Vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) wurden von Januar bis Mai 2026 insgesamt 106.565 Asylanträge entschieden, davon 83.150 Erstanträge (31,7 Prozent weniger als von Januar bis Mai 2025) und 23.415 Folgeanträge (65,4 Prozent mehr als von Januar bis Mai 2025).
Der Mitarbeiter des Jobcenters Bremen, der in der umstrittenen Bürgergeld-Doku des ZDF über Leistungsmissbrauch gesprochen hat, soll seinen Job verlieren. Der 60-Jährige will dagegen klagen.
Zur aktuellen Debatte über Sozialleistungsmissbrauch erklärt die Senatorin für Arbeit, Soziales, Jugend und Integration, Dr. Claudia Schilling: „Die Behauptung, 30 bis 40 Prozent der Leistungsbeziehenden würden Sozialleistungen missbräuchlich beziehen, entbehrt jeder belastbaren Grundlage. Solche pauschalen Aussagen verzerren die Realität, beschädigen das Vertrauen in den Sozialstaat und stellen hunderttausende Menschen bundesweit unter Generalverdacht, die Leistungen rechtmäßig beziehen.“
Im Rahmen einer Delegationsreise hat die Senatorin für Arbeit, Soziales, Jugend und Integration europäische Institutionen in Brüssel besucht. Im Mittelpunkt des Besuchs standen Fragen der Armutsbekämpfung, der Zukunft der Arbeitswelt, der Integration sowie die Stärkung des Sozialen Europas.
In den 12 Monaten von Juni 2025 bis Mai 2026 wurden von der Bundesagentur für Arbeit (BA) für das beitragsfinanzierte Arbeitslosengeld (SGB III) insgesamt 28,325 Milliarden Euro ausgegeben, 4,371 Milliarden Euro mehr als in den 12 Monaten ein Jahr zuvor (Juni 2024 bis Mai 2025).
Nicht die Älteren, sondern junge Leute haben Angst vor KI. Sie sind sogar wütend auf die neue Technologie, die sie einerseits kräftig nutzen. Andererseits steigt aber die Sorge, dass KI ihnen ihre Jobzukunft raubt.
Bürgergeldbezieher werden in Deutschland permanent dämonisiert. Denn der moderne Sozialneid funktioniert nach unten. Nach oben wäre er zu anstrengend. Das ist ein Open-Source-Beitrag von Jürgen Köhler, freier Konzeptioner, Artdirector und bildender Künstler.
Von Januar bis Mai 2026 – wurden von der Bundesagentur für Arbeit 4,629 Milliarden Euro mehr ausgegeben als eingenommen. Von Januar bis Mai des Vorjahres (2025) betrug dieser negative Finanzierungssaldo 2,998 Milliarden Euro – im Haushaltsjahr 2025 dann insgesamt 4,232 Milliarden Euro.
Dabei wurden fachliche Klarstellungen zur Abgrenzung zulässiger Förderinhalte, insbesondere zu den Möglichkeiten der Deutschsprachförderung, Verfahrensregelungen und Ausführungen zur Durchführungsqualität ergänzt.
Ein Blick auf die Entwicklung der „Armutsgefährdungsquoten“ und die Entwicklung der absoluten Anzahl der armutsgefährdeten Personen vor und nach Sozialtransfers in der Bundesrepublik Deutschland und in den 16 Bundesländern in den Jahren 2021 bis 2025.
Wie kann digitale Teilhabe gestärkt werden? Welche Kompetenzen sind dafür notwendig und wie lassen sich Potenziale nutzen, ohne die Risiken aus dem Blick zu verlieren? Diese und weitere Fragen stehen im Mittelpunkt einer Kooperationsveranstaltung des Landesbehindertenbeauftragten und der Zentralstelle der Landesfrauenbeauftragten (ZGF).
15. Juni 2026 von 17 bis 19 Uhr in der Arbeitnehmerkammer Bremerhaven
Bremen ist keine wohlhabende Stadt – das spüren vor allem Kinder. Der Anteil von armutsgefährdeten Kindern und Jugendlichen ist in drei Stadtteilen groß.
Angesichts des demografischen Wandels sollte die Förderung älterer Arbeitsloser eigentlich an Bedeutung gewinnen. In der Praxis ist davon jedoch nichts zu spüren.
Seit zwei Jahrzehnten gibt es nun schon das Bremer Geschichtenhaus im Schnoor, ein Projekt des Beschäftigungsträgers bras e.V. in Bremen. Und das, obwohl eigentlich seit Jahren die Finanzierung in Frage steht.
Rund 110 Teilnehmende aus Wirtschaft, Verwaltung, Wissenschaft und Politik kamen am 1. Juni 2026 zur zweiten Regionalen Fachkräftewerkstatt des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales zusammen.
Die gerade beschlossene „Neue Grundsicherung“ setzt vor allem bei Sanktionen an – und lässt die eigentliche Aufstiegsfalle unangetastet. Denn das Steuer-, Abgaben- und Transfersystem bremst niedrige und mittlere Einkommen aus, während Kapitalerträge und hohe Einkommen strukturell geschont werden.
Hamburgs Sozialämter sollen auch in Zukunft Hilfebeziehenden die Grundsicherung kürzen, wenn sie sich durch Pfandsammeln etwas dazuverdienen. Allerdings gibt es jetzt einen Freibetrag.
Damit stieg die Zahl der Einbürgerungen im fünften Jahr in Folge. Noch nie seit der Einführung der Statistik im Jahr 2000 waren innerhalb eines Jahres mehr als 300 000 Personen eingebürgert worden.
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