
Susanne Ahlers, Leiterin des Jobcenters Bremen, spricht sich dafür aus, die Menschen zu belohnen statt zu bestrafen. Man helfe den betroffenen Menschen nicht, wenn die Angst vor Sanktionen haben müssten.

Verbund arbeitsmarktpolitischer Dienstleister in Bremen
Kooperation statt Konkurrenz — Wege in Arbeit durch Fortbildung, Weiterbildung und Beschäftigung

Susanne Ahlers, Leiterin des Jobcenters Bremen, spricht sich dafür aus, die Menschen zu belohnen statt zu bestrafen. Man helfe den betroffenen Menschen nicht, wenn die Angst vor Sanktionen haben müssten.

Die bundespolitische Diskussion über Hartz IV hat sich erneut in der Bremischen Bürgerschaft widergespiegelt. Am Mittwoch debattierten die Abgeordneten insbesondere über die Sanktionspraxis der Jobcenter, berichtet der Weser Kuruer.

Lt. Bremer Institut für Arbeitsmarktforschung und Jugendberufshilfe (BIAJ) haben von Oktober 2017 bis September 2018 die beiden bremischen Jobcenter die Leistungsansprüche von Hartz IV-Leistungsberechtigten durch Sanktionen um insgesamt 2,746 Millionen Euro gekürzt. 2,377 Millionen Euro davon entfielen auf den „Regel- und Mehrbedarf“ und 368.000 Euro auf die „Kosten der Unterkunft“.

Die Studie des Forschungsinstituts für Bildungs- und Sozialökonomie (FiBS) zielt darauf ab, die jährlich in Deutschland erbrachten Aufwendungen für Weiterbildung zahlenmäßig zu erfassen und dabei die betrieblichen, privaten und öffentlichen Anteile herauszuarbeiten.

Unabhängige Kommissionsmitglieder aus Wirtschaft, Gewerkschaften, Denkfabriken, Regierungen und Nichtregierungsorganisationen erarbeiteten für die International Labor Organization (ILO) den Bericht unter gemeinsamen Vorsitz des Präsidenten von Südafrika, Cyril Ramaphosa und des Schwedischen Premierminister Stefan Löfven.

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil plant offenbar eine „Respekt-Rente“. Unter bestimmten Voraussetzungen soll es 100 Euro mehr pro Monat geben, schreibt der Tagesspiegel.

Johannes Vogel, arbeitsmarktpolitischer Sprecher der FPD-Fraktion im Bundestag will Arbeitnehmern lebenslanges Lernen und individuell passende Weiterbildungen ermöglichen.
Konkret schwebe ihm ein digitales „Freiraumkonto“ für jeden volljährigen Bürger vor, schreibt Henrike Roßbach in der Süddeutschen Zeitung (SZ).

Ein Grundeinkommen würde Prekäre entlasten, Unternehmen könnten Kosten abbauen. Doch vor allem die Demokratie braucht die Umverteilung.
Ein Debattenbeitrag in der tageszeitung (taz) von Arfst Wagner. Er saß 2012/13 für die Grünen im Bundestag und war von 2015 bis 2017 deren Landesvorsitzender in Schleswig-Holstein.

Was kommt, wenn Hartz IV geht? Nicht nur die SPD will sich von der bisherigen Grundsicherung lösen.
Der TAGESSPIEGEL hat einen Überblick über die Positionen zu Hartz IV der im Bundestag vertretenen Parteien veröffentlicht.

Die vom WORLD ECONOMIC FORUM veröffentlichte Studie „Die Zukunft der Arbeitsplätze 2018“ ist ein Versuch, zu verstehen, wie neue Technologien Arbeitsplätze gefährden bzw. schaffen können. Sie soll auch Hinweise darauf liefern, wie die Qualität und Produktivität der heute von Menschen verrichteten Arbeit verbessert werden kann und wie Menschen auf neue Aufgaben vorbereitet werden können.

