
Am Mittwoch, 16.10.2019, findet im Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung des Bundestages eine Anhörung zum Entwurf des Berufsbildungsmodernisierungsgesetzes statt.

Verbund arbeitsmarktpolitischer Dienstleister in Bremen
Kooperation statt Konkurrenz — Wege in Arbeit durch Fortbildung, Weiterbildung und Beschäftigung

Am Mittwoch, 16.10.2019, findet im Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung des Bundestages eine Anhörung zum Entwurf des Berufsbildungsmodernisierungsgesetzes statt.

70,3 % der Kernerwerbstätigen in Deutschland waren 2018 in einem Normalarbeitsverhältnis angestellt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, lag der Anteil der Beschäftigten in einem Normalarbeitsverhältnis an allen Kernerwerbstätigendamit erstmals seit 2002 wieder über der Marke von 70 %.

Die Grundrente stellt die Große Koalition auf eine harte Prüfung. Ohne Bedürftigkeitsprüfung begünstigt die Grundrente in vier von fünf Fällen Rentner, die keine steuerfinanzierte Hilfe brauchen. Selbst eine abgespeckte Prüfung der Einkommensverhältnisse wäre nicht treffsicher und käme deshalb teuer zu stehen. Das Problem verschämter Altersarmut vermögen die diskutierten Konzepte erst gar nicht zu heilen.

In den ersten drei Quartalen 2019 für „Eingliederungsleistungen“ wurden zusammen insgesamt 2,115 Milliarden Euro ausgegeben, 348 Millionen Euro mehr als in den ersten drei Quartalen 2018 (1,767 Milliarden Euro), aber lediglich 98 Millionen Euro mehr als in den ersten drei Quartalen des Bundestagswahljahres 2017 (2,017 Milliarden Euro).
Gemessen an den zugeteilten Bundesmitteln für „Leistungen zur Eingliederung nach dem SGB II“ im Haushaltsjahr 2019 wurden von Januar bis September 2019 (etwa 75 Prozent des Haushaltsjahres) lediglich 56,1 Prozent der zugeteilten (zugewiesenen) Mittel für diese Leistungen ausgegeben. In den Ländern (Jobcenter gE) reicht diese Ausschöpfungsquote von 45,6 Prozent in Hessen bis 73,0 Prozent im Saarland.
Zuweisung und Ausgaben für Eingliederungsleistungen 2012 bis 2019

Kreative Formen von Initiativbewerbungen und die Nutzung von Netzwerken spielen häufig eine wichtige Rolle, wenn besonders arbeitsmarktferne Langzeitleistungsbezieher von Arbeitslosengeld II wieder eine Stelle finden und so vom Arbeitslosengeld-II-Bezug unabhängig werden.
Das zeigt eine am Dienstag veröffentlichte Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB).

Die Leistungen für benachteiligte Kinder und Jugendliche seien in ihrer Höhe unzureichend und in der bestehenden Form schlicht nicht geeignet, Kinderarmut zu bekämpfen, Teilhabe zu ermöglichen und Bildungsgerechtigkeit sicherzustellen, kritisiert der Paritätische Wohlfahrtsverband.
Nach einer aktuellen Expertise der Paritätischen Forschungsstelle profitierten zuletzt weniger als 15 Prozent der Schülerinnen und Schüler unter 15 Jahren im Hartz-IV-Bezug von den sogenannten „soziokulturellen Teilhabeleistungen“, mindestens 85 Prozent der Leistungsberechtigten wurden in der Praxis dagegen nicht erreicht.

Die Einkommensungleichheit steigt auch nach ihrem vorläufigen Höchststand im Jahr 2005 weiter an. Durch eine zunehmende Konzentration der Einkommen an den Rändern vergrößert sich die Ungleichheit zusehends. Um eine tiefgreifende Spaltung der Gesellschaft zu vermeiden, müssen umfassende Umverteilungsmaßnahmen ergriffen werden.

Seit Jahren boomt der Arbeitsmarkt, inzwischen steigen auch die Löhne spürbar. Dennoch ist die Kluft zwischen Arm und Reich laut einer Untersuchung so groß wie nie zuvor.

