
CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann: „Wir wollen diejenigen unterstützen, die Hilfe brauchen. Und wir wollen an diejenigen ran, die den Staat hinters Licht führen.“

Verbund arbeitsmarktpolitischer Dienstleister in Bremen
Kooperation statt Konkurrenz — Wege in Arbeit durch Fortbildung, Weiterbildung und Beschäftigung

CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann: „Wir wollen diejenigen unterstützen, die Hilfe brauchen. Und wir wollen an diejenigen ran, die den Staat hinters Licht führen.“

Die Bundesregierung will das Bürgergeld durch eine „neue Grundsicherung“ ersetzen. Besonders an der SPD wird deshalb Kritik geübt. Bei einer digitalen Mitgliederkonferenz hat SPD-Parteichefin Bärbel Bas nun mit einigen Gerüchten aufgeräumt.

Die Möglichkeiten zur Arbeitsförderung im SGB II (Zweites Buch Sozialgesetzbuch) haben sich bewährt und werden dies auch in Zukunft tun. Diese Ansicht vertritt die Bundesregierung in einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen und verteidigt die Aufstockung der Mittel für das Budget für Eingliederung um eine Milliarde Euro. Anmerkung des Säzzers: Das Jobcenter Bremen hat im Jahr 2024 von allen Jobcentern mit den prozentual drittniedrigsten Ist-Ausgaben für Verwaltungskosten gearbeitet.

Die Einschränkungen könnten sogar noch weiter gehen als bislang geplant. Dies ist das Ergebnis eines verfassungsrechtlichen Gutachtens. Geschrieben hat das Gutachten der frühere Präsident des Bundessozialgerichts Prof. Dr. Rainer Schlegel im Auftrag der arbeitgeberfinanzierten „Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft“.

Die Bundesregierung prüft derzeit noch, wie der Wegfall der Karenzzeit für Fälle mit unverhältnismäßig hohen Kosten für die Unterkunft im SGB II konkret ausgestaltet werden soll. Das schreibt sie in einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion.

Die Mädchengruppe „Wilder Westen“ (IZSR − Initiative zur sozialen Rehabilitation e.V.) ist ein offenes Angebot für Mädchen zwischen elf und 16 Jahren im Stadtteil Gröpelingen. Geleitet wird das Projekt von einer 26-jährigen Sozialarbeiterin und unterstützt von einem kleinen Hund.

Ein Blick auf die verfügbaren Mittel für „Verwaltungskosten“ und „Eingliederungsleistungen“ sowie auf die Ausgaben für „Leistungen zur Eingliederung in Arbeit“ im Bund und in den Ländern mit einem besonderen Blick auf das Jobcenter Bremen (Stadt).

Mehr als 100.000 Geflüchtete hat ein Programm der Ampelregierung in Arbeit gebracht. Nun will die schwarz-rote Koalition sparen – womöglich an genau der falschen Stelle. „Ohne Jobcenter-Beratung und begleitende Maßnahmen der Bundesagentur für Arbeit würde ein zentraler Mechanismus der Arbeitsmarktintegration entfallen“, sagt Kseniia Gatskova, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB).

Mit einer Wiedersehensfeier wurde am vergangenen Samstag (11. Oktober 2025) an die Ankunft der ersten 80 Geflüchteten in der Turnhalle in Borgfeld vor zehn Jahren erinnert. Die meisten von ihnen waren dabei, viele ehemalige und bis heute aktive Ehrenamtliche und Gäste. Darunter auch Bürgermeister Andreas Bovenschulte, der an die Erfolgsgeschichte des Engagements in Borgfeld erinnerte.

Die ZGF und die Arbeitnehmerkammer in Bremerhaven laden ein zu der Veranstaltung „Arbeit gerecht gestalten – aber wie?“. Die Arbeitslosenquote von Frauen in Bremerhaven liegt mit rund 15 Prozent deutlich über dem bundesweiten Durchschnitt von sechs Prozent. Die Veranstaltung thematisiert, wie eine erfolgreiche geschlechtergerechte Arbeitsmarktpolitik aussehen sollte, welche Angebote notwendig sind und welche Rolle lokalen Unternehmen dabei spielen.
29. Oktober, 18 – 21 Uhr, Arbeitnehmerkammer Bremerhaven, Barkhausenstraße 16

Nach Angaben der Statistik der Bundesagentur für Arbeit haben im Zeitraum Januar bis Juni 2025 rund 56.700 Teilnehmende mit syrischer Staatsangehörigkeit eine arbeitsmarktpolitische Maßnahme begonnen. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion hervor.

Nicht alle Jobcenter haben Strategien, wie sie mit psychischen Problemen von Leistungsberechtigten umgehen, vieles liegt in den Händen der Fachkräfte. Diese könnten durch eine stärkere Qualifizierung, ergänzt durch fachliche Leitlinien, besser unterstützt werden.

Mancherorts quartieren Betrugsbanden mehrere Bürgergeldempfänger in Singlewohnungen ein, um hohe Mieten abzupressen. Arbeitsministerin Bärbel Bas will dagegen vorgehen. Anmerkung des Säzzers: Was hat das mit Bürgergeld oder neuer Grundsicherung zu tun? Nichts. Aber als populistische Schlagzeile allemal geeignet. Den „Deckel“ gab es bereits im Bürgergeld. Mehrfachbelegung von Wohnungen ist Betrug. Kriminell. Und als solches zu verfolgen und zu ahnden.

Ziel der Aktionswoche ist es, Praktika bundesweit noch stärker zu bewerben, damit junge Menschen praxisnahe Einblicke in Ausbildungsbetriebe erhalten und sich damit nachhaltig für den richtigen Ausbildungsberuf und -betrieb entscheiden können.

Der NRW-Arbeitsminister Karl-Josef Laumann begrüßt die Beschlüsse zum Bürgergeld, fordert aber weitere Entscheidungen: Die Länder müssten bei der Arbeitsverwaltung stärker mitreden, Arbeitsagenturen und Jobcenter enger zusammenarbeiten und Ein-Euro-Jobs eine Renaissance erleben.

DGB-Chefin Yasmin Fahimi warnt vor gesellschaftlicher Spaltung durch Debatten über Sozialkürzungen. Sie fordert stattdessen Investitionen in Industrie, Infrastruktur und erneuerbare Energien für Wirtschaftswachstum.

Die Bundesregierung hat ihre neue Grundsicherung vorgestellt. Wie Arbeitsmarktforscher Joachim Wolff, Institut für Arbeitsmarktforschung (IAB) die Vorschläge beurteilt.

Bürgergeld weg! E-Auto-Prämien neu! Drei Milliarden extra für den Straßenbau! Das sind die Kernpunkte der Reformagenda, auf die sich CDU, CSU und SPD geeinigt haben. Anmerkung des Säzzers: Eine Schlagzeile wie „Wir sind Papst“ vom 20. April 2005, einen Tag nach der Wahl Joseph Kardinal Ratzingers … und ähnlich aufgeladen mit Heilserwartung?

Das Bürgergeld ist bald passé. In Deutschland soll es offenbar wieder darum gehen, vor dem Jobcenter Angst zu haben.

Die neue Generation Alpha startet in den Arbeitsmarkt – mit neuen Ansprüchen und einem Misstrauen gegenüber dem System. Jugendforscher Simon Schnetzer erklärt, was wir von ihr lernen können und wie sich der Arbeitsmarkt verändern könnte.