
Zum internationalen Frauentag warnt Bettina Wilhelm, dass manche Jobs auch nach Corona nicht wiederkommen werden – und dass Frauen davon besonders betroffen sind.

Verbund arbeitsmarktpolitischer Dienstleister in Bremen
Kooperation statt Konkurrenz — Wege in Arbeit durch Fortbildung, Weiterbildung und Beschäftigung

Zum internationalen Frauentag warnt Bettina Wilhelm, dass manche Jobs auch nach Corona nicht wiederkommen werden – und dass Frauen davon besonders betroffen sind.

Lohnungleichheit zwischen Mann und Frau gibt es nicht erst seit der Corona-Pandemie. Jedoch verschärft die Krise die Problematik auf dem Arbeitsmarkt.

Die Kommunikation innerhalb von Betrieben und Teams hat sich teils stark verändert und wurde dank entsprechender Technologien oft von heute auf morgen in den virtuellen Raum verlagert. Dennoch gab es bei der Umsetzung Unterschiede zwischen Betrieben.

Die Soziologin Lena Hipp, Wissenschaftszentrum Berlin (WZB), erklärt, warum Frauen unter der Pandemie oft mehr gelitten haben als Männer, aber warum es ausgerechnet Alleinerziehenden eher nicht schlechter geht.

Die Entwicklung der Ungleichheit in Deutschland ist zutiefst besorgniserregend: Die soziale Polarisierung zwischen Arm und Reich nimmt zu, die „Mitte“ schrumpft, Armutslagen verfestigen sich und aus Armut führen nur wenige Wege hinaus. Der Bericht zeigt auch dramatische Effekte der Agenda-Reform.

Im Vergleich zu Februar 2020, dem Monat vor dem Beginn der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie in Deutschland, war der Auftragseingang im Januar 2021 saison- und kalenderbereinigt um 3,7 % höher.

Die Diagramme und Tabellen enthalten Informationen zu den Themen Beschäftigung, Entgelt, Arbeitslosigkeit, gemeldete Arbeitsstellen und Fachkräftebedarf aller Berufe sowie der MINT- und Ingenieurberufe differenziert nach dem Anforderungsniveau (z.B. Fachkräfte) für Deutschland und die Länder.

Der dritte Gleichstellungsbericht, der im Januar 2021 von der Bundesregierung vorgelegt wurde, beschäftigt sich mit dem Thema „Digitalisierung und Gleichstellung“ in all seinen Facetten. Die Arbeitnehmerkammer Bremen möchte sich im Rahmen ihrer Online-Veranstaltung auf die Frage konzentrieren, wie sich der Arbeitsmarkt durch die Digitalisierung verändert, welche Jobs entstehen und welche verloren gehen.

Die Kurzexpertise geht der Frage nach, welche Chancen und Risiken der digitale Wandel am Arbeitsmarkt spezifisch für Frauen mit sich bringt und gibt einen fundierten Überblick über die Erkenntnisse der nationalen und internationalen volkswirtschaftswissenschaftlichen Forschungsliteratur.

Unter dem Motto „Krisen meistern. Know-how sichern. Weiterbilden.“ findet am 24. März 2021 der 8. bundesweite „Deutsche Weiterbildungstag“ statt. Auch Bremer Akteurinnen und Akteure werden an diesem Tag aktiv und bieten ein digitales Angebot für Betriebe, für Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber sowie Beschäftigte.

Weil der Strukturwandel in der Krise nicht pausiert, müssen passende Angebote zur Qualifizierung und Weiterbildung gemacht werden. Von Langzeitarbeitslosigkeit betroffen sind besonders Geringqualifizierte und Menschen ohne abgeschlossene Berufsausbildung. Für sie braucht es jetzt eine Weiterbildungsoffensive.

Der Einbruch des Ausbildungsmarkts in der Corona-Pandemie sei fatal, weil dadurch bald mehr Fachkräfte fehlen könnten, warnte der DGB-Bildungsexperte Matthias Anbuhl im Deutschlandfunk (Dlf). Das Förderprogramm der Bundesregierung setze zwar an der richtigen Stelle an, sei aber viel zu bürokratisch.

Die Bundesregierung kann nicht beantworten, inwiefern das Starke-Familien-Gesetz zu einer höheren Inanspruchnahme des Bildungs- und Teilhabepaketes bei Kindern und Jugendlichen geführt hat. Das schreibt sie in einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke.

Der Ausschuss für Arbeit und Soziales hat einen Antrag der Fraktion Die Linke für eine sofortige Einführung eines Mindest-Kurzarbeitergeldes abgelehnt. Gegen den Antrag stimmten die Koalitionsfraktionen CDU/CSU und SPD, die AfD-Fraktion und die FDP-Fraktion. Lediglich die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen votierte für den Vorstoß der Linken.

Anlässlich der Woche der Beruflichen Bildung lädt die Regionaldirektion Niedersachsen-Bremen zu Online-Expertenvorträgen und fachlichem Austausch vom 23.-25. März 2021 ein.

Die aktuellen Daten für Februar 2021, zusammengestellt vom Bremer Institut für Arbeitsmarktforschung und Jugendberufshilfe (BIAJ).

Wie hat sich die Jahressumme der „Integrationen“ von erwerbsfähigen Leistungsberechtigten in duale Berufsausbildung in den Berufsberatungsjahren 2014/15 bis 2019/20 im Bund und den Ländern entwickelt?

Neue Funktionen und ein moderneres Design: Das InfoWeb Weiterbildung (IWWB) wurde komplett überarbeitet. Interessierte können jetzt noch einfacher in den zirka 4 Millionen Kursangeboten der Metasuchmaschine nach Weiterbildungen suchen. Dafür sorgen unter anderem ein interaktiver Merkzettel und eine enge Verzahnung mit Beratungsstellen.

Rund ein Fünftel der älteren Arbeitnehmer sagt: Weiterbildung ist in der derzeitigen Krise für sie unwichtiger geworden. Damit verschärft Corona die Kluft zwischen Jung und Alt.

Arbeiten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von zu Hause aus effektiver? Oder schaffen sie mehr im Büro? Je nachdem, wen man fragt, fällt die Antwort unterschiedlich aus.