
Nach neun Jahren Stabilität wird die weltweite Arbeitslosigkeit 2020 erstmals wieder steigen. Wegen des geringen Wachstums der Weltwirtschaft erwartet die Weltarbeitsorganisation ILO 2,5 Millionen mehr Erwerbslose.

Verbund arbeitsmarktpolitischer Dienstleister in Bremen
Kooperation statt Konkurrenz — Wege in Arbeit durch Fortbildung, Weiterbildung und Beschäftigung

Nach neun Jahren Stabilität wird die weltweite Arbeitslosigkeit 2020 erstmals wieder steigen. Wegen des geringen Wachstums der Weltwirtschaft erwartet die Weltarbeitsorganisation ILO 2,5 Millionen mehr Erwerbslose.

Trotz Boom am Arbeitsmarkt sind Hunderttausende Menschen ohne Job. Ihnen greift der Staat mit einem teuren Programm unter die Arme. Die Zwischenbilanz wird als Erfolg verkauft, doch ob die Langzeitarbeitslosen langfristig etwas davon haben, ist offen.

Der Geschäftsführende DGB-Bundesvorstand hat die politischen Schwerpunkte für das Jahr 2020 vorgestellt und die aktuelle politische Lage bewertet.

BIAJ-Materialien mit Länderdaten (nur Jobenter gE) zu den Ausgabemitteln und Ausgaben differenziert nach den einzelnen Leistungen.

Bundesarbeitsminister Heil zieht nach einem Jahr Teilhabechancengesetz positive Bilanz.

NRW-Arbeitsminister Karl-Josef Laumann und Torsten Withake, Vorsitzender der Geschäftsführung der Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit, haben eine Ein-Jahres-Bilanz des Teilhabechancengesetzes gezogen.

Auf Bundesebene ist die Arbeitslosenquote zwar noch stabil, doch in vielen Regionen sieht das anders aus. In einzelnen Kreisen hat die Zahl der Jobsuchenden im Jahresvergleich um bis zu 29 Prozent zugenommen. Und sogar Berlin trifft der Abschwung.

Wer sich fit macht für die Job-Welt der Zukunft, kann sich vom Arbeitsministerium auf Grundlage des neuen Qualifizierungschancengesetzes fördern lassen. Ein gutes Jahr nach der Einführung zeigt sich: Es wird genutzt – aber nicht für den eigentlichen Zweck.

Die Zukunft der Arbeit ist nicht eine, sondern die alles entscheidende Frage in der digitalen Transformation. Über eine Tagung in Frankfurt am Main.

Der EU-Kommissar für Beschäftigung, Nicolas Schmit, hat das derzeitige Lohngefälle in Europa als zu groß kritisiert. In vielen Ländern müssten deshalb die Mindestlöhne erhöht werden, sagte Schmit im Deutschlandfunk. Langfristig sei das Ziel aber, Tarifpolitik und Sozialpartnerschaft in Europa zu stärken.

Im Haushaltsjahr 2019 wurden von der Bundesagentur für Arbeit (BA) für das beitragsfinanzierte Arbeitslosengeld bei Arbeitslosigkeit erstmals seit 2014 mehr als 15 Milliarden Euro ausgegeben.

„Oft gibt es das Vorurteil, Menschen ohne Obdach seien faul und wollten nicht arbeiten. Ich weiß, dass es viele gibt, die eine Arbeit finden wollen, doch ohne Bewerbungsunterlagen haben sie keine Chance“, sagt Jana Grösche, die Initiatorin des Bewerbungstrainings. Sie arbeitet als Sozialarbeiterin in der Notunterkunft der Berliner Stadtmission am Containerbahnhof.
Der Jobpoint Neukölln, ehrenamtliche Fotografen und Bewerbungstrainer werden ihnen dabei assistieren und sie unterstützen.

IT-Mitarbeiter bemängeln, dass sie mehr Fortbildung und Unterstützung benötigen, um in Sachen Know-How am Ball zu bleiben und zukünftigen Arbeitsanforderungen gewachsen zu sein. Das ergab eine Umfrage von Skillsoft, einem Unternehmen im Bereich Corporate Learning.

In diesem Online-Tool erfährt der Nutzer nach Eingabe eines Berufs, wie es um dessen potenzielle Automatisierbarkeit durch digitale Technologien in Deutschland steht.

Hamburgs DGB-Gewerkschaften fordern von der künftigen Hamburger Regierung einen Masterplan Gute Arbeit.

Die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN hat eine kleine Anfrage zu Sachstand und Umsetzung beim Projekt der Bundesagentur für Arbeit „Lebensbegleitende Berufsberatung“ im Land Bremen an den Senat gestellt.

Der Senat der Freien Hansestadt Bremen hat in seiner Sitzung am 14.01.2020 be-schlossen, den Antrag in den Bundesrat einzubringen.
Eine Änderung des § 16i Abs. 2 Satz 2 Zweites Buch Sozialgesetzbuch ermöglicht die Förderung auf Basis von über dem Mindestlohn liegenden, landesgesetzlich geregelten Entgelten.

Wie hat sich die monatliche Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten insgesamt und darunter die Zahl (und der Anteil) der Auszubildenden von Januar 2014 bis Juni 2019 im Bund und in den einzelnen Ländern entwickelt?

Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) legt dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales zum 31. Dezember 2020 und zum 31. Dezember 2023 jeweils einen Bericht zur Umsetzung des Teilhabechancengesetzes und damit auch zur Wirkung der Paragrafen 16e und 16i des SGB II vor. Das schreibt die Bundesregierung in ihrer Antwort auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion.

Im Gastkommentar tritt Nicolas Schmit, EU-Kommissar für Beschäftigung und soziale Rechte, dafür ein, dass Europa in den Arbeitsmärkten der Zukunft höchste Standards setzt. Der Sozialschutz müsse eine Garantie auch für Menschen in prekären Arbeitsverhältnissen bieten.