Eine Studie des Rheinisch-Westfälischen Wirtschaftsinstituts (RWI) zeigt: Weiterbildung hilft, damit der eigene Job nicht vom Roboter übernommen wird. Ausgerechnet Geringqualifizierte nehmen kaum an Fortbildungen teil.
Dr. MarcusTamm (RWI) kommt in seiner Analyse zu ziemlich klaren Ergebnissen, schreibt das HANDELBLATT.

Bei den Selbstständigen ohne Angestellte wird hierzulande eine ökonomische Spaltung sichtbar, belegt eine Studie. Die einen sind gefragte Gutverdiener, die anderen werden niedrig entlohnt und bewegen sich am Rande der Existenz.
DIE WELT berichtet über eine Studie des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW).

Unter der Überschrift „Mittendrin und doch am Rand – die soziale Stadtführung“ führt die ZEITSCHRIFT DER STRASSE seit gut eineinhalb Jahren eine Stadtführung rund um den Bremer Hauptbahnhof durch.
Sie informiert über Obdachlosigkeit und soziale Hilfsangebote, möchte die Sinne für eine andere Wahrnehmung der Stadt und ihrer Menschen schärfen und zu einem Perspektivwechsel ermutigen.

Lebenslanges Lernen gilt für rund 70 Prozent der Arbeitnehmer inzwischen als wichtiges Element, die eigene Beschäftigungsfähigkeit zu sichern. Die Beteiligung an Weiterbildungsmaßnahmen ist dagegen vergleichsweise gering
VaDiB e.V. sieht sich in der Verantwortung, die Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten an den aktuellen Bedürfnissen der Beschäftigten und Unternehmen auszurichten, entsprechend weiterzuentwickeln und gegebenenfalls auszuweiten.
Das schreibt der WESER KURIER anlässlich der Lernmesse Bremen am 23.01.2019 im Weser Stadion, die der VaDiB e.V. veranstaltet.

Die Digitalisierung verändert die Struktur unserer Volkswirtschaft massiv. Hagen Krämer, Professor für Volkswirtschaftslehre an der Hochschule Karlsruhe, diskutiert in der aktuellen Ausgabe des Wirtschaftsdienst die Tendenzen zur Monopolbildung, die sich auf Märkten für digitale Güter ergeben. Außerdem analysiert er, wie sich Roboter und KI auf den Arbeitsmarkt und die Einkommensverteilung auswirken.
Ist die Angst vor Jobverlusten und steigender Ungleichheit begründet?

Langzeitarbeitsarbeitslose haben es schwer, der Armutsfalle zu entrinnen, schreibt Axel Schrinner im HANDELSBLATT. Für viele lohnt es sich nicht zu arbeiten.
Um diesen Missstand zu beheben hat das Institut für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit nun eine neue Sozialleistung ins Spiel gebracht: den Erwerbszuschuss.

Die Fraktion DIE LINKE in der Bremischen Bürgerschaft hat das Thema „Hartz-IV-Sanktionen vor dem Bundesverfassungsgericht: Politik muss handeln statt abwarten!“ für die Aktuelle Stunde eingebracht.

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil will die Hartz-IV-Sanktionen reformieren, aber nicht abschaffen. Einen Rechtsanspruch auf Weiterbildung fordert der SPD-Politiker in einem Interview auf ZEIT ONLINE.

Rechnerisch nahmen im Jahresdurchschnitt 2018 rund fünf Prozent der arbeitslosen Flüchtlinge eine Erwerbstätigkeit auf. Die Arbeitsmarktchancen von Flüchtlingen sind damit innerhalb der letzten zwei Jahre fast kontinuierlich gewachsen.
Auch der Hartz-IV-Bezug von Flüchtlingen war zuletzt rückläufig, berichtet O-TON ARBEITSMARKT im Newsletter.

Als Organistion der Bildungs- und Beschäftigungsträger in Bremen haben wir heute anlässlich der Wahl zur Bremischen Bürgerschaft am 26. Mai 2019 Fragen an die uns bekannten, zur Wahl kandidierenden Parteien gerichtet.
Wenn uns die Antworten der Parteien Ende Februar 2019 vorliegen, werden wir diese veröffentlichen.