
Der Paritätische Gesamtverband begrüßt die Absicht, den Sozialstaat zugänglicher zu machen, kritisiert geplante Verschlechterungen für Menschen mit geringem Einkommen aber scharf.

Verbund arbeitsmarktpolitischer Dienstleister in Bremen
Kooperation statt Konkurrenz — Wege in Arbeit durch Fortbildung, Weiterbildung und Beschäftigung

Der Paritätische Gesamtverband begrüßt die Absicht, den Sozialstaat zugänglicher zu machen, kritisiert geplante Verschlechterungen für Menschen mit geringem Einkommen aber scharf.

In insgesamt 26 Empfehlungen skizziert die Kommission zur Sozialstaatsreform, wie aus ihrer Sicht steuerfinanzierte Sozialleistungen moderner, digitaler und weniger bürokratisch werden können.

Die Aussage, dass die Integrationsquote im Bürgergeldsystem seit 2021 kontinuierlich sinkt, trifft nicht zu. Das betont die Bundesregierung unter Verweis auf Zahlen der Bundesagentur für Arbeit in einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion.

Bisher gibt es keine Hinweise dafür, dass aufgrund des Einsatzes von KI-Technologien Berufseinstiegschancen gesunken sind. Das schreibt die Bundesregierung in einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen. Anmerkung des Säzzers: Diese Antwort ist wundersam, wo doch derzeit alle seriösen Medien vom Gegenteil berichten.

Erwerbstätige Frauen unter 35 Jahren (16 %) gaben etwas häufiger als gleichaltrige Männer (13 %) an, einen höheren Bildungsabschluss als für ihre Tätigkeit erforderlich zu haben. Gleichzeitig hatten mehr Männer (9 %) als Frauen (5 %) einen niedrigeren Bildungsabschluss als erforderlich.

Die bereits bestehenden flexiblen Ausbildungsformate und individuellen Unterstützungsangebote könnten dazu beitragen, mehr jungen Menschen als bisher zu einem erfolgreichen Ausbildungsabschluss zu verhelfen. Allerdings müssen sie auch genutzt werden. Betriebe und junge Menschen stehen hier gemeinsam in der Verantwortung.

Unter anderem kritisieren sie die drohende Verschuldung von Leistungsempfängern, die in kurzer Zeit zur Kündigung des Mietverhältnisses „und damit zur Obdachlosigkeit des Haushalts führen können“. Zudem sprechen sie sich dafür aus, Qualifizierungselemente in die sogenannten Arbeitsgelegenheiten („Ein-Euro-Jobs“) zu integrieren.

Frauen arbeiten deutlich häufiger unter ihrem Qualifikationsniveau als Männer. Warum? MDR AKTUELL hat Betroffene gesucht und gefunden – in ihren Geschichten zeigt sich ein Muster.

Viele junge Menschen, die zuvor in stationären Hilfen zur Erziehung gelebt haben, stehen beim Übergang von Schule in Ausbildung oder Beruf vor besonderen Herausforderungen. Die von der Waller Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft mbH (WaBeQ) im Auftrag der Senatorin für Arbeit, Soziales, Jugend und Integration betriebene Wohngruppe bietet 20 Plätze, zunächst schwerpunktmäßig für junge Erwachsene mit Fluchterfahrung.

Nach Monaten des zum Teil erbitterten Streits sind die geplanten Änderungen beim Bürgergeld, zu denen auch ein neuer Name (Grundsicherungsgeld) gehört, im Bundestag erstmals beraten worden.

Viele Menschen, die Bürgergeld beziehen, gelten etwa aufgrund gesundheitlicher Einschränkungen als dauerhaft nicht vermittelbar. Eine Reform könnte heikel werden. Siehe dazu auch die Online-Veranstaltung des IAB am 30.4.2026, 13.30 bis 15.00 Uhr.

Die 16- bis 25-Jährigen in Deutschland stehen hinter dem Modell der Sozialen Marktwirtschaft: Mit großer Mehrheit sprechen sie sich dafür aus, dass eine gerechte Gesellschaft sowohl Leistung belohnen als auch Unterstützung für Bedürftige gewährleisten muss. Das zeigt der Young Economy Tracker, eine repräsentative Befragung von 16- bis 25-Jährigen, ergänzt um qualitative Fokusgruppen.

Aus Sicht der Bundesregierung ist es nicht sinnvoll, die Vergütungsuntergrenze für Lehrkräfte in den Integrations- und Berufssprachkursen an die Entscheidung externer Dritter, zum Beispiel der Berufsschullehrkräfte, zu koppeln. Das schreibt die Regierung in ihrer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke.

Antwort des Senats auf eine Große Anfrage der Fraktion der CDU in der Bremischen Bürgerschaft.

Das Programm der BIBB Bildungskonferenz 2026 umfasst Impulse aus Wissenschaft und Praxis, zu Themen wie Berufsorientierung, Modernisierung von Berufen und betrieblicher Kompetenzentwicklung. An den Veranstaltungstagen können alle Beiträge aus dem Plenum im Livestream verfolgt werden.
BIBB-Bildungskonferenz am 27. – 28. Januar 2026

Die Arbeitslosenquote in Hamburg steigt und steigt. Sönke Fock, der Leiter der Hamburger Agentur für Arbeit, ordnet die Entwicklung ein.

Mittel der Jobcenter für „Verwaltungskosten“ und „Eingliederungsleistungen“ sowie Ausgaben in 2025 für „Leistungen zur Eingliederung in Arbeit“ im Bund und in den Ländern. Ein besonderer Blick auf das Jobcenter Bremen (Stadt): Von den in 2025 verfügbaren 58,3 Mio. € für Eingliederungsleistungen sind 15,3 Mio. € (26,5 %) nicht ausgegeben worden.

Die Deutschen sollen mehr arbeiten und weniger krankfeiern. Steuerreformen und flexible Arbeitszeiten sollen helfen. Was wirklich etwas bringt.

BDA-Stellungnahme zum Gesetzentwurf eines Dreizehnten Gesetzes zur Änderung des Zweiten Buches Sozialgesetzbuch und anderer Gesetze