
Schon 2023 soll das Bürgergeld das bisherige System ablösen, sagt Arbeitsminister Heil. Dann gebe es jeden Monat mehr Geld. Außerdem bekräftigt er: Entlastungspakete sollten nur noch an Geringverdiener gehen.

Verbund arbeitsmarktpolitischer Dienstleister in Bremen
Kooperation statt Konkurrenz — Wege in Arbeit durch Fortbildung, Weiterbildung und Beschäftigung

Schon 2023 soll das Bürgergeld das bisherige System ablösen, sagt Arbeitsminister Heil. Dann gebe es jeden Monat mehr Geld. Außerdem bekräftigt er: Entlastungspakete sollten nur noch an Geringverdiener gehen.

Die Spannbreite reicht aktuell von 585 Euro pro Monat, die Auszubildende im thüringischen Friseurhandwerk im ersten Ausbildungsjahr erhalten, bis zu 1.580 Euro im westdeutschen Bauhauptgewerbe, mit denen Auszubildende im vierten Ausbildungsjahr vergütet werden.

Das Nürnberger Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hat vor Kürzungen bei der Eingliederung von Langzeitarbeitslosen in den Arbeitsmarkt gewarnt. Besonders das neue Teilhabechancengesetz dürfe nicht wegfallen, sagte IAB-Forscher Joachim Wolff der Deutschen Presse-Agentur.

Die Mehrheit aller Jugendlichen (53 Prozent) findet sich in den vielfältigen Informationen zum Thema Berufswahl nur schwer zurecht. Nur 37 Prozent der Befragten schätzen die Unterstützung bei ihrer beruflichen Orientierung als ausreichend ein. Für fast drei Viertel der Jugendlichen sind die Eltern die wichtigsten Unterstützer.

Bundesfinanzminister Lindner will bei der Förderung von Langzeitarbeitslosen sparen – und erntet dafür Kritik. In Zeiten des Fachkräftemangels und der Zuwanderung seien solche Pläne „völlig kontraproduktiv“, sagt Hamburgs Sozialsenatorin Leonhard.

Finanzminister Lindner will beim sozialen Arbeitsmarkt für Langzeitarbeitslose sparen. Sozialer Kahlschlag? Nein, denn die Programme wirken und sind billiger als gedacht. Eine Analyse von Tina Groll.

Am 7. Juli 2022 wurde das Transferzentrum für Künstliche Intelligenz BREMEN.AI offiziell eröffnet.

Ein wissenschaftliches Team des IAB skizziert in einem IAB-Kurzbericht, auf wie viele Beschäftigungsverhältnisse sich die Erhöhung voraussichtlich auswirken wird.

Rund 1.200 zuvor langzeitarbeitslose Menschen konnten in Hamburg in den letzten Jahren wieder in einen Job vermittelt werden. Diese Zwischenbilanz zieht der Senat zu seinem Ziel, Menschen, die seit langem arbeitslos sind, den Weg zurück in den Arbeitsmarkt und in eine dauerhafte Beschäftigung zu ermöglichen.

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat die Förderrichtlinie zum ESF Plus-Programm „Rat geben – Ja zur Ausbildung!“ am 8. Juli 2022 veröffentlicht. Das Interessenbekundungsverfahren läuft vom 13. Juli 2022 bis zum 21. September 2022.

Wie hat sich die monatliche Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten insgesamt und darunter die Zahl (und der Anteil) der Auszubildenden v im Bund und in den einzelnen Ländern entwickelt?

Das Budget für Arbeits- und Qualifizierungsförderung soll 2023 um ein Sechstel sinken. Zuletzt war es allerdings nicht vollständig ausgereizt worden. In Zukunft soll das Budget wesentlich drastischer sinken: Für 2024 sieht der Entwurf nur noch 2,5 Milliarden vor, ab 2029 soll es sogar auf fünf Millionen, ein Tausendstel der derzeitigen Summe, sinken.

Auf Platz 1 der am meisten geförderten Berufe mit einer Fortbildungsmaßnahme nach dem Aufstiegs-BAföG standen 2021 wie im Vorjahr die staatlich anerkannten Erzieherinnen und Erzieher.

Stellungnahme des Deutschen Gewerkschaftsbundes zum
Öffentlichen Fachgespräch des Ausschusses für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung des Deutschen Bundestages am 6. Juli 2022.

Auch in den Jahren 2020 und 2021, die stark von den wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie geprägt waren, lag die Arbeitsproduktivität je Stunde höher als im jeweiligen Vorjahr, mit Zuwächsen von +0,4 % (2020) und +1,1 % (2021).

Der Ausbildungsmarkt hat sich noch nicht von der Corona-Krise erholt, davon unabhängig bestehen weiterhin strukturelle Probleme in der Beruflichen Bildung: Darin waren sich die Expertinnen und Experten von Arbeitgebern, Gewerkschaften und Wissenschaft einig bei dem öffentlichen Fachgespräch am Mittwoch im Ausschusses für Bildung, Forschung und Technologiefolgenabschätzung.

Nach Auswertungen der Förderstatistik der Bundesagentur für Arbeit sind im Dezember 2021 rund 43.000 Menschen durch das Instrument „Teilhabe am Arbeitsmarkt“gefördert worden. Das schreibt die Bundesregierung in ihrer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke.

Seit dem 01.07.2022 gelten neue Bundes-Durchschnittskostensätze für Maßnahmen zur Arbeitsförderung wie die Aktivierung und berufliche Eingliederung nach § 45 SGB III und die berufliche Weiterbildung.

Inhaltlich umfasst das Projekt regelmäßige Netzwerktreffen und eine digitale Plattform zum fachlichen Erfahrungsaustausch sowie individuelle Beratungs- und Informationsangebote zur Umsetzung wirtschaftlich sinnvoller Maßnahmen.

Durch die Längsschnittbefragung „Lebensqualität und Teilhabe“ versucht das IAB herauszufinden, ob diese Hilfen die Situation der Geförderten auch tatsächlich verbessern. Welche Schwierigkeiten und Herausforderungen mit der Durchführung der Befragung verbunden sind, erläutern Sebastian Hülle und Claudia Wenzig im Interview für das IAB-Forum.