
Was macht dieses Langzeitprojekt so erfolgreich? Erfahren Sie in der Veranstaltung mehr über die konkrete Umsetzung, die Zielgruppen und die Maßnahmen des Sozialen Arbeitsmarktes in Karlsruhe.
9. September 2026, 12.30 − 14.00 Uhr, Online

Verbund arbeitsmarktpolitischer Dienstleister in Bremen
Kooperation statt Konkurrenz — Wege in Arbeit durch Fortbildung, Weiterbildung und Beschäftigung

Was macht dieses Langzeitprojekt so erfolgreich? Erfahren Sie in der Veranstaltung mehr über die konkrete Umsetzung, die Zielgruppen und die Maßnahmen des Sozialen Arbeitsmarktes in Karlsruhe.
9. September 2026, 12.30 − 14.00 Uhr, Online

Analoge Zugangswege zu den Leistungen der Grundsicherung für Arbeitsuchende sollen nach Auffassung der Bundesregierung erhalten bleiben. Aus ihrer Nutzung dürften Leistungsberechtigten keine rechtlichen Nachteile entstehen. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke hervor.

Politik und Wirtschaft müssten Angebote zur Weiterbildung ausbauen, fordert der Arbeitsmarkt-Experte Enzo Weber, Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Seine Empfehlung: eine Öffnung der bestehenden Bildungseinrichtungen.

Seit 2024 kehren deutlich mehr Personen in die neuen EU-Mitgliedsländer zurück als zuwandern. Zugleich ist die Zahl der Asylanträge stark gesunken, zeigt eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW).

Mit dem Start des neuen Ausbildungsjahres treten 22 modernisierte Ausbildungsberufe in Kraft – darunter die umfassend neu geordneten 19 Berufe der Bauwirtschaft.

Ein Pilotprojekt des Bundesverwaltungsamtes (BVA) und der Bundesagentur für Arbeit (BA) zeige praxisnah, wie moderne, digitale Verwaltung funktioniert. Als verbindendes Ordnungsmerkmal dient die Identifikationsnummer (IDNr). Damit Behörden im Bedarfsfall die IDNr sowie aktuelle Basisdaten von Personen wie Name und Anschrift automatisiert abrufen können, hat das BVA das Fachverfahren zum Identitätsdatenabruf (IDA) entwickelt.

In dieser Untersuchung werden oft genutzte Fördermaßnahmen im Bereich der Arbeitslosenversicherung (Rechtskreis SGB III) betrachtet. Der Fokus liegt auf der Entwicklung der Zugangszahlen und Wirkungen auf die Beschäftigungschancen der Teilnehmenden.

Wie hat sich die monatliche Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten insgesamt und darunter die der Auszubildenden von Dezember 2015 bis Dezember 2025 im Bund und in den einzelnen Ländern entwickelt?Und wieviel dieser Beschäftigten und Auszubildenden kamen aus den acht „nichteuropäischen Asylherkunftsländern“.

Der Vergleich zeigt, dass eine bessere Arbeitsintegration von Schutzsuchenden aus der Ukraine möglich und machbar ist. Darin liegt die Chance, die beruflichen Potenziale der Ukrainer:innen zur Entfaltung zu bringen.

Der Anteil der Beschäftigten, die innerhalb eines Jahres ihren Beruf wechseln, hat zwischen 2013 und 2024 um 13 Prozentpunkte zugenommen. Zugleich fällt die berufliche Mobilität in Berufen mit geringem und mittlerem Entgeltniveau deutlich höher aus als in den besser bezahlten Berufen.

Aus einem Bildungsurlaub heraus gründeten Betroffene damals den Verein Aktionsgemeinschaft Arbeitsloser Bürger und Bürgerinnen e.V. (agab). Es ging um Rechte, um gegenseitige Hilfe, um Freizeitgestaltung, um Unterstützung im Umgang mit Ämtern – und von Beginn an auch um Öffentlichkeits- und Lobbyarbeit. Arbeitslosigkeit sollte nicht länger als Einzelschicksal verstanden werden, sondern als gesellschaftliche Herausforderung.

Ein Blick auf die Entwicklung der Arbeitslosenquote unter Personen mit akademischer Ausbildung macht einen ambivalenten Eindruck. Seit 2022 steigt die Arbeitslosenquote unter Personen mit akademischer Ausbildung stetig. Im Zehnjahresvergleich befindet sie sich mit 3,3% im Jahr 2025 auf einem Höchststand. Dennoch entspricht diese Quote annähernd einem Wert, bei dem die Bundesagentur für Arbeit nahezu von Vollbeschäftigung ausgeht (∼3%).

Wer Termine im Jobcenter verpasst, muss künftig mit massiven Kürzungen rechnen – bis hin zur vollständigen Streichung der Leistungen. Für viele Vermieter ist das eine Schreckensmeldung. Denn fällt das Bürgergeld, bleibt oft auch die Miete aus.

Die aktuelle Ausgabe der Wochenzeitung „Das Parlament“ befasst sich mit der Zukunft des Sozialstaats. Die Themenausgabe zeigt Einblicke in viele Bereiche der Sozialversicherungen, die sich im Umbau befinden.

Häufig passen die Qualifikationen und beruflichen Fähigkeiten von Arbeitslosen nicht zu den Anforderungen ausgeschriebener Stellen. Das gilt besonders in der Grundsicherung (SGB II). Dann bietet es sich bei einem Teil der Betroffenen an, mit Hilfe einer beruflichen Weiterbildungsmaßnahme (wieder) den Anschluss herzustellen.

Arbeitssicherheit und Gleichstellung, Einkommen und indirekte Arbeitgeberleistungen, Arbeitszeit, Ausgleich von Beruf und Privatleben, Beschäftigungssicherheit und Sozialleistungen, Arbeitsbeziehungen, Qualifikation und Weiterbildung sowie Zusammenarbeit und Motivation.

„Der Anteil der Zuwanderer in Beschäftigung steigt seit vielen Jahren, und die Zahlen liegen nahe an denen der einheimischen Bevölkerung“, sagt Tommaso Frattini, stellvertretender Direktor von CReAM bei der ROCKWOOL Foundation Berlin und Professor für Wirtschaftswissenschaften an der Universität Mailand.

Mit der am 22. Juli 2026 veröffentlichten Förderrichtlinie „Digitale Kompetenzen geringqualifizierter Beschäftigter im Arbeitsprozess stärken“ (DiKAp) soll auch geringqualifizierten Beschäftigten in einfachen Tätigkeiten eine umfassende Teilhabe an diesem Wandel ermöglicht werden.

Es gibt unterstützende Programme, doch oft fehlen grundlegende Qualifikationen. Bildung ist deshalb der Schlüssel zum Erfolg, werden Experten nicht müde anzumahnen.

„Die Forderungen der Bremer Beratungsstellen an das Jobcenter Bremen werden weder ignoriert noch kleingeredet. Gemeinsam mit dem Jobcenter Bremen sind wir mit den Beratungsstellen seit Monaten in einem fachlichen Austausch. Das haben wir auch in der Deputation berichtet.“