
Den Mindestlohn auf 15 Euro anheben? Das wäre gut für die Wirtschaft – trotz mancher Nachteile. Ein Kommentar von Marcel Fratzscher, Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) und Professor an der Humboldt-Universität zu Berlin.

Verbund arbeitsmarktpolitischer Dienstleister in Bremen
Kooperation statt Konkurrenz — Wege in Arbeit durch Fortbildung, Weiterbildung und Beschäftigung

Den Mindestlohn auf 15 Euro anheben? Das wäre gut für die Wirtschaft – trotz mancher Nachteile. Ein Kommentar von Marcel Fratzscher, Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) und Professor an der Humboldt-Universität zu Berlin.

Zu dieser Fragestellung kamen am 15. Mai rund 20 Führungskräfte der Jobcenter zu einem Werkstattgespräch in Stuttgart zusammen. Während neue Prozesse wie der Kooperationsplan schon gut etabliert sind, wurde in den Diskussionen auch deutlich, dass die Einführung des Bürgergeld-Gesetzes vor Ort zuletzt von Aufgaben wie dem Job-Turbo überlagert wurde.

Arbeitskräftemangel gilt zusehends als die größte Bedrohung unseres Wohlstands. Dabei kann eine Wirtschaft auch gut funktionieren, wenn nicht stetig billige Arbeitskräfte nachkommen. Die Umstellung schafft Verlierer und viele Gewinner

Das IAB hat seine Forschungsergebnisse in einem virtuellen Workshop präsentiert. Mehr als 300 Interessierte, im Wesentlichen aus Jobcentern und Regionaldirektionen, nahmen daran teil. Die Bilanz von Wissenschaft und Praxis fällt dabei gleichermaßen positiv aus. Angesichts der angespannten Haushaltslage des Bundes wird die langfristige Finanzierbarkeit gerade des Instruments „Teilhabe am Arbeitsmarkt“ jedoch mit einiger Sorge betrachtet.

Laut einer Befragung aus den Jahren 2021 und 2022 haben sich 20 bis 30 Prozent der Geförderten in den Programmen „Eingliederung von Langzeitarbeitslosen“ und „Teilhabe am Arbeitsmarkt“ in den ersten beiden Förderjahren weitergebildet.

Wie kann eine nachhaltige Integration in Arbeit gelingen? Und welche Angebote sind besonders effektiv? Über diese und weitere Fragen spricht Sylke Schwanhold, Geschäftsführerin des Jobcenters im Landkreis Celle, im Interview.

Die Bundesagentur für Arbeit (BA) hat ein aktualisiertes Kommunikationskonzept für die Zulassung von Trägern und Maßnahmen nach AZAV veröffentlicht. Das Konzept stellt transparent die Rollen, Aufgaben, Zuständigkeiten und die Kommunikation in dem komplexen Geschehen dar.

Nach den ersten Entwürfen für den Doppelhaushalt 2024/25 des Landes Bremen sollte der Bereich der durch die senatorische Behörde für Kinder und Bildung (SKB) geförderten Weiterbildung (Wb) um pauschal 8 Prozent gekürzt werden. Durch die Rücknahme der geplanten Kürzungen in der Weiterbildung hat Politische Bildung nun Planungssicherheit bis einschließlich 2025.

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann fordert bei einer Verlängerung des Schutzstatus für ukrainische Flüchtlinge ein Ende des Bürgergelds.

Studie des McKinsey Global Institute: Bis 2030 können rund 30% der aktuellen Arbeitsstunden durch Technologie, inklusive generativer KI, automatisiert werden. Schnelle Anpassungen des Arbeitsmarktes nötig: Bis zu 3 Millionen Berufswechsel in Deutschland bis 2030 erwartet.

Wer Sozialhilfe empfängt, wird oft stigmatisiert. Viele Menschen nehmen das Geld deshalb gar nicht erst in Anspruch.

Von Januar bis April 2024 wurden vom Bund für das „Bürgergeld“ insgesamt 15,2 Prozent mehr als im entsprechenden Vorjahreszeitraum (Januar bis April 2023). Von der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (BA) wurde von Januar bis April 2024 ein durchschnittlicher Bestand von 5,542 Millionen Regelleistungsberechtigten (RLB) berichtet, 0,9 Prozent mehr als im entsprechenden Vorjahreszeitraum.

Ob im Praktikum, dem praktischen Teil der beruflichen Ausbildung, der studentischen Nebentätigkeit oder bereits im Vollzeitjob: Knapp zwei Drittel der 18- bis 24-Jährigen (64 %) gingen 2023 aber auch einer Beschäftigung nach.

Antwort des Senats auf eine Kleine Anfrage der Fraktion der CDU in der Bremischen Bürgerschaft.

Das Projekt Quartiersbezogene Unterstützung von Geflüchteten – Bremen Mitte endet vorzeitig und so sind die im Projekt involvierten Personen auf der Suche nach neuen Anknüpfungs- und Arbeitsmöglichkeiten.

Vom 27. Mai bis 29. Mai veranstaltet die BA im Rahmen des Job-Turbos zum zweiten Mal digitale Aktionstage, um arbeitsuchende Geflüchtete und Unternehmen zusammenzubringen. Geflüchtete können virtuell verschiedene Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber treffen und die Einstiegs-, Praktikums- und Qualifizierungsmöglichkeiten in einer kompakten Stunde hautnah kennenlernen.

Immer mehr Menschen aus dem Ausland absolvieren in Deutschland eine Ausbildung. Ihr Anteil an den sozialversicherungspflichtig beschäftigten Auszubildenden wächst seit Jahren kontinuierlich an.

Im Ruhrgebiet waren 2023 15,4 Prozent der Menschen im Alter von 0 Jahren bis zur gesetzlichen Regelaltersgrenze auf Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts nach dem SGB II (Hartz IV) angewiesen. Im Land Bremen galt dies in 2023 für durchschnittlich 17,7 Prozent.

Jeder achte erwerbsfähige Deutsche kann nicht richtig lesen und schreiben. In der Stadtbibliothek Bremerhaven wollen die AWO und das Arbeitsförderungs-Zentrum (AFZ) in einer Ausstellung Verständnis für das Problem schaffen — und Betroffene erreichen.

Die Stille Reserve am Arbeitsmarkt wächst auf 3,2 Millionen Menschen. Trotzdem will die Ampel nicht am Recht auf Teilzeit rütteln.