
Tarifverdienste im Jahr 2024 um 4,8 % gestiegen

Die Tarifverdienste in Deutschland einschließlich Sonderzahlungen waren im Jahr 2024 um 4,8 % höher als im Vorjahr. Ohne Sonderzahlungen nahmen die Tarifverdienste im Jahr 2024 um 4,3 % zu. Im selben Zeitraum erhöhten sich die Verbraucherpreise um 2,2 %. Damit stiegen die Tarifverdienste erstmals seit dem Jahr 2020 wieder stärker als die Verbraucherpreise.
Steuerberater dürfen ab sofort für ihre Mandanten im Portal des Ausbildungsunterstützungsfonds melden

Ab sofort können Steuerberater die digitale Meldung für den Ausbildungsunterstützungsfonds für ihre Mandanten tätigen. Nun wurde die neue Zusatzfunktion im digitalen Meldeportal freigeschaltet.
Arbeitsmarkt im Februar 2025

„Die konjunkturelle Schwäche bleibt auch im Februar am Arbeitsmarkt sichtbar. Die Arbeitslosigkeit hat sich gegenüber Januar nur geringfügig verringert.“, sagte der Vorstand Regionen der Bundesagentur für Arbeit (BA), Daniel Terzenbach, heute anlässlich der monatlichen Pressekonferenz in Nürnberg.
Mitteilung lesen
Monatsbericht zum Arbeits- und Ausbildungsmarkt lesen
Erwerbstätige in den Stadtstaaten Berlin, Hamburg und Bremen

Sechs BIAJ-Abbildungen zur Entwicklung der Zahl der in den drei Stadtstaaten Berlin (BE), Hamburg (HH) und Bremen arbeitenden bzw. wohnenden Erwerbstätigen in den Jahren 2000 bis 2023 (Wohnort) bzw. 2024 (Arbeitsort).
Bezahlkarte für Geflüchtete wird Anfang März ausgegeben

Die Bezahlkarte für Geflüchtete soll ab Anfang März ausgegeben werden. Die Karte wird ausgehändigt an alle Personen, die Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz (Paragrafen 2 und 3 AsylBLG) beziehen, über 18 Jahre alt sind und nicht über ein eigenes Konto bei einer Bank oder Sparkasse verfügen.
Beschäftigte mit Einwanderungsgeschichte in vielen Mangelberufen überdurchschnittlich stark vertreten

Ob im Bau, in der Lebensmittelindustrie, der Gastronomie, der Pflege oder im Personen- und Güterverkehr: In vielen Engpassberufen sind Beschäftigte mit Einwanderungsgeschichte überdurchschnittlich stark vertreten.
Aufenthaltserlaubnisse für Geflüchtete aus der Ukraine werden automatisch verlängert

Die Aufenthaltserlaubnisse nach Paragraf 24 Aufenthaltsgesetz (AufenthG), die geflüchteten Personen aus der Ukraine ausgestellt wurden, werden um ein weiteres Jahr, bis zum 4. März 2026, verlängert
Ohne Deutsch keinen Job? Der lange Weg in den Arbeitsmarkt

Laut einer Studie verlangen zwei Drittel der Betriebe ein gutes Sprachniveau von Zuwanderern. Die Chancen auf eine Arbeit stehen mit geringen Deutschkenntnissen schlecht. Reichen die angebotenen Sprachkurse, um auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen? Der BR hat beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge nachfragt. Laut der Behörde beträgt die durchschnittliche Wartezeit auf einen Kurs deutschlandweit rund sieben Wochen. Zudem stünden bundesweit ausreichend Plätze zur Verfügung, schreibt das Bundesamt.
Machbarkeitsstudie „Zentralisierung der Erwerbsmigrationsverfahren“

Die Bundesregierung hat auf Anforderung des Deutschen Bundestags das Beratungsunternehmen PD – Berater der öffentlichen Hand GmbH – mit einer Studie zu möglichen weiteren Effizienzgewinnen durch Digitalisierung und Zentralisierung in der Migrationsverwaltung beauftragt. Die vorgelegte Studie befasst sich mit wichtigen Fragen der Erwerbsmigration und entwickelt Empfehlungen.
Bürgergeld-Ausgaben von 2010 bis Januar 2025

