
Steigende Unterkunftskosten, explodierende Verwaltungsausgaben und sinkende Vermittlungsquoten setzen kommunale Haushalte massiv unter Druck. Die Rechnungen landen in den Rathäusern.

Verbund arbeitsmarktpolitischer Dienstleister in Bremen
Kooperation statt Konkurrenz — Wege in Arbeit durch Fortbildung, Weiterbildung und Beschäftigung

Steigende Unterkunftskosten, explodierende Verwaltungsausgaben und sinkende Vermittlungsquoten setzen kommunale Haushalte massiv unter Druck. Die Rechnungen landen in den Rathäusern.

Jeder der erwerbsfähigen Bürgergeldempfänger verursachte laut Berechnungen des Bremer Instituts für Arbeitsmarktforschung und Jugendberufshilfe (BIAJ) Verwaltungskosten von 2.046 Euro im Jahr. Die Kosten überstiegen damit erstmals die Grenze von 2.000 Euro. Vor zehn Jahren lagen sie noch bei 1.303 Euro pro Jahr.

Harte Sanktionen nützen kaum, wenn jemand gar nicht arbeiten will. Aber sie könnten die Falschen treffen, sagt Jana Sieberg, Jobcenter-Personalrätin.

Auf dieser Sitzung der Deputation für Arbeit sind folgende Vorlagen aus arbeitsmarktpolitischer Sicht von Interesse:
Mündlicher Sachstandsbericht zur Umsetzung der Arbeitsmarktstrategie
Vorlage 21/6676
Sachstandsbericht zum Klima Campus (Berichtsbitte der Fraktion der CDU)
Vorlage 21/6644
Azubi-Wohnprojekt Q45 (Berichtsbitte der Fraktion der SPD)
Vorlage 21/6645
Anmerkung des Säzzers: Das sind bislang sämtliche zu diesem Termin vorliegenden Tagesordnungspunkte und Vorlagen der staatlichen und städtischen Deputation für Arbeit.

Wir Gewerkschaften sagen klar: Wir dulden keine weiteren Angriffe auf die Beschäftigten und den Sozialstaat. Wer die Beschäftigten an seiner Seite wissen und die Demokratie stärken will, muss gute Löhne und Arbeitsbedingungen sowie die soziale Absicherung stärken, statt die Menschen gegeneinander auszuspielen.

Macht KI viele Arbeitsplätze überflüssig? Der renommierte Oxford-Ökonom Carl Benedikt Frey rechnet damit, dass weitere Jobs in Niedriglohnländer verlagert werden.

Die Löhne in Deutschland sind 2025 deutlich gestiegen – doch das Plus war sehr ungleich verteilt: Beschäftigte ohne Berufsabschluss gewannen am meisten, Akademiker kaum. Woran liegt das?

Die Transformation der Wirtschaft durch Digitalisierung, Dekarbonisierung und demografischen Wandel erfordert neue Qualifikationen der Beschäftigten. Das Working Paper analysiert die neuen sozialrechtlichen Förderinstrumente nach § 82 und § 82a SGB III und zeigt, wie Betriebs- und Tarifparteien sie sinnvoll einsetzen können.

Ohne die Berücksichtigung von Großaufträgen war der Auftragseingang um 0,9 % höher als im Vormonat. Im weniger volatilen Dreimonatsvergleich lag der Auftragseingang im 4. Quartal 2025 um 9,5 % höher als im 3. Quartal, ohne Großaufträge stieg er im gleichen Zeitraum um 2,5 %.

Beschäftigte in Niedersachsen sollen künftig möglichst direkt von einem Job in den nächsten wechseln können, statt zunächst arbeitslos zu werden. Dafür baut das Land ein landesweites Job-to-Job-Netzwerk auf, wie das Wirtschaftsministerium mitteilte.

Schwächelt die Wirtschaft, bleiben viele Beschäftigte ihrem Arbeitgeber treu, zeigt eine Umfrage. Angst vor einem Jobverlust haben sie kaum.

Eine der Feststellungen ist, für „Bürgergeld“ wurden 2025 insgesamt 29,049 Milliarden Euro ausgegeben, das sind 1,9 Prozent weniger als die im Bundeshaushalt 2025 veranschlagten 29,600 Milliarden Euro und 0,3 Prozent weniger als im Vorjahr 2024. Eine weitere Feststellung, für „Aktive Arbeitsmarktpolitik“ wurde in 2025 im Vergleich zum veranschlagten Soll (4,573 Milliarden Euro) 22 Prozent (1,279 Milliarden Euro) weniger ausgegeben.

Die Ausgabe 2025 des International Migration Outlook analysiert die neuesten Entwicklungen im Bereich des Migrationsgeschehens und der Arbeitsmarktintegration von Zugewanderten in den OECD-Ländern. Außerdem werden die jüngsten politischen Veränderungen bei der Governance der Migration und der Integration im OECD-Raum untersucht.

Deutschland hat die älteste Arbeitsbevölkerung in der Europäischen Union (EU). Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) auf Basis von Daten der EU-Statistikbehörde Eurostat mitteilt, waren hierzulande im Jahr 2024 von den rund 40,9 Millionen Erwerbstätigen zwischen 15 und 64 Jahren gut 9,8 Millionen zwischen 55 und 64 Jahre alt.

Der Sozialstaat ist kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit – davon ist Thomas Otto überzeugt. Im Interview erklärt der Chef der Arbeitskammer des Saarlandes, weshalb soziale Sicherheit für ihn die Grundlage unseres Wohlstands ist und was er an der Bürgergeld-Debatte so schwierig findet.

Lange wollten die meisten Deutschen einander gutbürgerlich erscheinen: Man strebte aufwärts! Heute genießt man Dekadenzdiagnosen, kultiviert den scheelen Blick, zettelt Neiddebatten an. So geht’s nicht weiter.

Die aktuellen Daten für Januar 2026, zusammengestellt vom Bremer Institut für Arbeitsmarktforschung und Jugendberufshilfe (BIAJ).

Entwicklung der Zahl der in öffentlich geförderter Beschäftigung befindlichen Personen (SGB II) einschließlich Januar 2026. [Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit (BA)].

Entwicklung der Zahl der in öffentlich geförderter Aktivierung, Qualifizierung und Weiterbildung befindlichen Personen [SGB II und SGB III (Summe)] einschließlich Januar 2026. [Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit (BA)].