Mit Stand Juni 2025 sind insgesamt rund 8,8 Millionen sozialversicherungspflichtig Beschäftigte in Deutschland in Engpassberufen tätig gewesen. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke hervor. Unter ihnen seien 1,3 Millionen Beschäftigte beziehungsweise 14,6 Prozent mit einer ausländischen Staatsangehörigkeit gewesen.
Im Ausbildungsjahr 2025/26 sind die tarifvertraglichen Ausbildungsvergütungen im Schnitt um 3,3 Prozent gestiegen. Mittlerweile gibt es nur noch sehr wenige Branchen, in denen Auszubildende im ersten Jahr laut Tarifvertrag weniger als 1.000 Euro im Monat erhalten.
Viele Unternehmen in Deutschland rechnen durch ihren Einsatz mit sinkenden Löhnen, wie eine Umfrage des Ifo-Instituts ergab. Und die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) berichtet, dass KI die Einstiegschancen am Arbeitsmarkt erschwert.
Das Programm setzt eine Kofinanzierung durch die Bundesländer voraus, zu der mittlerweile nur noch fünf Länder bereit sind. Neben Kritik an der Wirksamkeit des Programms dürfte auch die Haushaltssituation der Länder eine Rolle spielen.
Die Senatorin für Arbeit, Soziales, Jugend und Integration, Dr. Claudia Schilling, hat Tina Heliosch als neue Geschäftsführerin der Arbeitsagentur Bremen-Bremerhaven empfangen. Heliosch leitet die Bremer Arbeitsagentur seit dem 1. August 2026, zuvor war sie fast zehn Jahre Chefin der Agentur für Arbeit Vechta und seit Oktober 2024 interimsweise auch der Agentur für Arbeit Osnabrück.
Die Bedeutung dieses Instrumentariums lag und liegt nicht nur in der Möglichkeit, auch mehrere Jahre lang eine Lohnkostenbezuschussung zu betreiben, sondern die Öffnung für alle Arbeitgeber, auch die „auf dem ersten Arbeitsmarkt“, für diese Förderung ist besonders hervorzuheben.
Vor allem Arbeitskräfte mit weniger als fünf Jahren Berufserfahrung haben mit niedrigeren Löhnen zu rechnen – das gab etwa jedes zweite Unternehmen an, das KI bereits nutzt. Bei Arbeitskräften mit mindestens fünf Jahren Berufserfahrung rechnen rund 40% mit Lohnkürzungen.
Das entsprach 6,0 % aller Erwerbstätigen im Alter von 15 bis 64 Jahren, die nicht in Ausbildung, Studium oder Freiwilligendienst waren (Kernerwerbstätige). Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach Erstergebnissen des Mikrozensus mitteilt, ist der Anteil in den vergangenen zehn Jahren leicht zurückgegangen: 2015 hatte er noch bei 7,0 % gelegen.
Die Lebensarbeitszeit in den EU-Mitgliedsstaaten wird jedes Jahr ein bisschen länger. Doch was bleibt, sind die großen Unterschiede zwischen den Staaten.
Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt auf Basis von Erstergebnissen des Mikrozensus 2025 weiter mitteilt, lag die Quote atypisch Beschäftigter bei 19,2 %. Damit blieb das Niveau im Vergleich zum Vorjahr stabil (2024: 19,1 %).
Die Erwerbsbeteiligung junger Menschen ist seit 2015 deutlich gestiegen – ganz anders, als es gängige Klischees über die Generation Z vermuten lassen. Sie hat selbst in jüngster Zeit trotz Wirtschaftskrise nochmal deutlich zugelegt. Jüngere, insbesondere Studierende, arbeiten überproportional häufig in der Gastronomie und im Einzelhandel.
Setzen Unternehmen derzeit Stellenabbau-Programme früher um als geplant? Die Rentenreform könnte ein Grund dafür sein. Zumindest, wenn auch über Altersteilzeit-Lösungen abgebaut werden soll. Arbeitsmarkt-Experten sehen darin aber kein Problem.
Ohne Eingewanderte und ihre Nachkommen wäre der Anteil junger Menschen in der Gesamtbevölkerung niedriger. Bei der Bevölkerung ohne Einwanderungsgeschichte lag der Anteil junger Menschen von 15 bis 24 Jahren im Jahr 2025 bei 8,5 %. In der Bevölkerung mit Einwanderungsgeschichte waren dagegen 12,2 % im jugendlichen Alter.
Auf dieser Sitzung der Deputation für Arbeit sind folgende Vorlagen aus arbeitsmarktpolitischer Sicht von Interesse:
Ausschöpfungsquote des Eingliederungstitels im Jobcenter Bremen im ersten Halbjahr 2026 (Berichtsbitte der Fraktion der CDU) Vorlage 21/7845
Aktualisierung der finanziellen Absicherung der Beauftragung der Bremer Aufbau-Bank GmbH mit der Wahrnehmung und Durchführung der operativen Aufgaben nach dem Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz für die Freie Hansestadt Bremen Vorlage 21/7847 Vorlage 21/7847 Anlage
Programmrichtlinie „Beschäftigung & Qualifizierung in Bremerhaven“ im Rahmen der Allgemeinen Förderrichtlinie ESF Plus Bremen Vorlage 21/7848 Vorlage 21/7848 Anlage
„Teilhabe fördern: Sprach- und Integrationskurse für alle sicherstellen!“ – Bericht zur Prüfung der Anpassung des Angebots an kommunalen Sprachkursen Vorlage 21/7850
Sachstandsbericht zum Klima Campus (Berichtsbitte der Fraktion der CDU) Vorlage 21/7858
Sachstandbericht zur beruflichen Qualifizierung für alle: Teilzeitausbildung (TZBA) sichtbar und möglich machen! (Berichtsbitte der Fraktion der SPD) Vorlage 21/7859 Vorlage 21/7859 Anlage 1
Mündlicher Bericht zur Fast Lane für Fachkräfte Vorlage 21/7860
Anmerkung des Säzzers: Warum wird zunehmend mündlich berichtet, was sich außerhalb der Sitzung nicht nachvollziehen lässt und damit der öffentlichen Transparenz entzieht?
Mit den Förderprogrammen werden die Voraussetzungen geschaffen, um Betriebe zeitnah dabei zu unterstützen, ihr Ausbildungsengagement auszubauen und die Qualität der betrieblichen Ausbildung weiter zu stärken. Gleichzeitig sollen auch die Auszubildenden unterstützt und das Matching zwischen Betrieben und jungen Menschen verbessert werden. Insgesamt sind vier Millionen Euro vorgesehen.
Die von der Bundesagentur für Arbeit unterstützten Angebote sollen von Entlassung bedrohten Arbeitnehmern – etwa in der Autoindustrie – möglichst nahtlos zu einer Anschlussverpflichtung verhelfen. Bundesweit laufen derzeit 96 Drehscheiben. Die meisten sind in Baden-Württemberg (28), NRW (16) und Niedersachsen-Bremen (12).
Insgesamt ist die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge um 2,8 % oder 13 100 gesunken. Bereits im Jahr 2024 war die Zahl um 1,0 % zurückgegangen. Auffällig ist, dass die Zahl der deutschen Auszubildenden um 6 % oder 25 600 sank, während die der Auszubildenden ohne deutsche Staatsangehörigkeit um 18 % oder 12 400 Personen stieg.
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