In den 12 Monaten von Februar 2024 bis Januar 2025 wurden vom Bund insgesamt 29,201 Milliarden Euro für das „Bürgergeld“ ausgegeben – 3,024 Milliarden Euro (11,6 Prozent) mehr als die 26,177 Milliarden Euro ein Jahr zuvor (Februar 2023 bis Januar 2024).
Jugendfarm nur noch auf Sparflamme
Welche Unterstützung benötigen Menschen mit psychischen Erkrankungen für ihre berufliche Rehabilitation?

Eine qualitative Studie zeigt: Für einen erfolgreichen Verlauf der Rehabilitation und einen nachhaltigen Übergang in den Arbeitsmarkt ist ein gutes Zusammenspiel der zuständigen Akteure, eine kontinuierliche Betreuung beim Beschäftigungsübergang und ausreichend Zeit und Flexibilität während der Rehabilitation erforderlich.
Gesetze im Test − Das Kurzarbeitergeld

Was haben Gesetze tatsächlich bewirkt? Das Kurzarbeitergeld galt in der Coronakrise als das perfekte Instrument zur Stabilisierung des Arbeitsmarktes. Ausgerechnet von Simon Jäger (MIT) kommt jetzt aber ein gegenläufiges Urteil. Der Ökonom und Berater von Wirtschaftsminister Robert Habeck evaluierte das Kurzarbeitergeld zwischen 2009 und 2021.
Jahresrückblick 2024 – Engpässe für Energiewende trotz sinkender Fachkräftelücke

Im Jahr 2024 ist die Anzahl der Stellen, die rechnerisch nicht mit passend qualifizierten Arbeitslosen besetzt werden können, auf 487.029 zurückgegangen. Hintergrund ist ein Rückgang der offenen Stellen bei gleichzeitig steigender Arbeitslosenzahl. Insbesondere in Berufen, die für die Energiewende benötigt werden, fehlen weiterhin zahlreiche Fachkräfte.
Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte in den Arbeits- und Wohnorten Berlin, Hamburg und Bremen

Ein vergleichender Blick auf die in den Stadtstaaten Berlin, Hamburg und Bremen (Land) arbeitenden bzw. die in diesen Ländern wohnenden sozialversicherungspflichtig Beschäftigten am 30. Juni 2024 – insgesamt und darunter ohne deutsche Staatsangehörigkeit.
Land Bremen fehlen Millionen für Arbeitsförderung

Die Senatorin für Arbeit (Arbeitsministerium) hat sich gehörig verkalkuliert. Die Mittel aus dem Europäischen Sozialfonds, Teil des Beschäftigungspolitischen Aktionsprogramms des Landes Bremen, sind bereits weitgehend aufgebraucht. 14,4 Mio. € sind im Vorgriff ausgegeben worden, die nun fehlen.
Wie weiter mit öffentlich geförderter Beschäftigung in der Stadtgemeinde Bremen?

Der Bund verabschiedet sich schrittweise aus der Unterstützung für Langzeitarbeitslose. Das darf aber nicht bedeuten, dass die Kommune sich ebenfalls aus der Arbeitsmarktpolitik verabschiedet.
Spielerisch zur Gleichberechtigung?

Als Beitrag zum 8. März, dem Weltfrauentag, bieten die Bremer Spiele-Tage unter dem Motto „Spielerisch zur Gleichberechtigung“ ein vielseitiges Angebot rund um das Thema Gender und Gesellschaftsspiele an. Hierfür kooperiert die Veranstalterin, die Bremer Volkshochschule (VHS), mit der Zentralstelle der Landesfrauenbeauftragten (ZGF).
Knapp 300.000 Menschen aus der Ukraine gehen in Deutschland einer Arbeit nach

Unter den Berufstätigen befanden sich 245.200 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte. Mehr als die Hälfte von ihnen ging im Juni 2024 einer Arbeit als Fachkraft nach.

