
Das Jobcenter im Landkreis Diepholz verzeichnet weniger vermittelte Personen. Der Jobcenter-Chef sieht dafür „komplexe Zusammenhänge“.

Verbund arbeitsmarktpolitischer Dienstleister in Bremen
Kooperation statt Konkurrenz — Wege in Arbeit durch Fortbildung, Weiterbildung und Beschäftigung

Das Jobcenter im Landkreis Diepholz verzeichnet weniger vermittelte Personen. Der Jobcenter-Chef sieht dafür „komplexe Zusammenhänge“.

Die Bundesregierung entscheidet, wie sie die Bundesmittel für das Jahr 2024 verteilt. Die Kürzungen treffen Arme und Arbeitslose besonders hart. „Die Lage ist relativ dramatisch“, sagt Dagmar Bez, Geschäftsführerin von AWO Bildung und Arbeit in Itzehoe. Auch das Bundesnetzwerk für Arbeit und soziale Teilhabe schlägt Alarm: „Die geplanten Kürzungen im Bundeshaushalt für Maßnahmen für Langzeitarbeitslose werden in zahlreichen Bundesländern vorauseilend vollzogen und die Folgen sind fatal“, heißt es in einer Mitteilung.

Der gemeinsame Auftakt des Projektes „Klimaschutz Guide“ und die Eröffnung des Umweltcontainers in Kattenturm brachte viele Projektbeteiligte zusammen. So sind neben dem Umweltressort und dem Quartiersmanagement Kattenturm auch energiekonsens, Visionskultur, WaBeQ, die Bremer Stadtreinigung und mehrere Wohnungsbaugesellschaften beteiligt.

Der jahrelange Boom des Onlinehandels hat die Nachfrage und die Umsätze in der Paketbranche deutlich steigen lassen. Gleichwohl verdienten Fachkräfte, also Beschäftigte, die üblicherweise eine zwei- bis dreijährige Berufsausbildung durchlaufen haben, bei Post- und Zustelldiensten weniger als Fachkräfte in der Gesamtwirtschaft.

Bei der Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse gab es im Land Bremen in den letzten Jahren einige Verbesserungen. So entstanden zusätzliche Qualifizierungsangebote und neue Sprachkurse für Menschen mit Migrationshintergrund, um deren Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu verbessern. Da die Finanzierung dieser Maßnahmen durch den Bund ausgelaufen ist, muss die Landesregierung Geld zur Verfügung stellen, damit die Angebote langfristig aufrechterhalten werden können. Zu diesem Ergebnis kommt eine jetzt veröffentlichte Studie des Instituts Arbeit und Wirtschaft (iaw) der Universität Bremen, die im Auftrag der Arbeitnehmerkammer entstand.

Die CDU/CSU-Fraktion will verhindern, dass die Bundesagentur für Arbeit (BA) zu einem „Verschiebebahnhof“ wird. Die Arbeitsvermittlung müsse gestärkt werden, statt Arbeitslosigkeit nur zu verwalten. Das schreiben die Abgeordneten in einem Antrag.

Beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) wurden von Januar bis Oktober 2023 insgesamt 267.384 Asylerstanträge gestellt, 67,5 Prozent) mehr als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Die Gesamtzahl der von Januar bis Oktober 2023 gestellten Asylerstanträge aus Europa (mit Türkei) übertraf mit 59.962 (darunter 45.086 mit türkischer Staatsangehörigkeit) die Gesamtzahl der Asylerstanträge von Asylsuchenden mit der Staatsangehörigkeit eines Staates in Afrika (30.763) erheblich. Anmerkung des Säzzers: Trotz Türkei-Abkommen ist die Türkei ein Herkunftsland (die Staatsangehörigkeit) vieler Asylsuchender?

Christoph Bornschein diskutiert mit der gerade gewählten Vorsitzenden der IG-Metall: Christiane Benner.

Wer ausbildet, wirkt dem Fachkräftemangel entgegen. Ein Unternehmer und eine Ausbildungsberaterin über die Vorteile, Auszubildende ins Team zu holen, und die Voraussetzung, die man als Betrieb mitbringen muss.

