Mittel und Ausgaben der Jobcenter für „Verwaltungskosten“ und „Eingliederungsleistungen“ 2024

Die 300 Jobcenter gE („gemeinsame Einrichtungen“) gaben im vergangenen Haushaltsjahr 2024 insgesamt 154,4 Millionen Euro (2,0 Prozent) weniger aus als die 7,852 Milliarden Euro, die ihnen gemäß Eingliederungsmittel-Verordnung 2024 für den Bundesanteil an den „Gesamtverwaltungskosten“ und „Leistungen zur Eingliederung nach dem SGB II“ (3,157 Milliarden Euro) zugeteilt worden waren. Interessant ist der Blick auf das Jobcenter Bremen-Stadt, das 1,4 Millionen Euro des Gesamtbudgets in diesem, für das Jobcenter „besonderen“ Jahr 2024 nicht ausgegeben hat.

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Verlauf 2018 – 2024 beim Jobcenter Bremen-Stadt anschauen

Land Bremen braucht tragfähige Strategie zur Arbeitsförderung

Weniger Arbeitsgelegenheiten (AGH) des Jobcenters, Wegfall von Fördermitteln aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) sowie Kürzungen bei Sprachkursen des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF). Exemplarisch berichteten vier Vertreterinnen von Trägern auf Einladung der Zentralstelle der Landesfrauenbeauftragten (ZGF) darüber, welche konkreten Auswirkungen die fehlenden finanziellen Mittel auf die Arbeitsmarktintegration von Frauen in Bremen und Bremerhaven haben.

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Kultursensible Beratung

In der aktuellen Ausgabe von FORUMARBEIT der bag arbeit e.V. ist die Bedeutung kultursensibler Beratung in einer zunehmend vielfältigen Migrationsgesellschaft das zentrale Thema: Der kulturelle Hintergrund von Menschen spielt eine entscheidende Rolle für ihren Zugang zu sozialen Dienstleistungen und die erfolgreiche Integration in den Arbeitsmarkt.

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Stadt erwägt Arbeitspflicht für Bürgergeld-Empfänger

Essens Sozialdezernent Peter Renzel will Bürgergeld-Bezieher zur Arbeit verpflichten und begründet dies damit, dass das Bürgergeld von der Allgemeinheit finanziert wird. Daher sei es nur fair, dass diejenigen, die es erhalten und arbeiten können, der Gesellschaft etwas zurückgeben. Auch Asylbewerber sollen zur Arbeit verpflichtet werden, idealerweise in Verbindung mit einem Sprachkurs.

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SGB II-Eingliederungstitel 2024: Jobcenter Bremen und Bremerhaven – Januar bis Dezember 2024

Gemessen an den für „SGB-II-Eingliederungsleistungen“ im Haushaltsjahr 2024 zugeteilten Bundes­mitteln wurde vom Jobcenter Bremen Stadt 3,0 Prozent (1,882 Millionen Euro) mehr für diese Leistungen ausgegeben als für diesen Zweck zugeteilt. Gemessen an den für „SGB-II-Eingliederungsleistungen“ in 2024 zugeteilten Bundesmitteln wurden vom Jobcenter Bremerhaven insgesamt 92,8 Prozent für diese Leistungen ausgegeben.

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Wahlprogramme: Arbeitsmarktpolitik

Von Mindestlohn bis Fachkräfte aus dem Ausland: Parteien setzen unterschiedliche Schwerpunkte im Bereich Arbeitsmarkt. Doch wer fördert Frauen, wer will prekäre Jobs bekämpfen und wer setzt auf eine höhere Pendlerpauschale? Ein Überblick.

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Junge Menschen könnten schneller und besser ins Berufsleben starten

Rund eine Viertelmillion Jugendliche beginnen jedes Jahr staatlich geförderte Maßnahmen mit Praktika in Betrieben oder Qualifizierungskursen, weil sie nach der Schule keinen Ausbildungsplatz finden. Dabei wäre ein großer Teil von ihnen in der Lage, direkt eine Ausbildung aufzunehmen. Diese Einschätzung geht aus einer bundesweiten Befragung unter Fachkräften hervor, die junge Menschen beim Übergang von der Schule in den Beruf begleiten.

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