
In der Wirtschaftsflaute steht auch der Ausbildungsmarkt zunehmend unter Druck: Jugendliche und Betriebe finden weiterhin nur schwer zueinander, und die Zahl der jungen Menschen ohne Ausbildungsplatz hat 2025 den höchsten Stand seit 2007 erreicht.

Verbund arbeitsmarktpolitischer Dienstleister in Bremen
Kooperation statt Konkurrenz — Wege in Arbeit durch Fortbildung, Weiterbildung und Beschäftigung

In der Wirtschaftsflaute steht auch der Ausbildungsmarkt zunehmend unter Druck: Jugendliche und Betriebe finden weiterhin nur schwer zueinander, und die Zahl der jungen Menschen ohne Ausbildungsplatz hat 2025 den höchsten Stand seit 2007 erreicht.

Die Zahl der Beschäftigten in der Branche der erneuerbaren Energien hat 2025 mit 436.000 Personen einen Rekordstand erreicht. Das ist ein Plus von knapp vier Prozent im Vergleich zum bisher besten Jahr 2023. Der Blick auf die Entwicklung seit 2000 zeigt, wie stark politische Entscheidungen durchschlagen.

Im Zentrum der Überarbeitung steht eine übersichtliche, auf das Wesentliche reduzierte Arbeitsplattform, die Fachkräfte in den Handlungsfeldern am Übergang Schule – Beruf in ihrer Tätigkeit gezielt unterstützt.

Damit wird der Vorrang der Vermittlung in Arbeit und Ausbildung gegenüber der Teilnahme an Weiterbildungen gestärkt und werden die Mitwirkungspflichten noch verbindlicher geregelt. In Fällen, bei denen Qualifizierungen oder Weiterbildungen für eine nachhaltige Eingliederung erfolgversprechender sind als eine direkte Vermittlung, sollen diese auch künftig ermöglicht werden.

Die Alterssicherungskommission (ASK) – auch als Rentenkommission bekannt – hat am 23. Juni 2026 ihren Bericht für Reformen der Alterssicherung vorgelegt.

Die Bremische Bürgerschaft hat über den teuren Kreativraum des Jobcenters debattiert. Alle sind sich einig – 900.000 Euro für einen Raum sind inakzeptabel. Die Opposition greift die Arbeitssenatorin an.

In den 12 Monaten von Juni 2025 bis Mai 2026 wurden vom Bund 434 Millionen Euro (1,5 Prozent) weniger als die 29,192 Milliarden Euro ein Jahr zuvor (Juni 2024 bis Mai 2025) ausgegeben.

Jährlich beginnen über eine Viertelmillion junger Menschen eine Maßnahme, die sie auf eine Ausbildung vorbereiten soll. Allerdings gelingt nach drei Jahren nur zwei Dritteln der Übergang in eine vollqualifizierende Ausbildung. Junge Menschen, Fach- und Leitungskräfte wurden gefragt, wie sich der Übergangssektor verändern müsste, damit aus dem Maßnahmendschungel ein echtes Chancensystem wird.

Das entspricht 30,0 % aller Erwerbspersonen, die dem Arbeitsmarkt im vergangenen Jahr zur Verfügung standen.

Zugleich legen die bisherigen Erfahrungen hierzulande nahe, dass die Integrationschancen insbesondere weiblicher Geflüchteter aus dem Iran im Schnitt höher sind als bei Geflüchteten aus anderen Ländern.

Die aktuellen Proteste gegen Sozialkürzungen halten sich in Grenzen. Protestforscher Dieter Rucht erklärt, was bei Hartz IV 2004 anders war. Interview mit Dieter Rucht, der als Bewegungsforscher am Wissenschaftszentrum Berlin und an der Freien Universität Berlin gearbeitet hat.

Auf der Sitzung des Haushalts- und Finanzausschuss (Stadt) hat am 19.06.2026 der Bericht zu den Kosten eines „Kreativraums“ im Jobcenter vorgelegen:

Im Rahmen des 13. SGB II-Änderungsgesetzes werde im SGB III eine umfassende und ganzheitliche Unterstützung junger Menschen verankert. Es wird ein Fokus auf die rechtskreisübergreifende Zusammenarbeit sowie die Koordinierung dieser Aufgaben in Jugendberufsagenturen (JBA) gelegt.

Mit dem 13. SGB-II-Änderungsgesetz werde der Zugang zur Förderung “Eingliederung von Langzeitleistungsbeziehenden“ nach § 16e SGB II erleichtert, um mehr Menschen mit besonderem Unterstützungsbedarf eine Perspektive auf dem Arbeitsmarkt zu eröffnen.
Gültig ab 01.07.2026: Fachliche Weisungen − Eingliederung von Langzeitleistungsbeziehenden nach § 16e SGB II (EVL)
Gültig ab 01.07.2026: Fachliche Weisungen − Teilhabe am Arbeitsmarkt nach § 16i SGB II (TaAM)

Die Bundesagentur für Arbeit hat die neuen Empfehlungen des Beirates nach § 182 SGB III (AZAV-Beirat) am 17.06.2026 veröffentlicht.

Das Jobcenter steht wegen des teuren Raums in der Kritik. Künftig müssen größere Ausgaben von der Zentrale genehmigt werden. Außerdem soll es eine Untersuchung geben.

Die Stadtgemeinde Bremen und die Agentur für Arbeit Bremen-Bremerhaven als Träger des Jobcenters Bremen haben sich nach der Abberufung des Jobcenter-Geschäftsführers am 12. Juni 2026 weiter mit den bekannt gewordenen Vorgängen rund um das Projekt „Kreativraum“ im Jobcenter Bremen befasst und als erste Schritte umfassende Sofortmaßnahmen zur Aufklärung und Risikobegrenzung eingeleitet.

Zum Weltflüchtlingstag stellt sich ein breites zivilgesellschaftliches Bündnis aus Wohlfahrt, Menschenrechtsarbeit, Kirchen und Zivilgesellschaft unter dem Motto „Es geht auch anders! Gemeinsam für Schutz und Zusammenhalt“ gegen die Entrechtung von schutzsuchenden Menschen.

Die Jugendberufsagentur spricht junge Leute in sozial benachteiligten Stadtteilen an. Viele haben Hürden ins Berufsleben zu starten. Die Leiterin erzählt mehr zum Projekt.

Antragsberechtigt sind als gemeinnützig anerkannte Vereine und Einrichtungen, die über die notwendigen sachlichen und fachlichen Voraussetzungen für die Projektplanung und -umsetzung verfügen.