Europa muss endlich sozialer werden

Auch wenn mittlerweile alle EU-Länder Elemente einer staatlichen Mindestsicherung vorweisen, reichen diese oft nicht aus, um Armut zu verhindern. Deshalb fordert der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB), dass die Mitgliedstaaten durch eine EU-Regelung gesetzlich verpflichtet werden, die Grundsicherungssysteme so zu gestalten, dass sie allen Bürgerinnen und Bürgern ein menschenwürdiges Leben garantieren.

Ein vom DGB in Auftrag gegebenes Gutachten zeigt: Eine solche Regelung könnte man auf EU-Ebene jetzt bereits einführen. Es hängt nur vom politischen Willen ab.

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Rente mit 67: Längere Lebensarbeitszeit birgt sozialpolitische Risiken, die abgefedert werden müssen

Höhere Altersgrenzen bei der Rente bedeuten nicht unbedingt späteren Erwerbsaustritt. Sollte der Arbeitsmarktboom nicht anhalten, drohen insbesondere Menschen mit geringer Bildung, prekärer Beschäftigung und niedriger Gesundheit große sozialpolitische Risiken.

Sozialpolitische Unterstützung für einzelne Gruppen ist gerade bei weiteren Anhebungen des Renteneintrittsalters notwendig

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Perspektive Berufskraftfahrer/-in

15 junge Menschen sind seit dem 1. November 2018 auf dem Weg, ihre berufliche Zukunft zu gestalten. Bei der Straßenverkehrs-Genossenschaft Bremen eG (SVG) nehmen sie an einer Einstiegsqualifizierung (EQ) teil. Diese EQ bereitet auf eine spätere Ausbildung als Berufskraftfahrer/-in vor. Der Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen fördert das Projekt aus Landesmitteln im Rahmen der Ausbildungsgarantie.

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Paritätischer bewertet Kabinettsbeschluss als herben Rückschlag in der Integrationspolitik

Die am 17.04.2019 im Kabinett beschlossenen Gesetzesentwürfe im Bereich des Aufenthalts- und Asylrechts stellen nach Ansicht des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes einen deutlichen Rückschritt in der Integrationspolitik dar.

Die geplanten Gesetzesverschärfungen seien insbesondere angesichts der nur noch moderaten Zugangszahlen weder nachvollziehbar noch notwendig.

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SGB II Quoten-Vergleich 2007 bis 2018: Bund, NRW, Ruhrgebiet, Land Bremen und bremische Städte

Im Ruhrgebiet waren 2018 durchschnittlich 16,2 Prozent der Menschen im Alter von 0 Jahren bis zur gesetzlichen Regelaltersgrenze auf Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts nach dem SGB II (Hartz IV) angewiesen. In Nordrhein-Westfalen ohne das Ruhrgebiet galt dies in 2018 für durchschnittlich 9,8 Prozent.

Im Land Bremen galt dies in 2018 für durchschnittlich 18,6 Prozent.

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Flüchtlingsmonitoring – Endbericht

Im Zuge der Flüchtlingszuwanderung seit 2015 und damals weitgehend fehlender Kenntnisse über Qualifizierung, Bildungsstatus und den Verlauf von Integrationsprozessen bei den Geflüchteten hat das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) im Oktober 2015 das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) mit einem Flüchtlingsmonitoring beauftragt. Der Endbericht des IAB liegt nun vor.

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