
Master-Abschluss mit Note 1,3 – und trotzdem keine Stelle. Während Luisa Neumann eine Bewerbung nach der anderen schreibt, findet Ingenieur Thomas Nußbaum keine Nachwuchskräfte. Wie passt das zusammen? Eine Spurensuche.

Verbund arbeitsmarktpolitischer Dienstleister in Bremen
Kooperation statt Konkurrenz — Wege in Arbeit durch Fortbildung, Weiterbildung und Beschäftigung

Master-Abschluss mit Note 1,3 – und trotzdem keine Stelle. Während Luisa Neumann eine Bewerbung nach der anderen schreibt, findet Ingenieur Thomas Nußbaum keine Nachwuchskräfte. Wie passt das zusammen? Eine Spurensuche.

Da die vorgesehenen Änderungen und Verschärfungen in dem fast 100 Seiten umfassenden Dokument Gesetzesbegründung nur schwer erkennbar sind, stellen wir Synopsen zum Gesetzesentwurf bereit.

Die Sozialdeputation hat die Mittelverteilung für die nächste Förderperiode beschlossen. Sie umfasst den Zeitraum 2026 bis 2031.

Eine vom Institut zur Zukunft der Arbeit (IZA) im Auftrag der Bertelsmann Stiftung erstellte Analyse zeigt, wie bestehende arbeitsmarktpolitische Instrumente Übergänge heute unterstützen – und wo sie diese eher erschweren.

Mit der neuen Sozialreform der Bundesregierung gibt es schärfere Sanktionen für unkooperative Arbeitslose. Der Direktor des Diözesan-Caritasverbandes in Münster, Dominique Hopfenzitz, hält das nicht für zielführend.

Das Bundeskabinett hat den Gesetzentwurf zur Umgestaltung der Grundsicherung für Arbeitsuchende beschlossen. Mit dem Gesetz soll das Verhältnis zwischen Solidarität und Eigenverantwortung im Zweiten Buch Sozialgesetzbuch neu ausbalanciert werden.

Die Bundesregierung will das Bürgergeldsystem zu einer neuen Grundsicherung umgestalten. Wer arbeiten kann, soll künftig schneller in Arbeit vermittelt werden. Wer dabei nicht mitwirkt, muss mit Konsequenzen rechnen.

Zur heute von der Bundesregierung beschlossenen Reform des Bürgergelds
Anja Piel, DGB-Vorstandsmitglied: „Das heute von der Bundesregierung beschlossene Gesetz ist unsozial und ungerecht – und es bringt nicht einmal die erhofften Einsparungen. Den Staatshaushalt kann und darf man nicht auf dem Rücken der Menschen im Bürgergeld-Bezug sanieren. Das Parlament muss jetzt nachbessern.“

Antwort des Senats auf eine Große Anfrage der Fraktion der FDP in der Bremischen Bürgerschaft.

Stadt und Land bieten über 1.000 Plätze für Auszubildende, Dual-Studierende sowie Praktikantinnen und Praktikanten an. Das geht aus der Ausbildungsplanung 2026 hervor, die der Senat beschlossen hat.

Insgesamt werden zunächst rund 5,1 Millionen Euro ausgeschüttet an Betriebe, bei denen keine Nachweis- oder Einzelfallprüfung erforderlich war. Ab Anfang 2026 folgen sukzessive weitere Auszahlungen.

Die Bundesregierung betont in einer Antwort die Sinnhaftigkeit des Förderprogramms EhAP Plus des Europäischen Sozialfonds. Danach hatte die AfD-Fraktion in einer Kleinen Anfrage gefragt. Mit dem EhAP-Plus-Programm soll die Lebenssituation und die soziale Eingliederung von besonders benachteiligten neu zugewanderten Unionsbürgern und deren Kindern unter 18 Jahren sowie von Wohnungslosen oder von Wohnungslosigkeit bedrohten Menschen und deren Kindern unter 18 Jahren verbessert werden.

Ein Blick auf die „Verdienstunterschiede zwischen Frauen und Männern nach Alter im Jahr 2025“ mit Rückblick auf das Vorjahr 2024.

Frauen haben im Jahr 2025 in Deutschland pro Stunde durchschnittlich 16 % weniger verdient als Männer. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, erhielten Frauen mit 22,81 Euro einen um 4,24 Euro geringeren durchschnittlichen Bruttostundenverdienst als Männer (27,05 Euro).

Hilfebedürftige Geflüchtete aus der Ukraine sollen nach dem Willen der Bundesregierung künftig kein Bürgergeld mehr erhalten, sondern Leistungen für Asylbewerber. Daran gibt es Kritik.

Bei der neuen Grundsicherung werden die Regeln zur Übernahme der Wohnkosten strenger. Die Karenzzeit soll entfallen. Melanie Weber-Moritz, Präsidentin des Deutschen Mieterbunds, warnt: Schon jetzt haben Leistungsbeziehende große Probleme auf dem Wohnungsmarkt.

Der Deutsche Kulturrat, der Spitzenverband der Bundeskulturverbände, legt mit seiner Stellungnahme „Selbstständige Tätigkeit im Kultur- und Medienbereich rechtssicher und bürokratiearm gewährleisten – Scheinselbstständigkeit entschieden entgegentreten“ Eckpunkte für die Definition selbstständiger Tätigkeit vor.

Wie muss eine faire, bezahlbare und effiziente Grundsicherung aussehen und wo liegen die Probleme bei der Arbeitsmarkt-Integration? Ein empathischer und zugleich schonungsloser Gastbeitrag von Heinrich Alt, ehemaliges Vorstandsmitglied der Bundesagentur für Arbeit.

Die vorliegende Studie betrachtet die regionalen Unterschiede im Beschäftigungswachstum und ihre Einflussfaktoren im Zeitraum zwischen 2000 und 2023 mit einem Fokus auf die Bundesländer Niedersachsen und Bremen und deren Kreise und kreisfreien Städte. In diesem Zeitraum hat sich die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze in Niedersachsen im Bundesvergleich leicht überdurchschnittlich und jene in Bremen leicht unterdurchschnittlich entwickelt.

In diesem Interview spricht Professor David Green, Professor an der Vancouver School of Economics, über die Ergebnisse einer großen kanadischen Studie. Er erklärt, was das Grundeinkommen attraktiv macht, warum es oft nicht die von vielen erwarteten Hoffnungen erfüllt und welche Maßnahmen den bedürftigsten Menschen besser helfen könnten.