
Entwicklung der Zahl der in öffentlich geförderter Aktivierung, Qualifizierung und Weiterbildung befindlichen Personen [SGB II und SGB III (Summe)] einschließlich November 2025. [Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit (BA)].

Verbund arbeitsmarktpolitischer Dienstleister in Bremen
Kooperation statt Konkurrenz — Wege in Arbeit durch Fortbildung, Weiterbildung und Beschäftigung

Entwicklung der Zahl der in öffentlich geförderter Aktivierung, Qualifizierung und Weiterbildung befindlichen Personen [SGB II und SGB III (Summe)] einschließlich November 2025. [Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit (BA)].

Entwicklung der Zahl der in öffentlich geförderter Beschäftigung befindlichen Personen (SGB II) einschließlich November 2025. [Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit (BA)].

Die Bevölkerung in Deutschland befürwortet eine Bürgergeld-Reform mit höheren Leistungskürzungen, sollten Bezieher ihre Pflichten verletzen. Das geht aus einer Studie des ifo Instituts hervor.

Mit der geplanten Bürgergeldreform verabschiedet sich die Bundesregierung von der Idee eines Sozialstaats, der auf Vertrauen und Befähigung setzt. Unter dem Deckmantel einer „effizienteren Reintegration in den Arbeitsmarkt“ kehrt sie zurück zu einer Politik des Misstrauens: Sanktionen, verkürzte Karenzzeiten und die Abschaffung von Schonvermögen stehen für eine neue Härte – und für eine alte Logik.

Im Dezember vergangenen Jahres sind laut Bundesregierung rund 1,26 Millionen Menschen in Berufen der „Gesundheits- und Krankenpflege, Rettungsdienst und Geburtshilfe“ sozialversicherungspflichtig beschäftigt gewesen und rund 647.000 in Berufen der „Altenpflege“, wie die Bundesregierung in ihrer Antwort auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion ausführt.

Die aktuellen Daten für November 2025, zusammengestellt vom Bremer Institut für Arbeitsmarktforschung und Jugendberufshilfe (BIAJ).

„Die Schwäche der Konjunktur hält an und der Arbeitsmarkt bleibt ohne Schwung. Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung haben im November saisonüblich abgenommen. Die Zahl der Beschäftigten stagniert und die Arbeitskräftenachfrage bleibt verhalten“, sagte die Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), Andrea Nahles, anlässlich der monatlichen Pressekonferenz in Nürnberg.
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Die Kommission sieht fünf Optionen für eine Vereinheitlichung des bisher aus zwei Teilen bestehenden Grundsicherungssystems – dem Bürgergeld auf der einen und Wohngeld plus Kinderzuschlag (KiZ) auf der anderen Seite. Das geht aus einem internen Papier hervor, das Table.Briefings vorliegt.

Am 27. November fand die Nationale Weiterbildungskonferenz in Berlin statt. Gemeinsam wollen Bundesbildungs- und Bundesarbeitsministerium lebenslanges Lernen in Deutschlands Lebens- und Arbeitswelt verankern.

Der Dortmunder Sozialverein kritisiert die geplanten Änderungen beim Bürgergeld. Die Reform stelle Leistungsbeziehende unter Generalverdacht. Sie gefährde ihr Existenzminimum. Zudem verschärfe sie die Lage auf dem ohnehin angespannten Wohnungsmarkt.

Die Nominallöhne in Deutschland waren im 3. Quartal 2025 um 4,9 % höher als im Vorjahresquartal. Die Verbraucherpreise stiegen im selben Zeitraum um 2,3 %. Die Reallöhne lagen damit im 3. Quartal 2025 um 2,7 % höher als im Vorjahresquartal. Das war der bislang höchste Anstieg in diesem Jahr.

Der Schlüssel liegt in der Weiterbildung, meinen Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas und Bundesfamilienministerin Karin Prien. Dafür ist auch geplant, Gelder aus dem Sondervermögen zu nutzen.

Zwei Institute, zwei unterschiedliche Ergebnisse: Die Zahlen zur Entwicklung am Arbeitsmarkt vom Ifo-Institut und der IAB unterscheiden sich deutlich. Das liegt wohl auch daran, wen man fragt.

Die SPD Stadt Bremen bekennt sich uneingeschränkt zu einem starken, handlungsfähigen und solidarischen Sozialstaat. Er ist Grundlage unseres gesellschaftlichen Zusammenhalts und unserer Demokratie.

Aktuell erfüllen über 60 Prozent der Unternehmen diese Pflicht nicht vollständig. Unternehmen in der öffentlichen Verwaltung weisen die höchsten Erfüllungsquoten auf. Der Anteil schwerbehinderter Beschäftigter steigt zudem mit der Unternehmensgröße.

Ein Blick in die Daten von Eurostat, die der vielfach zitierten IW-Studie (Institut der deutschen Wirtschaft) zugrunde liegen, zeigt: Die Bundesrepublik Deutschland ist mit einem dort genannten Anteil von 40,6 Prozent in 2023 (gerundet auf 41 Prozent) nicht „Spitzenreiter bei Sozialausgaben“.
Der Verfasser der IW-Studie teilte dem BIAJ auf Anfrage mit: „Bedauerlicherweise haben einige Medien gestern getitelt, Deutschland habe (europaweit) die höchsten Sozialausgaben. Das ist natürlich nicht korrekt und steht auch nicht in der Studie.“ Anmerkung des Säzzers: Was ist der Trick? Wähle einige der EU-Länder so aus, dass die die Aussage stimmt. Falsch ist dann die Aussage, falls von „europaweit“ berichtet wird.

Wie zufrieden sind Sie mit der gelebten Demokratie in Deutschland? Das ist nur eine von vielen Fragen zum Thema Demokratie aus der aktuellen Beschäftigtenbefragung „Koordinaten der Arbeit“ der Arbeitnehmerkammer Bremen.
Veranstaltung: Mittwoch, 17. Dezember 2025, 17.00 Uhr
Bremische Bürgerschaft

Deutschland entfernt sich deutlich von den Weiterbildungszielen der Europäischen Union: 65 Prozent der Arbeitnehmer:innen sollten sich jedes Jahr weiterbilden. Hierzulande plant aber nur etwa die Hälfte (50,7 Prozent) der Beschäftigten zwischen 25 und 64 Jahren in den kommenden zwölf Monaten eine Weiterbildung.

Das geht aus einer neuen Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) hervor, die die Entwicklung der öffentlichen Ausgaben in Deutschland, den Benelux-Staaten, Österreich, Schweiz sowie den nordischen Ländern zwischen 2001 und 2023 untersucht hat.

Die jüngste Antwort bietet ein Bericht vom Institut der Deutschen Wirtschaft zu „Öffentliche Ausgaben im internationalen Vergleich“ an. Was ist von diesen Aussagen zu halten? Eine kurze Einordnung.