
SPD-Arbeitsminister Hubertus Heil wollte Jobs für bis zu 150.000 Langzeitarbeitslose schaffen. Bisher hat nur ein Bruchteil davon eine Beschäftigung gefunden

Verbund arbeitsmarktpolitischer Dienstleister in Bremen
Kooperation statt Konkurrenz — Wege in Arbeit durch Fortbildung, Weiterbildung und Beschäftigung

SPD-Arbeitsminister Hubertus Heil wollte Jobs für bis zu 150.000 Langzeitarbeitslose schaffen. Bisher hat nur ein Bruchteil davon eine Beschäftigung gefunden

Die Bundesarbeitsgemeinschaft Arbeit e.V. (bag arbeit) bietet am 26. September 2019 in Hannover das Seminar Qualitätsgesicherte Wiederverwendung an.

Im Mai 2019, vierzehn Monate nach Unterzeichnung des Koalitionsvertrages zwischen CDU, CSU und SPD am 12. März 2018, wurden von allen 406 Jobcentern zusammen insgesamt 14.267 Beschäftigungsverhältnisse gemäß § 16i SGB II („Teilhabe am Arbeitsmarkt“) gefördert.
Das heißt: Mitte Mai 2019 wurden mit dem zum 1. Januar 2019 neu in das SGB II eingefügten § 16i („Teilhabe am Arbeitsmarkt“) noch immer weniger Beschäftigungsverhältnisse gefördert als mit dem 31. Dezember 2018 beendeten Bundesprogramm („Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt“) und bisher nur knapp ein Zehntel (9,5 Prozent) der genannten „150.000“ im Koalitionsvertrag.
Die aktuellen Daten, detailliert für die einzelnen Länder, zusammengestellt vom Bremer Institut für Arbeitsmarktforschung und Jugendberufshilfe (BIAJ).

In den Ländern stellt sich die Entwicklung dieser Ausgaben des Bundes (Bundeshaushalt, nicht „Arbeitslosenversicherung“) sehr unterschiedlich dar.
Die aktuellen Daten, detailliert für die einzelnen Länder, zusammengestellt vom Bremer Institut für Arbeitsmarktforschung und Jugendberufshilfe (BIAJ).

Die zunehmenden Digitalisierungsprozesse in der Gesellschaft können Geschlechtergerechtigkeit und Integration befördern, bergen aber auch viel sozialen Sprengstoff. Darauf weisen Wissenschaftler und IT-Experten in schriftlichen Stellungnahmen an den Düsseldorfer Landtag hin.

Den „Qualifizierungsbonus“ von 150 Euro pro Monat kann zusätzlich zu den lebensunterhaltssichernden Leistungen nach dem SGB II (Grundsicherung für Arbeitsuchende) erhalten, wer an einer Umschulung zum nachträglichen Erwerb eines Berufsabschlusses teilnimmt.

Bund, Länder, Sozialpartner und die Bundesagentur für Arbeit (BA) haben den Grundstein für eine neue Weiterbildungskultur gelegt.

Viele in der SPD wollen ihn, die CDU ist gegen einen viel höheren Mindestlohn. Auch Detlef Scheele, Sozialdemokrat und Chef der Bundesagentur für Arbeit, ist skeptisch.
Im Interview spricht er über die Herausforderungen am Arbeitsmarkt, die Grundsicherung und warum er eine schnelle Anhebung des Mindestlohns für problematisch für die Wirtschaft hält.

Junge Arbeitnehmer sind immer unzufriedener mit ihrem Job. Mit viel Leidenschaft, aber für wenig Geld zu arbeiten, reicht den meisten nicht mehr aus, zeigt eine aktuelle Studie.

Besonders angesichts des rasanten Strukturwandels, der Umwälzungen durch die Digitalisierung der Arbeitswelt und dem drohenden Fachkräftemangel wird Weiterbildung immer mehr zu einer Zukunftsfrage. Berufsbilder und Qualifikationsprofile werden sich in den kommenden Jahren massiv wandeln.
„Politik und Unternehmen dürfen die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer angesichts des Transformationsprozesses nicht im Regen stehen lassen“, sagt Elke Hannack, stellvertretende DGB-Vorsitzende.

Mit der Nationalen Weiterbildungsstrategie legen Bund, Länder, Wirtschaft, Gewerkschaften und die Bundesagentur für Arbeit gemeinsam den Grundstein für eine neue Weiterbildungskultur. Damit gibt es zum ersten Mal in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland eine nationale Weiterbildungsstrategie.

Jobs entstehen und verschwinden wieder, Berufsbilder ändern sich oder sterben. Deshalb soll nun lebenslang gelernt werden. Aber viele Maßnahmen bringen die Karriere nur wenig voran.

Die CDU tut so, als stünde der Sozialismus vor der Tür. Was würde Grün-Rot-Rot ändern? Einiges. Doch radikal wäre so ein Linksbündnis nicht.

Das Bundesprogramm „Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt“ ist im Jahr 2015 gestartet und lief bis zum 31.12.2018. Der vorliegende Zwischenbericht stellt Zwischenergebnisse der programmbegleitenden Evaluation vor.

Immer weniger Langzeitarbeitslose nutzen einen Ein-Euro-Job als Brücke in den Arbeitsmarkt. Die Zahlen sind im gleichen Zeitraum deutlich stärker gesunken als die der Langzeitarbeitslosigkeit.

Detlef Scheele, Chef der Bundesagentur für Arbeit, erwartet Folgen der Konjunktur-Abkühlung. Die Integration von Flüchtlingen laufe dagegen besser als erwartet.

Der deutsche Arbeitsmarkt verliert jährlich 300.000 Menschen – „jedes Jahr eine Großstadt“, sagt Arbeitsmarktforscher Stefan Sell. Zugleich warnt er vor Panikmache.

Trotz Geldsegens aus Berlin schafft Hamburg kaum Jobs für Langzeitarbeitslose. 30 Millionen könnten nun zurück an den Bund gehen.

Pfingsten ist ein Fest gegen Ausgrenzung, es ist das Fest der Inklusion. Zeit, sich zu fragen: Wollen wir wirklich in einer Gesellschaft leben, in der nur noch vermeintliche Leistung zählt?
Das schreibt Heribert Prantl in seiner Kolumne zu Pfingsten.

Das Teilhabechancengesetz sollte bundesweit 150.000 Menschen zusätzlich in Arbeit zu bringen. Doch das Ankurbeln des sozialen Arbeitsmarktes ist nach Einschätzung der LAG Arbeit Hamburg gescheitert.