Nach Angaben der Beschäftigungsstatistik der Bundesagentur für Arbeit hat es im März 2023 rund 7,6 Millionen geringfügig Beschäftigte gegeben. Davon waren rund 4,3 Millionen ausschließlich geringfügig und rund 3,3 Millionen im Nebenjob geringfügig beschäftigt. Diese Zahlen nennt die Bundesregierung in einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke.

Der vom Kabinett beschlossene Haushalt für das kommende Jahr geht mit drastischen sozialen Kürzungen – von Hilfen für Arbeitslose über die Kinder- und Jugendhilfe bis zur Unterstützung Geflüchteter – mit Streichungen beim Umweltschutz sowie der Verweigerung erforderlicher Zukunftsinvestitionen einher. Mit ihren Kürzungsplänen schwäche die Bundesregierung die Stabilität unserer Demokratie, heißt es in einem gemeinsamen Brief an Fraktionsspitzen und Haushaltsausschuss.

Damit war die Produktion den vierten Monat in Folge rückläufig. Der Rückgang ist zu einem Großteil auf die Entwicklung in der Automobilindustrie zurückzuführen (saison- und kalenderbereinigt -5,0 % zum Vormonat). Weiterhin beeinflussten Rückgänge bei der Herstellung von elektrischer Ausrüstung (-4,4 %) und in der Pharmaindustrie (-9,2 %) das Gesamtergebnis negativ.

Verlieren die Deutschen die Lust auf Arbeit? Eine Langzeitbefragung zeigt: Viele wollen kürzertreten – aber das schon seit Langem. Und die Generation Z ist anders, als das Klischee besagt.

In Deutschland sind so viele Menschen erwerbstätig wie nie zuvor. Doch der Rekord täuscht nicht darüber hinweg, dass sich die Krise am Jobmarkt festgesetzt hat. Gleich mehrere Indikatoren zeigen das Ausmaß des Problems. Experten warnen nun vor einem „schwierigen Winter“.

Wie wird das Bürgergeld-Gesetz in den Jobcentern umgesetzt und wahrgenommen? Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) ist mit der Evaluation der Bürgergeld-Reform beauftragt. Interview mit Dr. Philipp Ramos Lobato und Dr. Sarah Bernhard vom IAB über die Online-Jobcenter-Befragung.

Die Integration klappt gut über Arbeit, da sind sich alle einig. Doch Grundlage ist die deutsche Sprache – und die ist für die geflüchteten Menschen schwierig.

Gute Verdienstmöglichkeiten stünden an erster Stelle, der gesellschaftliche Zweck des Berufs sei nachrangig. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung der Wirtschaftsjunioren Deutschland (WJD) unter jungen Menschen im Alter von 15 bis 25 Jahren.

Seit sie ihren Job im Getränkemarkt als Schwangere wegen der damaligen Corona-Regeln an den Nagel hing, hat sie jeden Monat mehr übrig als zuvor. Wie sie das macht, verrät sie anderen auf ihrem TikTok-Kanal „Budgeting with Bürgergeld“, schreibt die BILD-Zeitung. Anmerkung des Säzzers: Verblüffend. Fakten? Egal. Bleiben 1.495,50 € für sechs Personen zum Leben. Ein Vorbild für BILD.

Die Jobcenter haben einen miesen Ruf. Doch wie geht es den Menschen, die dort beschäftigt sind und jetzt auch noch Millionen von Geflüchteten in Arbeit bringen sollen? Und das mit insgesamt weniger Geld. 700 Millionen Euro will die Bundesregierung den Jobcentern kommendes Jahr wegkürzen. Innenansichten einer überforderten Behörde.

Der Wissenschaftliche Beirat beim Bundesjustizministerium empfiehlt eine Reform der sozialen Grundsicherung. Grundsatz ist eigentlich, dass sich Arbeit lohnen soll und netto mehr einbringt als Sozialleistungen – doch die Praxis sieht teils anders aus. Es wurde berechnet, welches Nettoeinkommen dem Haushalt bei verschiedenen Bruttoarbeitseinkommen bleibt, wenn er die maximalen Fürsorgeleistungen in Anspruch nimmt.