
Der Bundesrechnungshof kritisiert den Entwurf des Haushalts für das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) für 2027 und identifiziert eine Schieflage in der Verwendung der Mittel für die Grundsicherung für Arbeitssuchende. Während die Verwaltungskosten seit mehreren Jahren die veranschlagten Zahlen übersteigen, werden die vorgesehenen Mittel für die Eingliederung in Arbeit (die zudem gegenseitig deckungsfähig sind) nicht ausgeschöpft. Nun sollen die Mittel für die Eingliederung in Arbeit auch als Deckungsreserve für berufsbezogene Deutschsprachförderung herangezogen werden.

