Der Rechnungshof Bremen hat in seinem Jahresbericht das Prüfungsergebnis für das Projekt Joboffensive veröffentlich. Zusammenfassend hat er festgestellt:
„Mit dem Modellprojekt Joboffensive verfolgte die Stadtgemeinde Bremen als kommunaler Träger des Jobcenters Bremen das – letztendlich nicht vollumfänglich erreichte – Ziel, in den Jahren 2013 und 2014 mithilfe verbesserter Betreuung 1.167 Leistungsberechtigte zusätzlich in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Damit sollten unter anderem kommunale Leistungen zwischen 2,6 Mio. € und 3,5 Mio. € eingespart werden. Um dies zu erreichen, beteiligte sich Bremen für den Projektzeitraum mit rund 882 T€ an den Ausgaben für zusätzliches Personal.
Zwar ist die Steigerung der Zahl der in den Arbeitsmarkt integrierten erwerbsfähigen Personen genauso als Erfolg zu bewerten wie die über die gesamte Projektdauer gelungene Refinanzierung der eingesetzten Mittel. Um die ursprünglichen Ziele und Einsparungen soweit wie möglich zu verwirklichen, wäre es jedoch geboten gewesen, die Ursachen für die sich abzeichnende Zielverfehlungen genauer zu analysieren. Mit dem Jobcenter zu vereinbarende praxisorientierte Maßnahmen hätten über bereits vorhandene Steuerungsimpulse hinaus bessere Ergebnisse ermöglichen können. Zumindest hätte es nahegelegen, Ziele auf realistische Größenordnungen zu reduzieren.“


Zwölf Jahre nach Einführung des SGB II seien viele Menschen nach wie vor langfristig von beruflicher und damit auch von sozialer Teilhabe ausgeschlossen. In einem gemeinsamen Positionspapier „Teilhabe am Arbeitsmarkt für alle“ zeigen der Deutsche Caritasverband und die katholische Bundesarbeitsgemeinschaft Integration durch Arbeit (IDA), wie Teilhabe am Arbeitsmarkt für alle nachhaltig gefördert werden kann.
Die Bundesarbeitsgemeinschaft Arbeit e.V. (bag arbeit) bietet am 11. Juni 2018 in Hannover das Semina
Die Redaktion von O-Ton Arbeitsmarkt weist darauf hin, nahezu ein Drittel der Arbeitsverhältnisse, die im Bundesprogramm für Langzeitarbeitslose zustande gekommen waren, würden bisher abgebrochen. Das zeige die Erfolgsbeobachtung des Bundesverwaltungsamts. Bis zum Jahresende 2017 würden außerdem nur rund 20.000 anstatt von ursprünglich über 30.000 geplanten Teilnehmern in diesem Programm gefördert. Eine Trendwende sei nicht mehr in Sicht.
Nur wenige Stunden nach Bekanntgabe des SPD-Mitgliedervotums teilte Olaf Scholz, kommissarischer Bundesvorsitzender der SPD und ehemaliger Bundesminister für Arbeit und Soziales, in der ZDF-Sendung „Berlin direkt“ mit: „Wir haben jetzt gerade Vollbeschäftigung“. Und das vier Tage nach einer am 28. Februar 2018 von der Bundesagentur für Arbeit genannten Zahl von 2,546 Millionen Arbeitslosen und einer ebenfalls genannten Zahl von 3,514 Millionen Unterbeschäftigten.
„Eisen Werner“, das nicht nur bei Insidern bekannte und verehrte Geschäft lebt weiter. Als Kaufhaus Hemelingen. S
Die Redaktion von buten un binnen hat sich am 26.02.2018 mit Langzeitarbeitslosigkeit