgehend auf positives Echo. Aber sind sie überhaupt umsetzbar? Sozialrechtlerin Katja Robinson − bis 2025 leitete sie das Amt für Soziales, Arbeit und Senioren der Stadt Köln − erklärt, warum Schwarz-Rot ihrer Meinung nach an einer Grundgesetzänderung nicht vorbeikommt – und warnt vor den Fallstricken einer Reform.

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Wie Deutschland sozialrechtliche Verantwortung externalisiert

In den letzten drei Monaten haben drei zentrale politische Akteure – Bundesrat, Sozialstaatskommission sowie Arbeits- und Sozialministerkonferenz (ASMK) – weitere Verschärfungen beschlossen, die für viele tausend EU-Zugewanderte Gesundheitsversorgung, Sozialleistungen und Kindergeld einschränken sollen. Dieses systematische Programm der Ausgrenzung und Abschottung führt unweigerlich zu massiven Diskriminierungen.

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Bürgermeister Bovenschulte und Sozialsenatorin Schilling kritisieren Zulassungsstopp bei Integrationskursen

Das Bundesinnenministerium hat in dieser Woche auf unbestimmte Zeit die Zulassung zu Integrationskursen gestoppt. Dies wird in Bremen alleine in diesem Jahr Auswirkungen auf rund 2.000 Menschen haben, insbesondere aus der Ukraine, Asylbewerber, Geduldete sowie Unionsbürger. Bundesweit sind etwa 130.000 Menschen betroffen.

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