
Hartz IV ist Kampfbegriff, Hassobjekt, Fetisch – und braucht dringend Korrekturen, schreibt die IG Metall. In einer Arbeitswelt, die sich rasend schnell wandelt, muss der Sozialstaat sein zentrales Versprechen erneuern: Wer fällt, wird aufgefangen.

Verbund arbeitsmarktpolitischer Dienstleister in Bremen
Kooperation statt Konkurrenz — Wege in Arbeit durch Fortbildung, Weiterbildung und Beschäftigung

Hartz IV ist Kampfbegriff, Hassobjekt, Fetisch – und braucht dringend Korrekturen, schreibt die IG Metall. In einer Arbeitswelt, die sich rasend schnell wandelt, muss der Sozialstaat sein zentrales Versprechen erneuern: Wer fällt, wird aufgefangen.

Die Bundesarbeitsgemeinschaft Arbeit e.V. (bag arbeit) bietet am 05. März 2019 in Hannover das Seminar Möglichkeiten und Grenzen der Integration von Geflüchteten an.

Der technische Fortschritt verändert die Arbeitswelt rasanter denn je. Immer mehr Firmen setzen auf künstliche Intelligenz (KI) und Robotik – auch in Bremen. Werden die Roboter uns die Arbeit wegnehmen? Oder arbeiten wir bald weniger?
Der Weser Kurier wagt einen Blick in die Zukunft und entwirft zwei Szenarien.


Bis 2025 werden im Zuge des digitalen Wandels rund 2,1 Millionen neue Jobs entstehen. Diese stellen jedoch völlig neue Anforderungen an Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen. Daher setzt das ab 2019 geltende reformierte Qualifizierungschancengesetz vor allem auf ein Kernelement: geförderte Weiterbildung. Das beleuchtet Volker Finthammer im Deutschlandfunk.

Fachkräftemangel im Westen und Norden Europas, Arbeitslosigkeit im Süden und Osten. „Qualifizierte Migration“ ist die neue Zauberformel. Bloß, Osteuropa wird dadurch zum Verlierer, warnt Norbert Mappes-Niediek in einem Beitrag der Deutschen Welle.

Ingo Kramer, Präsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), rät Unternehmer-Kollegen in einem Interview mit der Augsburger Allgemeinen, wie sie verhindern können, dass Mitarbeiter abgeschoben werden – und gibt Merkels „Wir schaffen das“ recht.

Das Programm zum Abbau von Langzeitarbeitslosigkeit ermöglicht den teilnehmenden Jobcentern, arbeitsmarktferne langzeitarbeitslose Frauen und Männer durch eine gezielte Ansprache und Beratung von Arbeitgebern, durch Arbeitnehmercoaching nach Beschäftigungsaufnahme sowie durch den Ausgleich von Minderleistungen durch Lohnkostenzuschüsse gezielt zu unterstützen. Das Programm wird zwischen 2015 und 2021 durchgeführt.

Der Bundesrat hat am 14. Dezember das Qualifizierungschancengesetz gebilligt und damit den Weg dafür frei gemacht, dass Weiterbildungsangebote der Arbeitsagentur künftig auch Beschäftigten offenstehen.

Der Bundesrat hat am 14. Dezember 2018 einen Gesetzesbeschluss des Bundestages gebilligt, der zwei neue Arbeitsmarktinstrumente einführt – SGB II § 16e (neu) und §16i).

Das sagt Reiner Hoffmann, Chef des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), über Änderungen an Hartz IV, und Ungerechtigkeiten im System in einem Interview im Tagesspiegel.

Senator Martin Günthner sagte zum Abschluss des Tages: „Ich freue mich, dass ich die Gelegenheit hatte, Frau Höltzen-Schoh und Herrn Oks die Besonderheiten des Bremer und Bremerhavener Arbeitsmarktes näherzubringen und die Umsetzung unserer Landesprogramme zu präsentieren.

Der Armutsbericht 2018 des Paritätischen bestätigt, dass insbesondere Arbeitslose, Alleinerziehende, Menschen mit geringem Qualifikationsniveau und Menschen mit Migrationshintergrund überdurchschnittlich oft von Armut betroffen sind.

Als Langzeitarbeitslose galten im August 2018 laut amtlicher Grundsicherungsstatistik 10,1 Prozent weniger als ein Jahr zuvor.
Andererseits und weniger beachtet: Im selben Monat (August 2018) wurden bei den Jobcentern 1,5 Prozent mehr (!) Langzeitleistungsberechtigte als im August 2017 gezählt. Das hat das Bremer Institut für Arbeitsmarktforschung und Jugendberufshilfe (BIAJ) veröffentlicht.

Die Ausgaben für Soziales im Bundeshaushalt betrugen in diesem Jahr fast 174 Milliarden Euro – mithin etwas mehr als die Hälfte aller Haushaltsausgaben von gut 340 Milliarden Euro. Sozialminister Heil verfügt dabei über einen Etat von 140 Milliarden Euro. Er verteidigt seine Politik, doch manche Experten kritisieren ihn mit deutlichen Worten.
Eine Debatte sei deshalb durchaus berechtigt, schreibt Henrike Roßbach in der Süddeutschen Zeitung.

Die Deputation für Wirtschaft, Arbeit und Häfen hat auf der Sitzung am 05.12.2018 die Fortsetzung des beschäftigungspolitischen Aktionsprogrammms ab 2019 beschlossen. Eine detaillierte finanzielle Auflistung ist zu lesen in der Vorlage:
Beschäftigungspolitisches Aktionsprogramm: Fortsetzung ab 2019
Vorlage Nr. 19/637-L
Wer zuwandert, hat Arbeitsmarktprobleme – und die sind umso größer, je besser qualifiziert jemand ist. Das zeigt eine neue Studie der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD). Ganz besonders hakt es bei der Anerkennung ausländischer Abschlüsse.
In Deutschland arbeiten dem Bericht zufolge deutlich mehr Migranten in Jobs für gering Qualifizierte als im internationalen Vergleich, schreibt SPIEGEL ONLINE.
Wenn Arbeitslosengeld-II-Empfänger an einer Fördermaßnahme wie einer Weiterbildung teilnehmen, wirkt sich das auch auf die Arbeitsmarktchancen ihrer Kinder aus. Diese absolvieren später häufiger eine Ausbildung und üben öfter eine sozialversicherungspflichtige Tätigkeit aus.
Das geht aus einer aktuellen Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor.

Weiterbildung und lebenslanges Lernen gelten heute als Patentrezept für den beruflichen Aufstieg. Ihr Ertrag für die Karriere ist jedoch geringer als gedacht. Denn für Beförderungen, ein höheres Einkommen und größere soziale Mobilität bringen Weiterbildungsmaßnahmen meist nur dann etwas, wenn sie zu einem anerkannten beruflichen Abschluss führen.
Zu diesem Ergebnis kommt das Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB).
„Ein Jahr der Chancen für Arbeitslose und Beitragszahler“ sieht die Bundesagentur für Arbeit (BA) im neuen Jahr auf uns zukommen.
Im Jahr 2019 verfüge die BA sowohl bei der beitragsfinanzierten Versicherungsleistung als auch erstmals bei der steuerfinanzierten Grundsicherung über auskömmliche Finanzmittel.

Zum 31. Dezember 2018 enden zwei Hamburger Beschäftigungsprogramme für Langzeitarbeitslose. Nach Einschätzung Hamburgischer Beschäftigungsträger fallen dadurch zum Jahreswechsel mindestens 300 Plätze weg und die betroffenen Menschen stehen ohne Arbeit da.
Dies ergibt sich aus einer Anfrage der Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft.