
Um 140 Prozent ist die Zahl der von der Bundesagentur für Arbeit erteilten Arbeitsmarktzulassungen seit 2021 gestiegen – auf gut 521.000 im Jahr 2025. Das ist auch gegenüber dem Vorjahr ein deutliches Plus von 17 Prozent.

Verbund arbeitsmarktpolitischer Dienstleister in Bremen
Kooperation statt Konkurrenz — Wege in Arbeit durch Fortbildung, Weiterbildung und Beschäftigung

Um 140 Prozent ist die Zahl der von der Bundesagentur für Arbeit erteilten Arbeitsmarktzulassungen seit 2021 gestiegen – auf gut 521.000 im Jahr 2025. Das ist auch gegenüber dem Vorjahr ein deutliches Plus von 17 Prozent.

Die Arbeitslosigkeit in Bremen liegt bei 11,6 Prozent. Besonders Migranten und junge Menschen ohne Abschluss sind betroffen. Nachqualifizierungen könnten helfen.

Auf dieser Sitzung der Deputation für Arbeit sind folgende Vorlagen aus arbeitsmarktpolitischer Sicht von Interesse:
Comeback der Umweltwächter:innen in Bremen-Nord
Vorlage 21/6830
Frauen im Handwerk stärken (Bürgerschaftsbeschluss vom 10. und 11. September 2025)
Vorlage 21/6831
Mündlicher Sachstandsbericht zu Auszahlungen aus dem Ausbildungsunterstützungsfonds
Vorlage 21/6832 (keine inhaltliche Vorlage)
Einblick in die Jugendberufsagentur Bremen-Bremerhaven
Vorlage 21/6833
Vorlage 21/6833 Anlage 1
Vorlage 21/6833 Anlage 2
Vorlage 21/6833 Anlage 3
Sachstandsbericht zum Klima Campus (Berichtsbitte der Fraktion der CDU)
Vorlage 21/6834 (keine inhaltliche Vorlage)

Vor allem für Frauen sieht Katharina Kunze, stellvertretende Landesfrauenbeauftragte, negative Auswirkungen im Zuge der massiven Einschränkung der Integrationskurse durch das Bundesinnenministerium und der Kürzungen bei den niedrigschwelligen Angeboten zur Heranführung an den Arbeitsmarkt im Land Bremen.

Die Bundesministerin für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Karin Prien, legt eine Leadinitiative zur Stärkung der beruflichen Bildung entlang der gesamten Bildungskette vor. Dies kündigte sie beim Schweriner Arbeitsmarktfrühstück an.

Der Landkreis Nordhausen verpflichtet arbeitsfähige Grundsicherungsempfänger zu Arbeit. Das ist nicht falsch – sofern ein paar Kriterien erfüllt werden. Eine Kolumne von Marcel Fratzscher, Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin).

Entwicklung der Zahl der in öffentlich geförderter Beschäftigung befindlichen Personen (SGB II) einschließlich Februar 2026. [Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit (BA)].

Entwicklung der Zahl der in öffentlich geförderter Aktivierung, Qualifizierung und Weiterbildung befindlichen Personen [SGB II und SGB III (Summe)] einschließlich Februar 2026. [Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit (BA)].

Arbeitsagenturen und Jobcenter brauchen Geld und Personal, um Menschen weiterzubilden und in Jobs vermitteln zu können. Rücklagen sind durch tausendfaches Kurzarbeitergeld aufgebraucht, Rückzahlungsverpflichtungen gegenüber dem Bund schwächen die Handlungsfähigkeit weiter. Die BA hat in allen Krisen zuverlässig für Millionen Menschen geliefert – mit knappen Kassen wird das auf Dauer nicht mehr zu schaffen sein. Deshalb muss die Koalition aus Krediten Zuschüsse machen!“

Die aktuellen Daten für Februar 2026, zusammengestellt vom Bremer Institut für Arbeitsmarktforschung und Jugendberufshilfe (BIAJ).

„Auch zum Ende der Winterpause kommt der Arbeitsmarkt nicht in Schwung. Die Arbeitslosigkeit verändert sich kaum und bleibt über 3 Millionen“, sagte die Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), Andrea Nahles, heute anlässlich der monatlichen Pressekonferenz in Nürnberg.
Mitteilung lesen
Monatsbericht zum Arbeits- und Ausbildungsmarkt lesen

Erstmals in Deutschland wurde die Alternativwirtschaft für ein Bundesland vermessen: Für das Land Bremen hat das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) die Wirtschafts- und Transformationskraft gemeinwohlorientierter Unternehmen erhoben.

Die neue Grundsicherung erhöht unnötig den Druck auf Betroffene, sagt Arnold. Der Berliner war wegen Depressionen früher selbst „Totalverweigerer“.

Nach den Rückgängen in den Jahren 2020 bis 2023 stiegen die Reallöhne in den Folgejahren wieder an. Im Jahr 2025 erreichte der Reallohnindex damit fast wieder das Reallohnniveau des Jahres 2019 vor Beginn der Corona-Pandemie.

Die Entscheidung des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF), die Zulassung zu Integrationskursen stark zu beschränken, stößt bei der Arbeitnehmerkammer, der Handelskammer und der Handwerkskammer in Bremen auf deutliche Kritik. Dadurch wird die Arbeitsmarktintegration von Zugewanderten massiv erschwert.

Die Übergangsregel nach dem sogenannten Herrenberg-Urteil wird bis Ende 2027 verlängert, wie der Tagesspiegel aus Koalitionskreisen erfuhr. Das verschaffe Musikschulen, Volkshochschulen und anderen, die mit freien Mitarbeitern arbeiten, erstmal Luft.

Ramona Stresemann – über 20 Jahre Vermittlung, neue Herausforderungen und warum sie sagt: „Nicht aufgeben heißt die Devise.
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In der repräsentativen Befragung von Jobcenter-Beschäftigten des IAB (OnJoB) gaben dies 61 Prozent an. Ein deutlich größerer Anteil spricht sich zudem für einen erleichterten Wechsel der betreffenden Personen in ein anderes Sicherungssystem aus.

Das Bundesnetzwerk für Arbeit und soziale Teilhabe und die Bundesarbeitsgemeinschaft Integration durch Arbeit (BAG IDA) im Deutschen Caritasverband begrüßen wir sehr den Vorschlag des Bundesrates im Rahmen der SGB-II-Reform, den § 16d SGB II dahingehend zu ergänzen, dass Arbeitsgelegenheiten (AGH) auch Qualifizierungsanteile enthalten können.

Die deutsche Industrie schwächelt – und die Politik diskutiert über Kündigungsschutz, Krankschreibungen und Sozialabbau. Warum das die falschen Antworten sind und was Deutschland stattdessen braucht, erklärt der Ökonom Sebastian Dullien, Wissenschaftlicher Direktor des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) in der Hans-Böckler-Stiftung.