Wie Integration in den Arbeitsmarkt gelingt

Cora Wernerus, Soziologin und wissenschaftliche Mitarbeiterin am iaw (Institut Arbeit und Wirtschaft) in Bremen, erforscht in einer qualitativen Studie, unter welchen Bedingungen Menschen aus Afghanistan, Syrien, Iran, Nigeria, Somalia und Eritrea, die ab 2015 zugewandert sind, auf dem Bremer Arbeitsmarkt angekommen sind. Dafür sucht sie noch Menschen, die von ihren Erfahrungen berichten.

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Zahlen zu Erstattungsbescheiden im SGB II

Im Jahresdurchschnitt 2024 haben rund 5,56 Millionen Leistungsberechtigte Leistungen nach dem SGB II bezogen, darunter 2,91 Millionen mit deutscher Staatsangehörigkeit und 2,65 Millionen mit ausländischer Staatsangehörigkeit. Zwischen 2021 und 2024 ist die Gesamtzahl der Leistungsberechtigten um 246.000 beziehungsweise 4,6 Prozent gestiegen. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion hervor.

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Beschäftigung von Drittstaatsangehörigen in Engpassberufen

Wie die Bundesregierung in ihrer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen ausführt, arbeiteten zu Jahresbeginn 2024 rund 690.000 Drittstaatsangehörige in Engpassberufen. Bis April 2025 stieg diese Zahl den Angaben zufolge kontinuierlich auf mehr als 790.000. Das entspreche einem Zuwachs von gut 100.000 Personen beziehungsweise etwa 15 Prozent.

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Deputation für Arbeit am 16.12.2025

Auf dieser Sitzung der Deputation für Arbeit sind folgende Vorlagen aus arbeitsmarktpolitischer Sicht von Interesse:


Bericht zum Umgang mit den Empfehlungen des Innenrevisionsberichts zur Aufklärung defizitärer Beträge in PPL 31 (Arbeit)
21/6265 Vorlage

Umsetzung der Beschlussfassung der Senatskommission Personalbedarfsermittlung und -planung vom 24.11.2025 bezüglich der Senatorin für Arbeit, Soziales, Jugend und Integration – Produktplan 31
21/6266 Vorlage

Erste Verordnung zur Änderung der Verordnung zur Durchführung des Ausbildungsunterstützungsfondsgesetzes
21/6267 Vorlage
21/6267 Anlage 1
21/6267 Anlage 2

Berufliche Qualifizierung für alle: Teilzeitausbildung (TZBA) sichtbar und möglich machen! (Bürgerschaftsbeschluss vom 18.06. und 19.06.2025)
21/6268 Vorlage

Sachstandsbericht zum Klima Campus (Berichtsbitte der Fraktion der CDU)
21/6269 Vorlage

Für Fachkräfte der Zukunft und einen wettbewerbsfähigen Wirtschaftsstandort – Klima Campus jetzt realisieren! (Bürgerschaftsbeschluss vom 17.06.2025)
21/6270 Vorlage

Mittel und Ausgaben für „Eingliederungsleistungen“ (SGB II) von Januar bis November 2025

Ein Blick auf die Mittel für „Verwaltungskosten“ (Bundesanteil) und „Eingliederungsleistungen“, die den Jobcentern im Haushaltsjahr 2025 zur Verfügung stehen, und auf die Ausgaben von Januar bis November 2025 für „Leistungen zur Eingliederung in Arbeit“ mit einem besonderen Blick auf die sich abzeichnende Nicht-Inanspruchnahme von Mitteln durch das Jobcenter Bremen (Stadt).

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Weniger Jobs, neue Anforderungen: So verändert sich die Automobilindustrie

Die deutsche Automobilindustrie steht unter Druck. Angetrieben durch Digitalisierung, Nachhaltigkeit und den Umstieg auf E-Mobilität verändert sich das Geschäftsmodell der Branche. Traditionelle Autobauer müssen sich zu Tech- und Mobilitätsunternehmen wandeln. Damit verändern sich auch die Anforderungen an die Beschäftigten der Auto-Industrie.

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Paritätischer Bericht zu Wohnarmut ist erschienen

Immer mehr arme Menschen werden noch ärmer durch ihre Wohnkosten. Das ergibt eine Expertise des Paritätischen Gesamtverbandes zum zweiten Mal in Folge. Demnach sind 5,4 Millionen mehr Menschen armutsgefährdet als nach konventionellen Berechnungen, die keine Wohnkosten, also Warmmiete und Strom, berücksichtigen. Statt 13 Millionen gelten demnach 18,4 Millionen Menschen in Deutschland als arm. Das sind 22,3 Prozent der Bevölkerung. Vor einem Jahr waren es noch 21,2 Prozent.

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Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung

Der Paritätische Gesamtverband bewertet den Entwurf des Siebten Armuts- und Reichtumsberichts der Bundesregierung als ernüchterndes Dokument der sozialen Schieflage in Deutschland. Der Bericht dokumentiere zudem nicht nur eine extreme Vermögensungleichheit, sondern zeige auch, dass soziale Ungleichheit in ungleicher politischer Teilhabe münde und so Demokratie und Zusammenhalt gefährde.

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BAMF-Asylentscheidungen und Asylanträge von Januar bis November 2025

Vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) wurden von Januar bis November 2025 insgesamt 288.320 Asylanträge entschieden. 27,2 Prozent waren „positive Entscheidungen“ – 38,4 Prozent weniger „positive Entscheidungen“ als von Januar bis November 2025 – die sich in 2025 deutlich anders zusammensetzen als im Vorjahr.

Asylsuchende insgesamt
Syrische Asylsuchende