
Drei Millionen Freiberufler haben keine Alterssicherung. Arbeitsminister Hubertus Heil will das jetzt ändern. Selbstständige reagieren meist skeptisch.

Verbund arbeitsmarktpolitischer Dienstleister in Bremen
Kooperation statt Konkurrenz — Wege in Arbeit durch Fortbildung, Weiterbildung und Beschäftigung

Drei Millionen Freiberufler haben keine Alterssicherung. Arbeitsminister Hubertus Heil will das jetzt ändern. Selbstständige reagieren meist skeptisch.

Auf dieser Sitzung in der Bremischen Bürgerschaft, Am Markt 20, 28195 Bremen, Raum 2, sind folgende Vorlagen der Deputation aus arbeitsmarktpolitischer Sicht von Interesse.
Sachstand Jugendberufsagentur
Vorlage Nr. 19/699-L
Ressortübergreifendes Handeln gegen Langzeitarbeitslosigkeit und Langzeitleistungsbezug
Vorlage Nr. 19/708-L

Auch wenn mittlerweile alle EU-Länder Elemente einer staatlichen Mindestsicherung vorweisen, reichen diese oft nicht aus, um Armut zu verhindern. Deshalb fordert der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB), dass die Mitgliedstaaten durch eine EU-Regelung gesetzlich verpflichtet werden, die Grundsicherungssysteme so zu gestalten, dass sie allen Bürgerinnen und Bürgern ein menschenwürdiges Leben garantieren.
Ein vom DGB in Auftrag gegebenes Gutachten zeigt: Eine solche Regelung könnte man auf EU-Ebene jetzt bereits einführen. Es hängt nur vom politischen Willen ab.

Höhere Altersgrenzen bei der Rente bedeuten nicht unbedingt späteren Erwerbsaustritt. Sollte der Arbeitsmarktboom nicht anhalten, drohen insbesondere Menschen mit geringer Bildung, prekärer Beschäftigung und niedriger Gesundheit große sozialpolitische Risiken.
Sozialpolitische Unterstützung für einzelne Gruppen ist gerade bei weiteren Anhebungen des Renteneintrittsalters notwendig

15 junge Menschen sind seit dem 1. November 2018 auf dem Weg, ihre berufliche Zukunft zu gestalten. Bei der Straßenverkehrs-Genossenschaft Bremen eG (SVG) nehmen sie an einer Einstiegsqualifizierung (EQ) teil. Diese EQ bereitet auf eine spätere Ausbildung als Berufskraftfahrer/-in vor. Der Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen fördert das Projekt aus Landesmitteln im Rahmen der Ausbildungsgarantie.

Die am 17.04.2019 im Kabinett beschlossenen Gesetzesentwürfe im Bereich des Aufenthalts- und Asylrechts stellen nach Ansicht des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes einen deutlichen Rückschritt in der Integrationspolitik dar.
Die geplanten Gesetzesverschärfungen seien insbesondere angesichts der nur noch moderaten Zugangszahlen weder nachvollziehbar noch notwendig.

Mit dem Berufsbildungsbericht kommt das Bundesbildungsministerium seinem gesetzlichen Auftrag nach, die Entwicklung in der beruflichen Bildung kontinuierlich zu beobachten und der Bundesregierung jährlich zum 1. April Bericht zu erstatten.

Viele Unternehmen stocken ihre Budgets für Online-Weiterbildung für Mitarbeiter auf. Dabei liefern Cloudanbieter neben der Plattform auch Inhalte.

Die Bundesarbeitsgemeinschaft Arbeit e.V. (bag arbeit) bietet am 20. Juni 2019 in Hannover das Seminar Ausländische Qualifikationen und Berufsbiografien verstehen und erfolgreich einsetzten an.

Fast jede dritte Vermittlung der Bundesagentur für Arbeit (BA) führte 2018 Arbeitslose in Leiharbeit. In einigen Fällen werden diese Vermittlungen von der BA sogar finanziell bezuschusst. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen hervor.

Am 15. April 2019 ging das neue Karriereportal der Freien Hansestadt Bremen online. „Mach Bremen zu Deinem Beruf“ ist das Motto. Auf dem Karriereportal werden alle Stellenausschreibungen des bremischen öffentlichen Dienstes und der bremischen Beteiligungen, sowie die Stellenangebote der Umlandgemeinden veröffentlicht.

Die Bundesarbeitsgemeinschaft Arbeit e.V. (bag arbeit) bietet am 26. September 2019 in Hannover das Seminar Qualitätsgesicherte Wiederverwendung an.

Die Grünen wollen Hartz IV abschaffen, eine Garantierente einführen und notfalls Immobilienunternehmen enteignen. Klingt nicht gerade nach dem schwarz-grünen Traumprojekt. Was steckt dahinter?

Die Arbeitsplätze werden immer hipper und die Diskussion darüber, wie wir künftig arbeiten werden, immer intensiver. Trotzdem sieht der betriebliche Alltag noch oft genug recht trostlos aus. Hays-Manager Frank Schabel wagt eine Prognose, wie sich die Arbeitswelt verändert, und stellt eine Forderung.

Viele junge Menschen sind verunsichert: Welche Ausbildung ist die richtige? Welcher Beruf garantiert langfristig ein gutes Einkommen? Diese Frage war vermutlich noch nie so leicht zu beantworten wie heute.

Im Ruhrgebiet waren 2018 durchschnittlich 16,2 Prozent der Menschen im Alter von 0 Jahren bis zur gesetzlichen Regelaltersgrenze auf Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts nach dem SGB II (Hartz IV) angewiesen. In Nordrhein-Westfalen ohne das Ruhrgebiet galt dies in 2018 für durchschnittlich 9,8 Prozent.
Im Land Bremen galt dies in 2018 für durchschnittlich 18,6 Prozent.

Im Zuge der Flüchtlingszuwanderung seit 2015 und damals weitgehend fehlender Kenntnisse über Qualifizierung, Bildungsstatus und den Verlauf von Integrationsprozessen bei den Geflüchteten hat das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) im Oktober 2015 das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) mit einem Flüchtlingsmonitoring beauftragt. Der Endbericht des IAB liegt nun vor.

Die Stellungnahme beinhaltet die Antworten des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) zum Fragenkatalog aller Fraktionen im Rahmen der Anhörung der Enquete-Kommission „Berufliche Bildung in der digitalen Arbeitswelt“ des Deutschen Bundestags am 10.12.2018.

Eine unkommentierte Tabelle des Bremer Instituts für Arbeitsmarktforschung und Jugendberufshilfe (BIAJ) zur Anzahl der im Bund und in den Ländern von den Jobcentern neu festgestellten Sanktionen und zur Anzahl der neu sanktionierten erwerbsfähigen Leistungsberechtigten in den Jahren 2007 bis 2018.

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) hat als Reaktion auf den Berufsbildungsbericht zu weiteren Anstrengungen aufgerufen, um junge Menschen weiterzubilden.