Neue Integrationskursverordnung allein kann den Zugang zu Sprache nicht retten

Hierzu äußert sich Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbands, Dr. Joachim Rock: “Die Wiederöffnung der Integrationskurse für geflüchtete Menschen aus der Ukraine und einem Teil der EU-Bürger*innen ist ein wichtiges Signal. Sie kann jedoch nur dann Wirkung entfalten, wenn ausreichend Kursplätze zur Verfügung stehen. Mit den bislang für den Bundeshaushalt 2027 vorgesehenen 590 Millionen Euro droht das Gegenteil: endlose Wartezeiten statt schneller Integration.“

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Integrationskurse: Zulassungsstopp wird zum 1. August 2026 teilweise aufgehoben

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) hebt zum 1. August 2026 die im Februar verhängte Aussetzung der Zulassungen zu den Integrationskursen des Bundes nach Paragraf 44 Abs. 4 AufenthG teilweise auf. Demnach werden künftig im Rahmen der verfügbaren Kursplätze prioritär Ukrainerinnen und Ukrainer mit Aufenthaltserlaubnis nach Paragraf 24 AufenthG sowie deutsche und EU-Staatsangehörige ohne ausreichende Deutschkenntnisse für eine Erwerbstätigkeit zugelassen. Anmerkung des Säzzers: Trennen wir wieder nach Menschen erster und zweiter Klasse?

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Bundesverwaltungsamt und Bundesagentur für Arbeit erreichen zentralen Meilenstein in gemeinsamem Pilotprojekt

Ein Pilotprojekt des Bundesverwaltungsamtes (BVA) und der Bundesagentur für Arbeit (BA) zeige praxisnah, wie moderne, digitale Verwaltung funktioniert. Als verbindendes Ordnungsmerkmal dient die Identifikationsnummer (IDNr). Damit Behörden im Bedarfsfall die IDNr sowie aktuelle Basisdaten von Personen wie Name und Anschrift automatisiert abrufen können, hat das BVA das Fachverfahren zum Identitätsdatenabruf (IDA) entwickelt.

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50 Jahre Aktionsgemeinschaft Arbeitsloser Bürger „agab“ in Bremen

Aus einem Bildungsurlaub heraus gründeten Betroffene damals den Verein Aktionsgemeinschaft Arbeitsloser Bürger und Bürgerinnen e.V. (agab). Es ging um Rechte, um gegenseitige Hilfe, um Freizeitgestaltung, um Unterstützung im Umgang mit Ämtern – und von Beginn an auch um Öffentlichkeits- und Lobbyarbeit. Arbeitslosigkeit sollte nicht länger als Einzelschicksal verstanden werden, sondern als gesellschaftliche Herausforderung.

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Arbeitslosigkeit unter Personen mit akademischer Ausbildung: Zwischen Schlagzeilen und Arbeitslosenstatistik

Ein Blick auf die Entwicklung der Arbeitslosenquote unter Personen mit akademischer Ausbildung macht einen ambivalenten Eindruck. Seit 2022 steigt die Arbeitslosenquote unter Personen mit akademischer Ausbildung stetig. Im Zehnjahresvergleich befindet sie sich mit 3,3% im Jahr 2025 auf einem Höchststand. Dennoch entspricht diese Quote annähernd einem Wert, bei dem die Bundesagentur für Arbeit nahezu von Vollbeschäftigung ausgeht (∼3%).

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