Wer bleibt, wer geht – und warum Eingewanderte Deutschland wieder verlassen

Wer nach Deutschland einwandert, bleibt nicht zwangsläufig dauerhaft. Angesichts des wachsenden Fachkräftebedarfs ist es arbeitsmarktpolitisch relevant, ob Eingewanderte langfristig in Deutschland bleiben oder wieder abwandern. Die Befragung 2025 macht nun erstmals sichtbar, wer Deutschland tatsächlich verlassen hat, wohin diese Personen gezogen sind, welche Gründe dafür ausschlaggebend waren und welches Wiederzuwanderungspotenzial besteht.

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Juni bringt Rückgang der Arbeitslosenzahl

Im Berichtsmonat Juni hat die Zahl der arbeitslos gemeldeten Personen abgenommen. Mit 44.437 Personen waren gegenüber dem Vormonat 392 Arbeitslose weniger im Bezirk der Agentur für Arbeit Bremen-Bremerhaven gemeldet. Dies entsprach einer Abnahme von -0,9 Prozent. Gegenüber dem Juni 2025 hat die Zahl der Arbeitslosen um -961 Personen oder -2,1% abgenommen. Die Arbeitslosenquote betrug im Juni 10,1% (Vormonat: 10,2%, Vorjahresmonat: 10,4%).

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Zuwanderung stützt den deutschen Arbeitsmarkt – doch die Integration muss besser werden

Eine bessere Arbeitsmarktintegration von Zugewanderten mindert nicht nur den Fachkräftemangel, sondern erhöht auch die Steuereinnahmen und stabilisiert die Sozialversicherung. Besonders große Potenziale gibt es bei Frauen aus Asylherkunftsländern und bei qualifizierten Zugewanderten, die zu oft als Helfer:innen eingesetzt werden. Dafür müssen Hürden bei Sprache, Anerkennung, Behördenprozessen und Kinderbetreuung abgebaut werden.

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Regionale Beschäftigungspolitik für eine erfolgreiche industrielle Erneuerung – was wirkt?

Das Panel diskutiert im Anschluss an die Präsentation, welche Politikmaßnahmen die Beschäftigten bestmöglich auf die Veränderungen vorbereiten und was Regionen voneinander lernen können. Dabei geht es um besonders präventive Maßnahmen, die berufliche Veränderung ermöglichen, bevor ein Jobverlust eintritt.

Mittwoch, 8. Juli 2026, 13.00-14.15 Uhr | Digital via ZOOM

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