
Dank Teilqualifizierung Geflüchtete blitzschnell in Arbeit bringen.

Verbund arbeitsmarktpolitischer Dienstleister in Bremen
Kooperation statt Konkurrenz — Wege in Arbeit durch Fortbildung, Weiterbildung und Beschäftigung

Von Duisburg bis Frankfurt am Main. Die Ausbildungsquote, der Anteil der Auszubildenden an allen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, reichte am 31. Dezember 2023 in den 15 Großstädten von 5,25 Prozent in Duisburg (DU) bis 2,90 Prozent in Frankfurt am Main (F). Hinter den drei Ruhrgebietsstädten, Duisburg, Dortmund und Essen, belegt die Stadt Bremen (HB) Ende Dezember 2023 mit einer Ausbildungsquote von 4,55 Prozent Rang 4 in diesem Großstädtevergleich.

Im Juni 2023 haben 11,4 Prozent der Beschäftigten ausschließlich geringfügig gearbeitet und weitere 8,6 Prozent haben zusätzlich zu einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung eine geringfügige Nebentätigkeit ausgeübt. Diese Zahlen nennt die Bundesregierung in einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Gruppe Die Linke.

Auf dieser Sitzung der Deputation für Arbeit sind folgende Vorlagen aus arbeitsmarktpolitischer Sicht von Interesse:
Jetzt Perspektiven schaffen für Teilnehmer:innen von Beschäftigungsprogrammen
21/3054 Beschlussvorlage
21/3054 Anlage 1
21/3054 Anlage 2
Verordnung zur Durchführung des Gesetzes zur Errichtung eines Ausbildungsunterstützungsfonds im Land Bremen (Bremische Ausbildungsunterstützungsfondsdurchführungsverordnung – BremAusbUFDVO)
21/3056 Beschlussvorlage
21/3036 Anlage 1
21/3036 Anlage 2
21/3036 Anlage 3
Abschlussbericht zur Ursachenanalyse, Maßnahmen und Ableitungen für die Träger des Jobcenters Bremen – Finanzielle Situation im Jahr 2024
21/3057 Beschlussvorlage
21/3057 Anlage 1
21/3057 Anlage 2

Mit 60 konkreten Maßnahmen werden das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) und sieben weitere Behörden und Träger ihre Prozesse weiter digitalisieren, so weit wie möglich automatisieren und so den Zugang zu Leistungen und Unterstützungsangeboten für Menschen und Unternehmen erleichtern. Das betont die Bundesregierung in ihrer Antwort auf eine Kleine Anfrage der CDU/CSU-Fraktion.

Die Pläne der SPD, den Reichsten mehr zu nehmen, sind löblich und richtig. Transferleistungen für die Ärmsten spielen aber keine Rolle mehr.

Aktive Arbeitsmarktpolitik ist – sofern sie wirksam ist – eine Investition in die Beschäftigungschancen der von Arbeitslosigkeit betroffenen bzw. bedrohten Menschen. Ziel dieses Beitrags ist eine Einschätzung des Potenzials von Kosten-Nutzen-Analysen der aktiven Arbeitsmarktpolitik. Er geht ferner auf die Aussagekraft solcher Analysen ein, die aus verschiedenen Gründen eingeschränkt ist.

In dem Beitrag von Andreas Hammer wird dem ökonomischen Aspekt dieses Instrumenteneinsatzes bei Trägern nachgegangen.

Von Januar bis September 2024 wurden vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) 228.834 Asylanträge entschieden. 33.062 (16,9 Prozent) Asylanträge mehr als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Die Zahl der Anerkennungen als Flüchtling sank dagegen um 3.559 (10,8 Prozent) auf lediglich 29.259 (12,8 Prozent) der insgesamt 228.834 Entscheidungen.

Der arbeitsmarkt- und sozialpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Martin Rosemann, hat die geplanten Verschärfungen beim Bürgergeld gegen Kritik von Sozialverbänden verteidigt.

Rund ein Drittel der geförderten Arbeitsgelegenheiten für Bürgergeldempfänger soll in Bremen 2025 abgebaut werden. Viele befürchten weitreichende Konsequenzen.
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Interview mit Alexandra Krause (Arbeitnehmerkammer Bremen) anschauen

Budgets für Weiterbildungen streichen – gerade in der Krise ist das keine Option. Unternehmen, die sparen müssen, sollten anders vorgehen.

Christina Ramb, BA-Verwaltungsratsvorsitzende, steht seit Juli zum bereits dritten Mal dem Selbstverwaltungsgremium der Bundesagentur für Arbeit vor. Sie kritisiert, dass der Bund immer mehr Kosten auf die BA verlagere.

Die 300 Jobcenter gE haben von Januar bis September 2024 insgesamt 2,071 Milliarden Euro für „Leistungen zur Eingliederung nach dem SGB II“ ausgegeben. Dies waren 53,0 Millionen Euro (2,5 Prozent) weniger als von Januar bis September 2023.
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Jobcenter Bremen (Stadt) und Bremerhaven anschauen

Eine aktuelle Analyse des Bremer Instituts für Arbeitsmarktforschung und Jugendberufshilfe (BIAJ) zeigt, dass sowohl die Ausgaben als auch die Anzahl der Empfänger weit unter den Erwartungen liegen.

Gemeinsamer Appell der Landesfrauenbeauftragten, des Landesbehindertenbeauftragten und des Bremer Rats für Integration. Anlass für die gemeinsame Initiative sind die drohenden Kürzungen im Bundeshaushalt und die Neuausrichtung der Arbeitsmarktpolitik auf Bundesebene.

Laut Mikrozensus 2023 sind rund 76 Prozent der im Jahr 2023 eingebürgerten Personen ab 15 Jahren erwerbstätig. Eingebürgerte Männer sind zu rund 86 Prozent erwerbstätig und eingebürgerte Frauen zu rund 64 Prozent. Das schreibt die Bundesregierung in einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion.

An sich ist die Prämie für vermittelte Arbeitslose eine gute Idee. Doch das eigentliche Problem ist der geringe Lohnabstand – ein höherer Mindestlohn könnte kurzfristig helfen.

Vor fünf Jahren trat das Teilhabechancengesetz in Kraft – ein Förderprogramm, bei dem der Bund für Langzeitarbeitslose in neuen Jobs zeitweise den Lohn zahlt. Was hat es seitdem bewirkt?

Seit einer Woche sind neun Personen, die in Gelsenkirchen in Flüchtlingsunterkünften wohnen, im Rahmen von Arbeitsgelegenheiten nach dem Asylbewerberleistungsgesetz beschäftigt.