„Es ist längst überfällig für Langzeitarbeitslose langfristig angelegte Fördermaßnahmen im SGB II zu verankern. Nur so erhalten sie eine realistische Chance wieder in den Arbeitsmarkt eingegliedert zu werden“, sagt Caritas-Präsident Peter Neher anlässlich der Beratung des Teilhabechancengesetzes im Bundeskabinett.
Allerdings ist die Zielgruppe im Gesetz derart eng gefasst, dass die avisierte Teilnehmerzahl wohl kaum erreicht wird.


Fazit des Bundesnetzwerks für Arbeit und soziale Teilhabe aus dem Kurzprotokoll:
Mit staatlich geförderten Jobs will die Regierung Langzeitarbeitslose zurück ins Berufsleben holen. Doch die Zuschüsse seien zu niedrig, kritisiert l
Die Bundesagentur für Arbeit hält den Gesetzentwurf, der diesen Mittwoch vom Bundeskabinett beschlossen werden soll, für noch nicht ausgereift, schreibt das Handelsblatt in der heutigen Ausgabe.
Hunderttausende Menschen in Deutschland sind dauerhaft arbeitslos. Heute will das Kabinett einen Gesetzentwurf beschließen, der Abhilfe schaffen soll. Kritik gibt es trotzdem.
Die Vorstellung des Arbeitsministeriums zum neuen Regelinstrument „Teilhabe am Arbeitsmarkt“ werden immer konkreter. Und damit die Zielgruppe immer kleiner, sagt „O-Ton Arbeitsmarkt“.
Sozialversicherungspflicht und Bezahlung nach Tarif – diese beiden Prinzipien müssen für den Sozialen Arbeitsmarkt gelten, der morgen im Bundeskabinett beschlossen werden soll.
Statement von Helmut Dedy, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städtetages, gegenüber der „Berliner Zeitung“ zum Entwurf von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil für einen sozialen Arbeitsmarkt für Langzeitarbeitslose.
Wenn Maschinen immer mehr Arbeit übernehmen, brauchen wir ein bedingungsloses Grundeinkommen, meint der Philosoph Richard David Precht. Der Politologe Christoph Butterwegge hält das für falsch: Ein Grundeinkommen höhle den Sozialstaat aus.
Aktuell suchen viele Betriebe nach Fachkräften und manche Stellen bleiben längere Zeit unbesetzt, obwohl im Jahresdurchschnitt 2018 voraussichtlich gut 2,3 Millionen Menschen arbeitslos sind. Etwa 850.000 von ihnen haben seit einem Jahr oder länger keinen Job.
Die Fraktion der CDU hat eine Anfrage für die Fragestunde der Stadtbürgerschaft zu den Lernangeboten in der zweiten Phase der Bremer Integrationsqualifizierung (BIQ II) gestellt.
Die Bundesarbeitsgemeinschaft Arbeit e.V. (bag arbeit) bietet am 18. September 2018 in Hannover das Semina
Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) hat mit Bearbeitungsstand vom 29.06.2018 einen neuen Referentenentwurf für das
Am 28. Juni 2018 ist das Projekt BIQ zur Vorbereitung und Unterstützung von zugewanderten/geflüchteten jungen Erwachsenen beim Übergang in eine Einstiegsqualifizierung oder Ausbildung gestartet.
Ergänzend zum Beschäftigungsförderungsprogramm LAZLO sind zur Jahresmitte nun auch die ersten Stellen des ergänzenden Programms „Perspektive Arbeit Saubere Stadt“ (PASS) besetzt worden.
Der Deutsche Landkreistag hat weitere Vorschläge zur Bekämpfung der Langzeitarbeitslosigkeit vorgelegt. In Bezug auf den Ausbau des Sozialen Arbeitsmarktes begrüßte er das geplante SGB II-Teilhabechancengesetz mit neuen Regelinstrumenten für Langzeitarbeitslose Menschen.
Im Report des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans -Böckler-Stiftung wird gezeigt, die Einführung des gesetzlichen Mindestlohns habe mit dazu beigetragen, dass Deutschland auf einem stabilen Wachstumskurs ist, der nicht nur auf Exporterfolgen, sondern auch auf einem stabilen Wachstum der Binnennachfrage, dank einer besseren Lohnentwicklung, beruht.
Alleinerziehende sind hoch motiviert und wollen auf eigenen Beinen stehen, sagt Ingo Schierenbeck, Bremer Arbeitnehmerkammer, in einem Interview mit der tageszeitung (taz).