
Auf Bürgergeld-Empfänger kommen strengere Regeln zu. Der Bundestag hat vergangene Woche für die neue Grundsicherung gestimmt – so soll die Leistung zukünftig heißen. Wie blicken Bürgergeld-Empfänger auf die Änderung?

Verbund arbeitsmarktpolitischer Dienstleister in Bremen
Kooperation statt Konkurrenz — Wege in Arbeit durch Fortbildung, Weiterbildung und Beschäftigung

Auf Bürgergeld-Empfänger kommen strengere Regeln zu. Der Bundestag hat vergangene Woche für die neue Grundsicherung gestimmt – so soll die Leistung zukünftig heißen. Wie blicken Bürgergeld-Empfänger auf die Änderung?

Ein Blick auf die Verdienstunterschiede zwischen Frauen und Männern nach Alter im Jahr 2025 mit Rückblick auf das Vorjahr 2024.

Durch das Herunterfahren der E-Mails besteht insbesondere für Bildungsträger von zugelassenen Maßnahmen nach §§ 176 ff. SGB III (Gutscheinmaßnahmen) sowie für Integrations-/ Berufssprachkursträger keine beziehungsweise nur noch eine sehr eingeschränkte Möglichkeit, ihren Verpflichtungen der Bundesagentur für Arbeit gegenüber nachzukommen. An einer finalen IT-gestützten Kommunikationsplattform wird bereits gearbeitet. Dennoch macht es die Situation notwendig, eine technische Übergangslösung per E-Mail für die Träger anzubieten.

Während der Woche der Ausbildung vom 16. bis 20. März 2026 wirbt die Bundesagentur für Arbeit bundesweit dafür, jungen Menschen den Einstieg ins Berufsleben zu ermöglichen und Betriebe für Ausbildungen zu gewinnen. Mit zahlreichen Aktionen sollen Unternehmen motiviert werden, auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten in Ausbildung zu investieren und damit die Fachkräfte von morgen zu sichern.

Fast 60 Prozent der in Deutschland lebenden Iraner im erwerbsfähigen Alter sind sozialversicherungspflichtig beschäftigt, wohingegen dies nur auf etwas mehr als die Hälfte der ausländischen Bevölkerung insgesamt zutrifft. Zudem üben die iranischen Staatsangehörigen weit häufiger qualifizierte Fachkrafttätigkeiten aus.

Am 26. Februar 2026 hat der Bundestag das Bundestariftreuegesetz verabschiedet. Das Gesetz soll bewirken, dass öffentliche Aufträge des Bundes nur noch an Unternehmen gehen, die ihre Beschäftigten nach Tarif bezahlen. Dies umfasst auch Weiterbildungsmaßnahmen der Bundesagentur für Arbeit (BA).

Nach einem verunsichernden Urteil aus 2025 stellt der Bundesgerichtshof (BGH) klar: Online-Live-Fortbildungen können weiterhin ohne behördliche Genehmigung stattfinden.

Millionen Menschen arbeiten in Deutschland an der Schwelle zum Niedriglohn – oder darunter. Forderungen nach Konsequenzen werden lauter.

In Deutschland arbeiten mehr Menschen denn je: Die Zahl der Erwerbstätigen ist seit 2015 um 6,6 Prozent von etwa 43 Millionen auf fast 46 Millionen Menschen im Jahr 2025 gestiegen – ein neuer Rekord.

Um ihre Ausbildungsplätze attraktiver zu gestalten, werben Unternehmen zunehmend mit Sonderleistungen wie einem Jobticket oder Weiterbildungsmaßnahmen. Das zeigt eine deutschlandweite Auswertung von Online-Stellenanzeigen. Für die jungen Menschen selbst spielen Benefits bei der Wahl des Ausbildungsplatzes aber nur eine nachgeordnete Rolle.

Um Good-Practice-Ansätze und Lösungen sichtbar zu machen, lädt die Bertelsmann-Stiftung gemeinsam mit der Welcome Alliance von ProjectTogether einmal monatlich, mittwochs von 12:30 – 13:30 Uhr, zum Online Forum – Teilhabe und Arbeit ein.

Als „Arbeitsloser des Jahres“ führte er gleich mehrere TV-Sender hinters Licht. Jetzt erklärt er in einem Interview, was dahintersteckte. Die Sat.1-Sendung „Ronzheimer – Wie geht’s, Deutschland?“ machte ihn bundesweit bekannt. Auch ARD und ZDF ließen sich vom „Bürgergeld-Influencer“ täuschen.

Die Bundesregierung kann nur schätzen, wie verbreitet die sogenannte verdeckte Armut in Deutschland ist. Personen, die Grundsicherungsleistungen nicht in Anspruch nehmen, könnten statistisch nicht erfasst werden. Dies gehe mit einer hohen Unsicherheit einher, schreibt die Bundesregierung in einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke.

Der Paritätischer Gesamtverband ist eine von 14 Organisationen im neuen Sozialstaatbündnis, das die Schieflage in der politischen Debatte kritisiert. Umfrage belegt: Breite Mehrheit der Bevölkerung wünscht sich einen leistungsfähigen Sozialstaat.

Im Dezember 2024 arbeiteten bundesweit 52 Prozent der sozialversicherungspflichtig beschäftigten Frauen nicht in Vollzeit, bei Männern waren es nur 14 Prozent. Über alle und beruflichen Anforderungsniveaus hinweg waren Frauen häufiger in Teilzeit beschäftigt als Männer.

Die geplante Reform des Bürgergelds sorgt in der Wohnungswirtschaft für große Unruhe. Vermieter warnen, dass die neuen Sanktionen bei der „Grundsicherung“ zu mehr Mietausfällen führen könnten. Besonders private Kleinvermieter sehen ein wachsendes Risiko.

Vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) wurden im Januar und Februar 2026 insgesamt 24,5 Prozent weniger Asylanträge als im Januar und Februar 2025 und 126,8 Prozent mehr Folgeanträge als im Januar und Februar 2025 entschieden.

Am 5. März 2026 hat der Deutsche Bundestag mehrheitlich dem Gesetz zur Umgestaltung der Grundsicherung für Arbeitsuchende zugestimmt – dem 13. Gesetz zur Änderung des Zweiten Buches Sozialgesetzbuch und anderer Gesetze.

Ein schnelleres Bleiberecht für Geflüchtete in Arbeit und Ausbildung – das schlägt der Bundesrat mit einer am 6. März 2026 gefassten Entschließung vor.

Höhere Mindestlöhne: in Deutschland, aber auch in den Nachbarländern. Die EU-Richtlinie hat zu einer dynamischen Entwicklung in weiten Teilen Europas beigetragen. Mit 13,90 Euro liegt Deutschland im westeuropäischen nicht an der Spitze.