
Aktuelle Befunde einer Betriebsbefragung zeigen, dass insbesondere kleine Betriebe und Betriebe, die von der Krise besonders stark betroffen sind, ihr Angebot an Ausbildungsplätzen zurückfahren wollen.

Verbund arbeitsmarktpolitischer Dienstleister in Bremen
Kooperation statt Konkurrenz — Wege in Arbeit durch Fortbildung, Weiterbildung und Beschäftigung

Aktuelle Befunde einer Betriebsbefragung zeigen, dass insbesondere kleine Betriebe und Betriebe, die von der Krise besonders stark betroffen sind, ihr Angebot an Ausbildungsplätzen zurückfahren wollen.

Die Ergebnisse einer IAB-Studie zeigen, dass mittlerweile 28 Prozent der nach eigenen Angaben förderberechtigten Betriebe das Programm nutzen und ähnlich viele planen, Fördermittel zu beantragen. Allerdings sind das Programm und seine Fördervoraussetzungen noch immer vielen Betrieben nicht bekannt.

In der deutschen Industrie wurde im Jahr 2020 gut ein Zehntel weniger produziert als im Vorjahr. Im Dezember 2020 lag der Rückstand der Industrieproduktion gegenüber dem Vorjahresmonat nur noch bei -1,5 %.

Die Fördervoraussetzungen für Qualifizierungen, die während Kurzarbeit begonnen werden, wurden in § 106a SGB III mit Wirkung zum 01.01.2021 neu gefasst. Es werden Regelungen zum Verfahren gegeben.

Das Nürnberger Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hat untersucht, wer besonders unter der Corona-Krise leidet. Der Direktor Prof. Bernd Fitzenberger sagt im Interview, was der Staat tun muss, um eine Pleitewelle zu verhindern.

Durch die Pandemie werden die Umbrüche am Arbeitsmarkt noch einmal verstärkt, heißt es in einer McKinsey-Studie. Deutschland ist demnach vergleichsweise gut gerüstet.

Soll man es mit den ganzen Mindestlohn-Debatten nicht mal gut sein lassen? Immerhin scheint die Einführung im Jahr 2015 ganz gut funktioniert zu haben: Viele Menschen verdienen jetzt mehr, nur wenige haben ihre Stelle verloren. Da ist doch alles in Ordnung, könnte man meinen, schreibt die Frankfurter Allgemeine (FAZ).

Im Vergleich zu Februar 2020, dem Monat vor dem Beginn der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie in Deutschland, war der Auftragsbestand im Dezember 2020 saison- und kalenderbereinigt 3,6 % höher.

Interview mit Hubertus Heil, Bundesminister für Arbeit und Soziales, in der Neuen Osnabrücker Zeitung (NOZ).

Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung von Ausländerinnen und Ausländern ist innerhalb der letzten fünf Jahre um 50 Prozent auf inzwischen rund 4,24 Millionen gestiegen. Dieser Beschäftigungszuwachs hält auch während der Corona-Krise an, schreibt die Bundesregierung in einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion.

Antwort des Senats auf die Kleine Anfrage der Fraktion der CDU in der Bremischen Bürgerschaft.

Der Nominallohnindex in Deutschland ist im Jahresdurchschnitt 2020 um gut 0,6 % gegenüber dem Vorjahr gesunken. Die Verbraucherpreise stiegen im selben Zeitraum um knapp 0,5 %. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, sanken die Reallöhne damit um durchschnittlich 1,0 % gegenüber 2019.

Trotz der positiven Effekte beantragen nicht alle Migrantinnen und Migranten eine Anerkennung. Die Gründe dafür sind vielschichtig und deuten unter anderem auf Hindernisse beim Anerkennungsverfahren hin.

Das Lehrerkind hat nie bezweifelt, einen Job zu finden. Der Elektrikerjunge verzweifelte an erfolglosen Bewerbungen. Beide finden: Ihr Studium alleine reichte nicht.

Aus Sicht von BDA und DGB ist es dringend erforderlich, dass Bund und Länder kurzfristig eine transparente und regelbasierte Öffnungsstrategie vorlegen.

Arbeit soll Erfüllung sein: Liebe deinen Job, lautet das Mantra. Doch die Pandemie hat den Glauben daran erschüttert. Wie könnte eine bessere Zukunft der Arbeit aussehen? Ein Essay von Lukas Hermsmeier, der als freier Journalist in New York City lebt.

Die zweite Welle der Corona-Pandemie, die sich ab Oktober 2020 bis in das Jahr 2021 hineinzieht, wirkt sich zunehmend negativ auf den Arbeitsmarkt in Deutschland aus. Während Entlassungen noch sektoral begrenzt bleiben, fallen die Neueinstellungen wieder zunehmend deutlich hinter die Vorjahreswerte zurück.

Mit der Einführung der neuen Kunden-App „BA-Mobil“ können Kundinnen und Kunden im Bereich der Arbeitslosenversicherung der Bundesagentur für Arbeit (BA) noch schneller und rund um die Uhr Kontakt zu ihrer Agentur für Arbeit aufnehmen.

Weniger Präsenz, Lern-Nuggets und Personalisierung – das sind die Trends in der Weiterbildung. Das immense Angebot macht es allerdings zum Teil schwer, das richtige auszuwählen.

Die meisten Deutschen sind Weiterbildungsmuffel. Das gilt gerade für Geringqualifizierte und Beschäftigte im Niedriglohnbereich. Dies ist bedenklich, weil die Corona-Krise viele Arbeitsplätze gefährdet und der digitale, demografische und ökologische Strukturwandel die Anpassungsfähigkeit der Erwerbspersonen weit stärker fordert.