Studie: Mythos vom „arbeitsunwilligen Arbeitslosen“ dient als Legitimation für Sozialkürzungen

Die Erzählung vom arbeitsunwilligen Arbeitslosen ist empirisch kaum haltbar, erfüllt aber eine politische Funktion: Sie legitimiert restriktive Reformen, individualisiert strukturelle Arbeitsmarktprobleme und verstärkt Stigmatisierung. Das zeigt eine Analyse von René Böhme und Irene Dingeldey, Institut für Arbeit (iaw) der Unversität Bremen.

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Online-Veranstaltung zum Siebten Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung

Der Fachausschuss „Arbeitsmarktpolitik und Grundsicherung“ der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (BAGFW) lädt alle Interessierten aus der Freien Wohlfahrt ein, an der Online-Veranstaltung zum Siebten Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung am 5. März 2026 von 14.30 Uhr bis 16.00 Uhr teilzunnehmen. Es werden zentrale Befunde vorgestellt und diskutiert.

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Anhörung zur Grundsicherung

Die von der Bundesregierung geplante neue Grundsicherung, mit der viele Regelungen des Bürgergeldes abgeschafft werden sollen, ist von Sachverständigen in einer Anhörung des Ausschusses für Arbeit und Soziales überwiegend positiv aufgenommen worden. Gleichwohl mahnten fast alle von den verschiedenen Fraktionen geladenen Experten Korrekturen an.

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Sozialverbände gegen Rechtskreiswechsel für Ukrainer

Mehrere führende Sozialverbände haben gegen den von der Bundesregierung geplanten Rechtskreiswechsel von ukrainischen Geflüchteten in das Asylbewerberleistungsgesetz protestiert. In einer öffentlichen Anhörung des Ausschusses für Arbeit und Soziales am Montag warnte etwa der Deutsche Caritasverband vor einem „strukturellen Systemwechsel mit erheblichen integrationspolitischen Folgen“.

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