Bundeskanzler Merz muss Arbeitsmarktkrise zur Chefsache machen

Arbeitsagenturen und Jobcenter brauchen Geld und Personal, um Menschen weiterzubilden und in Jobs vermitteln zu können. Rücklagen sind durch tausendfaches Kurzarbeitergeld aufgebraucht, Rückzahlungsverpflichtungen gegenüber dem Bund schwächen die Handlungsfähigkeit weiter. Die BA hat in allen Krisen zuverlässig für Millionen Menschen geliefert – mit knappen Kassen wird das auf Dauer nicht mehr zu schaffen sein. Deshalb muss die Koalition aus Krediten Zuschüsse machen!“

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Studie: Mythos vom „arbeitsunwilligen Arbeitslosen“ dient als Legitimation für Sozialkürzungen

Die Erzählung vom arbeitsunwilligen Arbeitslosen ist empirisch kaum haltbar, erfüllt aber eine politische Funktion: Sie legitimiert restriktive Reformen, individualisiert strukturelle Arbeitsmarktprobleme und verstärkt Stigmatisierung. Das zeigt eine Analyse von René Böhme und Irene Dingeldey, Institut für Arbeit (iaw) der Unversität Bremen.

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Online-Veranstaltung zum Siebten Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung

Der Fachausschuss „Arbeitsmarktpolitik und Grundsicherung“ der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (BAGFW) lädt alle Interessierten aus der Freien Wohlfahrt ein, an der Online-Veranstaltung zum Siebten Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung am 5. März 2026 von 14.30 Uhr bis 16.00 Uhr teilzunnehmen. Es werden zentrale Befunde vorgestellt und diskutiert.

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