
Bislang 27 zivilgesellschaftliche Organisationen appellieren an die Bundesregierung,
sich nicht stets zu weiteren Verschärfungen treiben zu lassen, sondern für Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechte einzustehen.

Verbund arbeitsmarktpolitischer Dienstleister in Bremen
Kooperation statt Konkurrenz — Wege in Arbeit durch Fortbildung, Weiterbildung und Beschäftigung

Bislang 27 zivilgesellschaftliche Organisationen appellieren an die Bundesregierung,
sich nicht stets zu weiteren Verschärfungen treiben zu lassen, sondern für Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechte einzustehen.

In Unternehmen bleiben so viele Ausbildungsstellen unbesetzt wie nie zuvor. Gleichzeitig erlangt eine Rekordzahl junger Erwachsener keinen Berufsabschluss. Wie passt das zusammen? Interview mit Bernd Fitzenberger, Direktor des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB).

Von Januar bis August 2024 wurden vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) 17,5 Prozent Asylanträge mehr als im entsprechenden Vorjahreszeitraum (Januar bis August 2023) entschieden. Die Zahl der Anerkennungen als Flüchtling sank dagegen um 9,3 Prozent.

Statt 50,51 Milliarden Euro wie im laufenden Jahr 2024 will die Bundesregierung knapp 45 Milliarden Euro für die Grundsicherung für Arbeitssuchende ausgeben. Vor den Haushaltsberatungen des Bundestages warnt das Bundesnetzwerk für Arbeit und soziale Teilhabe die Abgeordneten vor Kürzungen im Bereich der Arbeitsförderung.

Die LAG-Arbeit Schleswig-Holstein macht ausdrücklich auf die zu erwartenden Folgen der angekündigten Kürzungen der Eingliederungsmittel aus dem Haushaltsentwurf der Bundesregierung für 2025 für den Bereich der Arbeitsmarktförderung aufmerksam.

Das Bundesnetzwerk für Arbeit und soziale Teilhabe zu den anstehenden Beratungen im Bundestag zum Haushalt 2025.

Der Senat wird in seiner nächsten Sitzung konkrete Sanierungsmaßnahmen zur Kostendämpfung und –senkung, Einnahmeerhöhung sowie zur Stabilisierung der Personalkosten beschließen. Diese dienen dann für die weiteren Verhandlungen mit dem Stabilitätsrat über das Sanierungsprogramm und die Sanierungsvereinbarung.

in Blick auf die Ausgaben der Jobcenter („gemeinsame Einrichtungen“) für „Leistungen zur Eingliederung nach dem SGB II“ von Januar bis August 2024 (und 2023) im Bund, in den 16 Ländern und in den beiden bremischen Städten (Bremen und Bremerhaven).

Der Verdi-Chef Frank Werneke versteht den Unmut in der Bevölkerung und fordert Reformen, etwa bei bezahlten Überstunden und beim Mindestlohn – nicht aber beim Bürgergeld.

Die Produktion ging im Juli 2024 in den meisten Bereichen des Produzierenden Gewerbes zurück. Vor allem der Rückgang in der Automobilindustrie um kalender- und saisonbereinigt 8,1 % zum Vormonat beeinflusste das Gesamtergebnis stark negativ, nachdem die Produktion in diesem Bereich im Juni 2024 noch um 7,9 % im Vormonatsvergleich gestiegen war.

Setzen sich die wesentlichen Trends auf dem Arbeitsmarkt fort, wird die Zahl der Beschäftigten in Deutschland bis 2027 weiter steigen – das zeigt die aktualisierte IW-Arbeitsmarktfortschreibung. Zwar gehen die Babyboomer nach und nach in Rente, andere erfreuliche Entwicklungen können ihr Ausscheiden aus dem Arbeitsmarkt aber auffangen.

Im zweiten Quartal 2024 gab es bundesweit 1,34 Millionen offene Stellen. Gegenüber dem Vorquartal ist die Zahl der offenen Stellen um 230.000 oder rund 15 Prozent gesunken. Im Vergleich zum zweiten Quartal 2023 fiel der Rückgang mit einem Minus von 404.000 oder rund 23 Prozent noch stärker aus.

Wenn du dich morgens mit Bauchschmerzen zum Ausbildungsbetrieb quälst, dein Ausbilder dich überfordert oder du dich nicht mit den Kollegen verstehst, stellst du dir bald die Frage: „Soll ich kündigen?“ „Nein!“, sagen die Berater des Projekts Ausbildung – Bleib dran! vom Zentrum für Arbeit und Politik der Universität Bremen (zap).

Auch im Jahr 2023 sind die Reallöhne in der Europäischen Union weiter gesunken – trotz anziehenden Wachstums der Nominallöhne und fallender Inflationsraten. Erst für das laufende Jahr zeichnet sich eine langsame Erholung ab.

Die Bundesregierung hat den „Bericht über die für die Europäische Kommission zu erstellenden Berichte über die durch die Strukturfonds geleisteten Beiträge zur Verwirklichung der Gleichstellung von Frauen und Männern auf dem Arbeitsmarkt“ als Unterrichtung vorgelegt.

Die Handelskammer engagieren sich dafür, junge Menschen mit unterschiedlichen sprachlichen Voraussetzungen in den Ausbildungsmarkt zu integrieren. Dazu kooperiert sie mit verschiedenen Angeboten zur sprachlichen Unterstützung von Auszubildenden.

Pflegefachassistentinnen, Pflegefachassistenten und Pflegefachassistenzpersonen sollen künftig eine bundeseinheitliche, angemessen vergütete Ausbildung durchlaufen. Das ist Ziel des Entwurfs für ein Pflegefachassistenzgesetz, wie er vom Bundeskabinett beschlossen wurde.

Reine Teilzeitstellen mit starren Arbeitszeiten sind weder bei Frauen noch bei Männern beliebt. Gefragt sind dagegen Stellen, die hohe Flexibilität bieten, sowohl was den Umfang als auch die Lage der täglichen Arbeitszeit angeht. Familienfreundlichkeit ist ein weiterer Aspekt, der insbesondere für Frauen einen hohen Stellenwert hat.

Eingebettet sind die beiden Modelle „Pro Kita II“ als auch „Schulbegleitungen in Bremen-Nord“ in das ESF-Projekt „Wege in Beschäftigung“. Koordiniert wird „Pro Kita II“ vom Paritätischen Bildungswerk Bremen. Das derzeit in Bremen-Nord umgesetzte Modell mit 16 Plätzen für Schulbegleitungen von Kindern und Jugendlichen mit einer (drohenden) seelischen Behinderung wird gemeinsam mit der Friedehorst Teilhabe Leben gGmbH, dem Paritätischen Bildungswerk Bremen und interessierten Schulen umgesetzt. Anmerkung des Säzzers: Und die Haushaltssperre in Bremen lässt diese Anstrengungen anschließen ins Leere laufen?

Schnelle Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten aus der Ukraine. Das Best-Practice-Beispiel „Pflege-Fachkraft, verzweifelt gesucht!“ der Bundesagentur für Arbeit (BA).