
Weiterbildungen werden von Erwerbstätigen in Deutschland in relativ geringem Umfang in Anspruch genommen. Das zeigt eine Erhebung des Statistischen Amts der Europäischen Union (Eurostat).

Verbund arbeitsmarktpolitischer Dienstleister in Bremen
Kooperation statt Konkurrenz — Wege in Arbeit durch Fortbildung, Weiterbildung und Beschäftigung

Weiterbildungen werden von Erwerbstätigen in Deutschland in relativ geringem Umfang in Anspruch genommen. Das zeigt eine Erhebung des Statistischen Amts der Europäischen Union (Eurostat).

Eine Studie zeigt: KI-Kompetenzen steigern die Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Punkten können damit vor allem ältere und gering qualifizierte Bewerber. ein Gastbeitrag von Fabian Stephany, Dozent für KI und Arbeit am Oxford Internet Institute der Universität Oxford, Research Affiliate am Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft in Berlin, Fellow des Think Tanks Bruegel sowie Mitglied des Global Future Councils des World Economic Forums.

Ab Sommer 2026 soll die neue Grundsicherung das Bürgergeld ablösen. Der entsprechende Gesetzentwurf wird derzeit im Bundestag beraten. Klar ist schon jetzt: Die Reform bringt deutlich strengere Regeln für Miete und Wohnungsgröße mit sich. Für viele Haushalte könnte das höhere Eigenanteile oder sogar einen erzwungenen Wohnungswechsel bedeuten.

Nach Angaben des Bundesinnenministeriums wird der Zugang zu Integrationskursen, die die deutsche Sprache und Kenntnisse über das Leben in Deutschland vermitteln sollen, wieder an eine langfristige „Bleibeperspektive“ geknüpft. In diesem gerade begonnenen Jahr soll es vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) keine Zulassungen mehr für die Teilnahme an den Sprachkursen nach dem entsprechenden § 44 Absatz 4 des Aufenthaltsgesetzes geben – selbst wenn Plätze dafür frei wären.

m ESF Plus-Förderprogramm „MY TURN – Frauen mit Migrationserfahrung starten durch“ haben über 60 Projekte in ganz Deutschland von September 2022 bis Ende 2025 Frauen mit Migrationserfahrung für den Arbeitsmarkt aktiviert und auf dem Weg in Qualifizierung, Ausbildung und (sozialversicherungspflichtige) Beschäftigung begleitet. Fast die Hälfte der Frauen ist nach der Teilnahme in Beschäftigung oder Aus-/Weiterbildung.

Vom 1. Januar 2023 bis 30. November 2025 sind bundesweit rund 76.000 Vertreterinnen und Vertreter von Unternehmen, Kommunen, Jobcentern, Migrationsberatungsstellen und Migrantenorganisationen zu Fragen der Fachkräfteeinwanderung und betrieblichen Integration beraten worden. Das schreibt die Bundesregierung in einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion.

Diese Forderung hat Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Schulze erneut aufgegriffen. Das zuständige Bundesministerium reagiert skeptisch. Schulze selbst bekräftigt seinen Vorstoß und will nun einen Zeitplan vorlegen. Er halte die Debatte für absolut gerechtfertigt.

Ökonomen warnen vor Hürden beim Vorstoß von Sachsen-Anhalts Regierungschef Sven Schulze (CDU), Bürgergeld nur im Gegenzug für gemeinnützige Tätigkeiten zu zahlen.

Gestellt wurden im Januar 2026 lediglich 7.649 Erstanträge (48,7 Prozent weniger Asylerstanträge als im Januar 2025 – 71,0 Prozent weniger als im Januar 2024) und 3.793 Folgeanträge. Im Januar 2026 waren 928 der Asylerstantragstellenden (12,1%) in Deutschland geborene Kinder im Alter von unter einem Jahr.

Antwort des Senats auf eine Große Anfrage der Fraktion der FDP in der Bremischen Bürgerschaft.

Das dient im Wesentlichen der Vereinfachung und Beschleunigung der Anerkennungs-verfahren. So werden u.a. Bearbeitungsfristen verkürzt, es wird geregelt, dass auch englischsprachige Dokumente und Übersetzungen von im Ausland zugelassenen Dolmetscher:innen akzeptiert werden. Ferner wird geregelt, dass grundsätzlich keine Beglaubigungen mehr erforderlich sind, sondern stattdessen Kopien zur Antragstellung ausreichen.

Bremer Koalitionsparteien einigen sich auf die Eckwerte für die Haushalte 2026/2027.

Der vorliegende Bericht basiert auf einer Ad‑hoc‑Erhebung im Rahmen der IAB‑Online‑Personenbefragung „Arbeiten und Leben in Deutschland“ (IAB‑OPAL), zu der Geringqualifizierte im Alter zwischen 25 und 60 Jahren unabhängig von ihrem Erwerbsstatus eingeladen wurden. Knapp 61 Prozent der Teilnehmenden bezogen eigenen Angaben zufolge Bürgergeld.

Einführung einer Arbeitspflicht für Stütze-Empfänger – gefordert von Sachsen-Anhalt-Regierungschef Sven Schulze. Auf BILD-Anfrage erklärt Bundesarbeitsministerium Bärbel Bas: Arbeitslose in gemeinnützige Arbeit zu bringen, sei zu aufwendig, zu bürokratisch und zu teuer.

In unserer schnelllebigen Arbeitswelt wird die Fähigkeit, Neues zu lernen, immer wichtiger. Wie können Berufstätige, Studierende und Quereinsteiger ihre Kompetenzen erweitern? Welche Rolle spielen moderne Technologien und Förderprogramme?

Rund 9.000 Menschen sind in Bremerhaven nach aktuellen Zahlen arbeitslos. Konjunkturkrisen und Zollpolitik verschärfen die Lage. Hoffnungen liegen auf Hafeninvestitionen.

Steigende Unterkunftskosten, explodierende Verwaltungsausgaben und sinkende Vermittlungsquoten setzen kommunale Haushalte massiv unter Druck. Die Rechnungen landen in den Rathäusern.

Jeder der erwerbsfähigen Bürgergeldempfänger verursachte laut Berechnungen des Bremer Instituts für Arbeitsmarktforschung und Jugendberufshilfe (BIAJ) Verwaltungskosten von 2.046 Euro im Jahr. Die Kosten überstiegen damit erstmals die Grenze von 2.000 Euro. Vor zehn Jahren lagen sie noch bei 1.303 Euro pro Jahr.

Harte Sanktionen nützen kaum, wenn jemand gar nicht arbeiten will. Aber sie könnten die Falschen treffen, sagt Jana Sieberg, Jobcenter-Personalrätin.

Auf dieser Sitzung der Deputation für Arbeit sind folgende Vorlagen aus arbeitsmarktpolitischer Sicht von Interesse:
Mündlicher Sachstandsbericht zur Umsetzung der Arbeitsmarktstrategie
Vorlage 21/6676
Sachstandsbericht zum Klima Campus (Berichtsbitte der Fraktion der CDU)
Vorlage 21/6644
Azubi-Wohnprojekt Q45 (Berichtsbitte der Fraktion der SPD)
Vorlage 21/6645
Anmerkung des Säzzers: Das sind bislang sämtliche zu diesem Termin vorliegenden Tagesordnungspunkte und Vorlagen der staatlichen und städtischen Deputation für Arbeit.