
Die Pläne der SPD, den Reichsten mehr zu nehmen, sind löblich und richtig. Transferleistungen für die Ärmsten spielen aber keine Rolle mehr.

Verbund arbeitsmarktpolitischer Dienstleister in Bremen
Kooperation statt Konkurrenz — Wege in Arbeit durch Fortbildung, Weiterbildung und Beschäftigung

Die Pläne der SPD, den Reichsten mehr zu nehmen, sind löblich und richtig. Transferleistungen für die Ärmsten spielen aber keine Rolle mehr.

Aktive Arbeitsmarktpolitik ist – sofern sie wirksam ist – eine Investition in die Beschäftigungschancen der von Arbeitslosigkeit betroffenen bzw. bedrohten Menschen. Ziel dieses Beitrags ist eine Einschätzung des Potenzials von Kosten-Nutzen-Analysen der aktiven Arbeitsmarktpolitik. Er geht ferner auf die Aussagekraft solcher Analysen ein, die aus verschiedenen Gründen eingeschränkt ist.

In dem Beitrag von Andreas Hammer wird dem ökonomischen Aspekt dieses Instrumenteneinsatzes bei Trägern nachgegangen.

Von Januar bis September 2024 wurden vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) 228.834 Asylanträge entschieden. 33.062 (16,9 Prozent) Asylanträge mehr als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Die Zahl der Anerkennungen als Flüchtling sank dagegen um 3.559 (10,8 Prozent) auf lediglich 29.259 (12,8 Prozent) der insgesamt 228.834 Entscheidungen.

Der arbeitsmarkt- und sozialpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Martin Rosemann, hat die geplanten Verschärfungen beim Bürgergeld gegen Kritik von Sozialverbänden verteidigt.

Rund ein Drittel der geförderten Arbeitsgelegenheiten für Bürgergeldempfänger soll in Bremen 2025 abgebaut werden. Viele befürchten weitreichende Konsequenzen.
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Interview mit Alexandra Krause (Arbeitnehmerkammer Bremen) anschauen

Budgets für Weiterbildungen streichen – gerade in der Krise ist das keine Option. Unternehmen, die sparen müssen, sollten anders vorgehen.

Christina Ramb, BA-Verwaltungsratsvorsitzende, steht seit Juli zum bereits dritten Mal dem Selbstverwaltungsgremium der Bundesagentur für Arbeit vor. Sie kritisiert, dass der Bund immer mehr Kosten auf die BA verlagere.

Die 300 Jobcenter gE haben von Januar bis September 2024 insgesamt 2,071 Milliarden Euro für „Leistungen zur Eingliederung nach dem SGB II“ ausgegeben. Dies waren 53,0 Millionen Euro (2,5 Prozent) weniger als von Januar bis September 2023.
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Jobcenter Bremen (Stadt) und Bremerhaven anschauen

Eine aktuelle Analyse des Bremer Instituts für Arbeitsmarktforschung und Jugendberufshilfe (BIAJ) zeigt, dass sowohl die Ausgaben als auch die Anzahl der Empfänger weit unter den Erwartungen liegen.

Gemeinsamer Appell der Landesfrauenbeauftragten, des Landesbehindertenbeauftragten und des Bremer Rats für Integration. Anlass für die gemeinsame Initiative sind die drohenden Kürzungen im Bundeshaushalt und die Neuausrichtung der Arbeitsmarktpolitik auf Bundesebene.

Laut Mikrozensus 2023 sind rund 76 Prozent der im Jahr 2023 eingebürgerten Personen ab 15 Jahren erwerbstätig. Eingebürgerte Männer sind zu rund 86 Prozent erwerbstätig und eingebürgerte Frauen zu rund 64 Prozent. Das schreibt die Bundesregierung in einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion.

An sich ist die Prämie für vermittelte Arbeitslose eine gute Idee. Doch das eigentliche Problem ist der geringe Lohnabstand – ein höherer Mindestlohn könnte kurzfristig helfen.

Vor fünf Jahren trat das Teilhabechancengesetz in Kraft – ein Förderprogramm, bei dem der Bund für Langzeitarbeitslose in neuen Jobs zeitweise den Lohn zahlt. Was hat es seitdem bewirkt?

Seit einer Woche sind neun Personen, die in Gelsenkirchen in Flüchtlingsunterkünften wohnen, im Rahmen von Arbeitsgelegenheiten nach dem Asylbewerberleistungsgesetz beschäftigt.

Immerhin sinkt die Quote langsam: Gegen Ende der Corona-Krise im 4. Quartal 2021 lag der Anteil befristeter Verträge an allen Neueinstellungen noch bei 42 Prozent. Dabei bestehen enorme regionale Unterschiede, die auch widerspiegeln, in welchen Branchen neu Eingestellte besonders häufig mit Befristungen konfrontiert sind.

Die Kontaktdichte zwischen Bürgergeld-Empfängern und den Jobcentern soll erhöht werden. Das geht aus einer Formulierungshilfe für die Ampelfraktionen hervor. Die neue Maßnahme ist für bestimmte Personen vorgesehen.

Im kommenden Jahr fehlen mehr als fünf Milliarden Euro für das Bürgergeld. Jetzt muss gespart werden – aber wie? Ausgerechnet bei den Leistungen?

Die wirtschaftliche Stagnation verspricht 2025 keine guten Aussichten für Deutschland insgesamt und auch nicht für seine regionalen Arbeitsmärkte. Die Forumsredaktion hat bei Rüdiger Wapler aus dem Prognoseteam des IAB nach den Einschätzungen für nächstes Jahr gefragt.

Der DGB hat in diesem Beitrag Wissenswertes und für die Praxis Relevantes zu sog. Arbeitsmarkt-Drehscheiben zusammengetragen sowie gewerkschaftliche Anforderungen an deren Ausgestaltung formuliert.