
Entwicklung der Zahl der in öffentlich geförderter Aktivierung, Qualifizierung und Weiterbildung befindlichen Personen [SGB II und SGB III (Summe)] einschließlich Februar 2026. [Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit (BA)].

Verbund arbeitsmarktpolitischer Dienstleister in Bremen
Kooperation statt Konkurrenz — Wege in Arbeit durch Fortbildung, Weiterbildung und Beschäftigung

Entwicklung der Zahl der in öffentlich geförderter Aktivierung, Qualifizierung und Weiterbildung befindlichen Personen [SGB II und SGB III (Summe)] einschließlich Februar 2026. [Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit (BA)].

Arbeitsagenturen und Jobcenter brauchen Geld und Personal, um Menschen weiterzubilden und in Jobs vermitteln zu können. Rücklagen sind durch tausendfaches Kurzarbeitergeld aufgebraucht, Rückzahlungsverpflichtungen gegenüber dem Bund schwächen die Handlungsfähigkeit weiter. Die BA hat in allen Krisen zuverlässig für Millionen Menschen geliefert – mit knappen Kassen wird das auf Dauer nicht mehr zu schaffen sein. Deshalb muss die Koalition aus Krediten Zuschüsse machen!“

Die aktuellen Daten für Februar 2026, zusammengestellt vom Bremer Institut für Arbeitsmarktforschung und Jugendberufshilfe (BIAJ).

„Auch zum Ende der Winterpause kommt der Arbeitsmarkt nicht in Schwung. Die Arbeitslosigkeit verändert sich kaum und bleibt über 3 Millionen“, sagte die Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), Andrea Nahles, heute anlässlich der monatlichen Pressekonferenz in Nürnberg.
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Monatsbericht zum Arbeits- und Ausbildungsmarkt lesen

Erstmals in Deutschland wurde die Alternativwirtschaft für ein Bundesland vermessen: Für das Land Bremen hat das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) die Wirtschafts- und Transformationskraft gemeinwohlorientierter Unternehmen erhoben.

Die neue Grundsicherung erhöht unnötig den Druck auf Betroffene, sagt Arnold. Der Berliner war wegen Depressionen früher selbst „Totalverweigerer“.

Nach den Rückgängen in den Jahren 2020 bis 2023 stiegen die Reallöhne in den Folgejahren wieder an. Im Jahr 2025 erreichte der Reallohnindex damit fast wieder das Reallohnniveau des Jahres 2019 vor Beginn der Corona-Pandemie.

Die Entscheidung des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF), die Zulassung zu Integrationskursen stark zu beschränken, stößt bei der Arbeitnehmerkammer, der Handelskammer und der Handwerkskammer in Bremen auf deutliche Kritik. Dadurch wird die Arbeitsmarktintegration von Zugewanderten massiv erschwert.

Die Übergangsregel nach dem sogenannten Herrenberg-Urteil wird bis Ende 2027 verlängert, wie der Tagesspiegel aus Koalitionskreisen erfuhr. Das verschaffe Musikschulen, Volkshochschulen und anderen, die mit freien Mitarbeitern arbeiten, erstmal Luft.

Ramona Stresemann – über 20 Jahre Vermittlung, neue Herausforderungen und warum sie sagt: „Nicht aufgeben heißt die Devise.
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In der repräsentativen Befragung von Jobcenter-Beschäftigten des IAB (OnJoB) gaben dies 61 Prozent an. Ein deutlich größerer Anteil spricht sich zudem für einen erleichterten Wechsel der betreffenden Personen in ein anderes Sicherungssystem aus.

Das Bundesnetzwerk für Arbeit und soziale Teilhabe und die Bundesarbeitsgemeinschaft Integration durch Arbeit (BAG IDA) im Deutschen Caritasverband begrüßen wir sehr den Vorschlag des Bundesrates im Rahmen der SGB-II-Reform, den § 16d SGB II dahingehend zu ergänzen, dass Arbeitsgelegenheiten (AGH) auch Qualifizierungsanteile enthalten können.

Die deutsche Industrie schwächelt – und die Politik diskutiert über Kündigungsschutz, Krankschreibungen und Sozialabbau. Warum das die falschen Antworten sind und was Deutschland stattdessen braucht, erklärt der Ökonom Sebastian Dullien, Wissenschaftlicher Direktor des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) in der Hans-Böckler-Stiftung.

Die Erzählung vom arbeitsunwilligen Arbeitslosen ist empirisch kaum haltbar, erfüllt aber eine politische Funktion: Sie legitimiert restriktive Reformen, individualisiert strukturelle Arbeitsmarktprobleme und verstärkt Stigmatisierung. Das zeigt eine Analyse von René Böhme und Irene Dingeldey, Institut für Arbeit (iaw) der Unversität Bremen.

Asylbewerber sollen laut Innenminister Dobrindt früher arbeiten dürfen. Das klingt gut – steht aber im Widerspruch zu seiner sonstigen Politik.

Hunderttausende Menschen fehlen auf dem Arbeitsmarkt, Millionen Boomer gehen bald in Rente. Wer kann die Lücke stopfen? Auch die älteren Menschen selbst, sind Ökonomen überzeugt.

Ein Blick auf die in den Stadtstaaten Berlin, Hamburg und Bremen (Land) arbeitenden bzw. die in diesen Ländern wohnenden sozialversicherungspflichtig Beschäftigten − insgesamt und darunter ohne deutsche Staatsangehörigkeit.

Fortbildung, ob im Job oder privat, ist wichtig. Stichwort: lebenslanges Lernen. Dr. Ute Leber vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung hat Fragen zum Thema Weiterbildung beantwortet.

Tausende Menschen warten auf ihr Geld, weil Bremer Jobcenter unnötige Unterlagen anfordern und Dokumente verlieren – das schreiben 15 Sozialberatungen.

Die Organisation kritisiert die Einführung von Arbeitspflichten für Geflüchtete in immer mehr niedersächsischen Kommunen und fordert Bund, Länder und Kommunen auf, bewährte Instrumente der Arbeitsmarktintegration konsequent auszubauen, anstatt den Arbeitszwang auszuweiten.