Die IG Metall lädt alle vier Jahre zu ihrem Gewerkschaftstag ein. Der startet heute in Nürnberg. In diesem Jahr werden sich die Delegierten vor allem mit dem Strukturwandel und der Digitalisierung der Arbeit auseinandersetzen.

Im Regierungsentwurf des Bundeshaushalts 2020 sind für „Verwaltungskosten für die Durchführung der Grundsicherung für Arbeitsuchende“ insgesamt 5,1254 Milliarden Euro (2019: 5,100 Milliarden Euro) veranschlagt.

Im Regierungsentwurf des Bundeshaushalts 2020 sind für „Leistungen zur Eingliederung in Arbeit“ insgesamt 5,009 Milliarden Euro (2019: 4,904 Milliarden Euro) veranschlagt, davon 5,0052 Milliarden Euro für „Leistungen zur Eingliederung nach dem SGB II“ (2019: 4,860 Milliarden Euro).

Beschäftigte mit Migrationshintergrund nehmen im Durchschnitt seltener an beruflicher Weiterbildung teil als Beschäftigte ohne Migrationshintergrund. Eine überdurchschnittliche Teilnahmequote weisen dagegen beschäftigte Frauen mit Migrationshintergrund der zweiten Generation auf.
Das geht aus einer am Mittwoch veröffentlichten Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor

Im JubiLetter des Monats September möchte das Zentrum für Schule und Beruf (zsb) Ihnen/Euch den Nachfolger des Projektes AVA vorstellen: AVA im Quartier.
Unserem Mitglied alle Hochachtung für 25 Jahre Unterstützung für Jugendliche sowie junge Erwachsenen und herzlichen Glückwunsch.

Die Transformation hin zu einer (nahezu) emissionsfreien Wirtschaft und Gesellschaft ist mit einer ganzen Reihe von Herausforderungen verbunden. Zunehmend rücken die ökonomischen und sozialen Kosten dieses notwendigen Transformationsprozesses in den Fokus. Dabei wird Klimaschutz oft gegen Wohlstand, wirtschaftliche Entwicklung und Arbeitsplätze ausgespielt.
Die Autor*innen einer Studie knüpfen an diesem vermeintlichen Zielkonflikt an, indem sie die Konfliktfelder aufzeigen und zehn zentrale Kritikpunkte faktenbasiert analysieren.

Rigorose Umweltreformen seien eine Gefahr für die Beschäftigung in Deutschland, heißt es immer wieder. Eine neue Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) widerspricht.

Die Einführung des neuen Instruments „Teilhabe am Arbeitsmarkt“ (§ 16i SGB II), dessen Umsetzung und Wirkungen das IAB umfassend evaluieren wird, war ein überfälliger Schritt zur Weiterentwicklung der Grundsicherung für Arbeitsuchende.

Der Chef der Arbeitsagentur spricht sich dafür aus, Vermögen und Wohnung bei Hartz IV länger unangetastet zu lassen. Einen Anstieg der Grundsicherung sieht Detlef Scheele jedoch nur mit Vorsicht.

Die aktuellen Daten für September 2019, zusammengestellt vom Bremer Institut für Arbeitsmarktforschung und Jugendberufshilfe (BIAJ).
Im Ländervergleich reichten die Veränderungsraten (Vorjahresvergleich) bei den registrierten Arbeitslosenvon -9,5 Prozent in Mecklenburg-Vorpommern bis +6,7 Prozent im Saarland (Bund: -1,0 Prozent; Land Bremen: +4,4 Prozent; Stadt Bremen: +5,6 Prozent; Bremerhaven: +0,0 Prozent).

„Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung haben im September abgenommen. Das Beschäftigungswachstum hält an, verliert aber an Schwung, und die Nachfrage der Unternehmen nach neuen Mitarbeitern ging auf hohem Niveau wiederholt zurück.“, sagte der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), Detlef Scheele, anlässlich der monatlichen Pressekonferenz in Nürnberg.

Die Arbeitslosigkeit bei älteren Menschen über 55 Jahren ist in Deutschland weiter auf dem Rückmarsch. Das geht aus Statistiken hervor, die die Bundesagentur für Arbeit (BA) zur Verfügung gestellt hat.