Studie: Mythos vom „arbeitsunwilligen Arbeitslosen“ dient als Legitimation für Sozialkürzungen

Die Erzählung vom arbeitsunwilligen Arbeitslosen ist empirisch kaum haltbar, erfüllt aber eine politische Funktion: Sie legitimiert restriktive Reformen, individualisiert strukturelle Arbeitsmarktprobleme und verstärkt Stigmatisierung. Das zeigt eine Analyse von René Böhme und Irene Dingeldey, Institut für Arbeit (iaw) der Unversität Bremen.

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