
Ein Blick auf die Grundsicherungsquoten im Dezember 2023 im Bund, in den Ländern und in den beiden bremischen Städten (Bremen und Bremerhaven) vor und nach Berücksichtigung der Ergebnisse des Zensus 2022.

Verbund arbeitsmarktpolitischer Dienstleister in Bremen
Kooperation statt Konkurrenz — Wege in Arbeit durch Fortbildung, Weiterbildung und Beschäftigung

Ein Blick auf die Grundsicherungsquoten im Dezember 2023 im Bund, in den Ländern und in den beiden bremischen Städten (Bremen und Bremerhaven) vor und nach Berücksichtigung der Ergebnisse des Zensus 2022.

Den Daten des IAB-Betriebspanels 2023 zufolge gaben nur 7 Prozent der ausbildungsberechtigten Betriebe in Deutschland an, AsA flex zu kennen. Dabei ist das Instrument insbesondere kleinen Betrieben oft nicht bekannt.

Der Direktor des Nürnberger Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), Bernd Fitzenberger, hält wenig davon, Bürgergeldbezieher zur Arbeit zu zwingen. Eine Arbeitspflicht, wie sie derzeit öffentlich diskutiert wird, hätte gravierende Nachteile, sagte Fitzenberger dem Evangelischen Pressedienst (epd).

BIWAQ ist das Akronym für „Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier“. Übergeordnetes Ziel ist die nachhaltige berufliche Integration von Menschen in überaus herausfordernden Lebenslagen und die Stärkung der lokalen Ökonomie. Beispielhaft das BIWAQ-Team der Kommunalen Zentralstelle für Beschäftigungsförderung in Krefeld.

Im Mai 2024 haben rund 83.000 erwerbsfähige erwerbstätige Leistungsberechtigte in einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung in Vollzeit gearbeitet. Hinzu kommen rund 65.000 erwerbstätige Leistungsberechtigte, die selbständig sind, schreibt die Bundesregierung in einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion.

Gemessen an den für „SGB-II-Eingliederungsleistungen“ im Haushaltsjahr 2024 zugeteilten Bundesmitteln wurde vom Jobcenter Bremen Stadt 3,0 Prozent (1,882 Millionen Euro) mehr für diese Leistungen ausgegeben als für diesen Zweck zugeteilt. Gemessen an den für „SGB-II-Eingliederungsleistungen“ in 2024 zugeteilten Bundesmitteln wurden vom Jobcenter Bremerhaven insgesamt 92,8 Prozent für diese Leistungen ausgegeben.

Von Mindestlohn bis Fachkräfte aus dem Ausland: Parteien setzen unterschiedliche Schwerpunkte im Bereich Arbeitsmarkt. Doch wer fördert Frauen, wer will prekäre Jobs bekämpfen und wer setzt auf eine höhere Pendlerpauschale? Ein Überblick.

Rund eine Viertelmillion Jugendliche beginnen jedes Jahr staatlich geförderte Maßnahmen mit Praktika in Betrieben oder Qualifizierungskursen, weil sie nach der Schule keinen Ausbildungsplatz finden. Dabei wäre ein großer Teil von ihnen in der Lage, direkt eine Ausbildung aufzunehmen. Diese Einschätzung geht aus einer bundesweiten Befragung unter Fachkräften hervor, die junge Menschen beim Übergang von der Schule in den Beruf begleiten.

Die CDU will mit ihrer Neuen Grundsicherung zeigen, wie beides miteinander verbunden werden kann: Eine gerechte Unterstützung für Hilfsbedürftige und klare Anreize, sich aktiv am Arbeitsmarkt zu beteiligen.

In Schwerin soll es eine Arbeitspflicht für Bürgergeldempfänger geben, die Union will die Leistung nach der Wahl ganz ersetzen. Doch wie groß ist das Problem wirklich?

Die Politik verspricht sich mit dem Teilhabechancengesetz in der Privatwirtschaft höhere Übernahmechancen als bei gemeinnützigen und öffentlichen Arbeitgebern. Analysen des IAB zeigen jedoch: Die Wirkung auf die spätere Erwerbsintegration der Geförderten fällt bei allen drei Arbeitsgebertypen rund ein Jahr nach Förderende ähnlich hoch aus.

Welche Funktionen bietet sie und wie unterstützt sie die Mitarbeitenden der Jobcenter in gemeinsamer Trägerschaft? Dazu ein Interview mit Kai Beerbohm von der Bundesagentur für Arbeit (BA).

Ampel-Aus und Neuwahlen: Geschäftsführerin Elke Heyduck und Hauptgeschäftsführer Peer Rosenthal erläutern, was aus Sicht der Arbeitnehmerkammer Bremen für den Wirtschaftsstandort und die Beschäftigten im Land Bremen wichtig ist.

Helena Steinhaus, Autorin und Aktivistin, gründete 2015 den Verein Sanktionsfrei, warnt vor der Bürgergeld-Politik eines Kanzlers Friedrich Merz. Diese hätte „katastrophale Folgen“.

In Deutschland arbeiteten im Jahr 2024 mindestens 3,3 Millionen Menschen schwarz. Damit steht Deutschland im internationalen Vergleich dennoch recht gut da. Viele – auch Industriestaaten – weisen eine deutlich größere Schattenwirtschaft, gemessen am Verhältnis zum offiziellen Bruttoinlandsprodukt, auf.

Sie pflegen unsere Nordbahntrasse, geben Essen bei der Tafel aus, arbeiten im Stadtteilservice und übernehmen viele Aufgaben mehr in unserer Stadt, die für jeden von uns wichtig sind: Ohne die AGH-Kräfte, umgangssprachlich Ein-Euro-Jobber, läuft im sozialen Bereich kaum was rund. Mit ihrem Einsatz unterstützen sie die wichtige Arbeit unserer sozialen Einrichtungen und gemeinnützigen Vereine.

2024 wurden von der Bundesagentur für Arbeit (BA) für das beitragsfinanzierte Arbeitslosengeld (SGB III) insgesamt 22,197 Milliarden Euro ausgegeben. Das waren 2,367 Milliarden Euro mehr als die im BA-Haushalt 2024 veranschlagt.

Ob Busfahrerin oder Fleischverkäufer, Gärtner oder Maurerin – in vielen Berufen werden schon jetzt Fachkräfte gesucht. Diese Situation könnte sich dadurch weiter verschärfen, dass viele abhängig Beschäftigte in sogenannten Engpassberufen der Babyboomer-Generation angehören und in den nächsten Jahren das Renteneintrittsalter erreichen.

Im Interview erklärt Bundesarbeitsminister Hubertus Heil, warum er nichts von einem Generalverdacht gegen Bürgergeldempfänger hält und trotzdem schärfere Sanktionen befürwortet. Wenn die Teuerung bei den zwei Prozent bleibe, ist eine weitere Nullrunde durchaus wahrscheinlich. Außerdem beantwortet er, was beim Lieferkettengesetz falsch gelaufen ist und wie er über eine Einmalzahlung für Rentner denkt.

Vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) wurden in 2024 insgesamt 301.350 Asylanträge (darunter 275.058 Erstanträge) entschieden, 15,2 Prozent mehr als im Vorjahr 2023.